«Es braucht mehr Impfungen, um Massnahmen lockern zu können», sagt Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG. (Bild: Keystone)
Schweiz

Bund stellt Trend zur Verschlechterung der Lage fest

Es brauche deutlich mehr Geimpfte, um die Massnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie aufzuheben, erklärt das BAG. Die Situation verschlechtere sich.

«Wir sehen einen Trend hin zur Verschlechterung der Situation», sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag, 19. Oktober, vor den Medien in Bern.

Diese Trendwende in einigen Kantonen, kombiniert mit dem Schulbeginn und dem kalten Wetter, würde deutlich mehr Impfungen erfordern. «Es braucht mehr Impfungen, um Massnahmen lockern zu können.»

Das Testvolumen habe in der letzten Woche deutlich abgenommen. Letzte Woche waren es rund 35’000 Tests. Nun seien es noch 24’000 Tests pro Tag. Seit dem 11. Oktober kosten die Tests für die Ausstellung eines Covid-Zertifikats grundsätzlich.

Die Impfgeschwindigkeit liege bei 23’000 bis 24’000 Impfungen pro Tag. Es gebe keine neuen Erkenntnisse zum Schutz der Impfung. Nach wie vor schütze eine Impfung in 90 Prozent der Fälle vor einer Hospitalisierung.

1 Kommentar

  1. Spanien und Portugal als Vorbild und die Zertifikatpflicht kann abgesetzt werden.
    ⚠️👍⚠️
    Bisher haben NUR 65,52 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. 61,52 Prozent der Bevölkerung gelten als vollständig geimpft.

    In Portugal und Spanien sind kaum noch Menschen übrig, die man impfen könnte. Die Pandemie hat ihren Schrecken verloren.
    In Spanien sind 81 Prozent aller Menschen mindestens einmal geimpft, in Portugal 88 Prozent. Rechnet man die Kinder unter zwölf Jahren heraus, für noch kein Impfstoff freigegeben wurde, bleiben kaum Menschen übrig, die man noch impfen könnte. Report

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