Diese Themen haben die Region Basel diese Woche bewegt. (Grafik: Telebasel)
Region

Rote Köpfe, Rettung für Babys und Reisen

Eine App-Panne und ein Abfallkübel lassen die Emotionen hochkochen. Im Zolli berührt derweil eine Adoption. Diese Themen haben diese Woche die Region bewegt.

Was alles hat die Region letzte Woche bewegt? Mit dem Telebasel-Wochenrückblick verpassen Sie keine wichtigen Neuigkeiten mehr. Eine Auswahl der spektakulärsten und spannendsten Geschichten aus der Region Basel gibt es hier:

Seit dieser Woche wird auch im Baselbiet der Johnson&Johnson-Impfstoff verimpft. Am Donnerstag startete die Kampagne im Impfzentrum Muttenz. Wie auch im Kanton Basel-Stadt blieb der grosse Ansturm aus. Derweil sind die Gratis-Tests seit Montag Geschichte. Wer ein Covid-Zertifikat will und weder geimpft noch genesen ist, muss nun für einen Covid-Test zahlen. Der Preiskampf ist eröffnet. Das führt auch zu Diskussionen um die Qualität:

Auszug aus den Telebasel News vom 11. Oktober 2021.

Weniger für Diskussionen, dafür aber umso mehr für strapazierte Nerven sorgte das Covid-Zertifikat am Freitagabend: Während einer Stunde war das Zertifikat für viele User auf der App plötzlich nicht mehr verfügbar. Es sei «ungültig» hiess es jeweils. Die Ursache waren Wartungsarbeiten. Bei den Telebasel-Usern sorgte das Problem für rote Köpfe: «Funktioniert eigentlich auch mal etwas reibungslos? Offenbar ist das unrealistisches Wunschdenken», schreibt etwa ein User.

Viele Basler und Helvetia auf Reisen

Auch bei der Mittleren Brücke schlug der Puls vergangene Woche bei manch einem ein gutes Stück höher. Der Grund: Während des Wochenendes stand ein neuer Abfallkübel unmittelbar vor der beliebten Sehenswürdigkeit «Helvetia auf Reisen.» Am Montag entfernte die Stadtreinigung den Mülleimer wieder. Diese sei von Unbekannten versetzt worden, wie die Behörden gegenüber Telebasel mitteilen.

Auf Reisen waren indes viele BaslerInnen wegen der Herbstferien. Am EuroAirport wurden über 240’000 BesucherInnen gezählt – doppelt so viele wie im letzten Jahr. Destinationen wie Spanien, Türkei, Frankreich und Sizilien waren diesen Herbst besonders beliebt, so eine Information der Betreiber am Freitag.

Rettung für Schimpansenbabys und Frühgeborene

Im Basler Zolli bewegte währenddessen das Schicksal des Schimpansen-Jungen Sangala:

Auszug aus den Telebasel News vom 13. Oktober.

Adoptionen finden bei Schimpansen auch in freier Wildbahn statt. Neugeborene werden jedoch sehr selten, bis nie adoptiert. «Die Jungtiere müssen zwei Jahre oder älter sein, dass die Überlebenschance gegeben ist. So können sie überhaupt adoptiert werden, denn vorher brauchen sie Milch», heisst es seitens des Zollis. Weil die Tiere im Zoo gut versorgt sind, haben die Mütter aber genügend Energie, sich auch um zwei Babys zu kümmern.

Auch im UKBB gibt es Neuigkeiten zu Neugeborenen, die Hilfe brauchen: In der Basler Frauenklinik wurde am Samstag die sanierte Intensivstation für frühgeborene und kranke Babys des Universitäts-Kinderspital beider Basel eröffnet. Sie weist eine topmoderne Ausstattung aus. Früher seien die engen Raumverhältnisse eine «logistische Herausforderung» für Kinder, Eltern und Pflegende gewesen, beschrieb Sven Schulzke, der Abteilungsleiter Neonatologie, die Situation am Freitag.

Kein eSports mehr beim FCB

Beim FCB gehen die rigorosen Umstrukturierungen weiter: Dieses Mal trifft es den eSports-Bereich. Dieser wird an die eStudios AG ausgelagert. Am Unternehmen ist auch FCB-Mitbesitzer David Degen beteiligt. Der Grund für die Auslagerung ist der finanzielle Verlust, wie der FC Basel am Freitag mitteilt, liegt dieser im sechsstelligen Bereich.

Auf Erfolgs-Kurs ist derweil die Schweizer Nati um den neuen Trainer Murat Yakin: Am Dienstag siegte seine Mannschaft mit 4:0 gegen Litauen. Damit ist die Schweiz nun auf Platz zwei der WM-Qualifikation und hat zum Leader Italien aufgeschlossen.

Ende und Neustart

Die Corona-Pandemie reisst weitere Löcher in die regionale Fasnachts-Szene: Nach 74 Jahren musste das Münchensteiner Larvenatelier Dildi wegen Corona die Türen schliessen. Mit dem «Atelier zum Räppli» soll nun ein Neustart gelingen.

Grünes Licht gibt es demgegenüber für Weihnachtsmarkt und Adventsgasse in Basel: Nach einem Jahr Corona-Pause soll es in der Stadt dieses Jahr wieder ein Weihnachtsangebot geben. Wie Sabine Horvath, die Leiterin der Aussenbeziehungen und des Standortmarketings des Kantons Basel-Stadt, auf Anfrage sagt, könne der Weihnachtsmarkt als grosser Markt unter dem Schutzkonzept für Märkte durchgeführt werden. Er kann somit ohne Covid-Zertifikat besucht werden. Es gilt also dasselbe Regime, wie während der Herbstmesse auf dem Petersplatz.

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