Die wöchentliche Wissensfrage für neugierige Kidz. (Bild: Unsplash / Brittany Colette)
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Weshalb läuft unsere Nase, wenn es draussen kalt ist?

Draussen wird es immer kälter. Eine laufende Nase begleitet uns zu dieser Jahreszeit oft. Weshalb aber? Hier gibt's die kindergerechte Antwort.

Winterjacke, Mütze, Schal – aber halt, wo ist das Taschentuch? Die kalten Tage rücken näher. Bereits jetzt fallen die Temperaturen in der Nacht auf fast null Grad Celsius. Dies hat zur Folge, dass unsere Nase zu laufen und tropfen beginnt. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Schutzmechanismus unseres Körpers.

Nase wird «überflutet»

Alles rund ums Thema Kältereaktionen fällt in den Zuständigkeitsbereich unserer Nase. Sie hat drei Aufgaben: Luft befeuchten, filtern und eben auch anwärmen. Spürt unsere Nase, dass es draussen kalt ist, melden Temperaturfühler dem Gehirn eine Untertemperatur. Das Gehirn löst anschliessend einen Heizbefehl aus und warmes Blut strömt ins Innere unserer Nase. Dabei schwellen die Nasenmuscheln an und die kalte Luft wird erwärmt, sodass sie nicht zu eisig in die weiteren Atemwege gelangt.

Dies führt dazu, dass mehr Nasenschleim produziert wird. Dieser fliesst normalerweise nach hinten ab. Durch die Erwärmung und die geschwollenen Nasenmuscheln ist in der Nase aber zu viel Schleim vorhanden. Die Folge: Ein Teil kommt vorne raus und die Nase beginnt zu laufen.

Nervig, aber wichtig

Findest du das ständige Putzen der Nase manchmal nervig? Jetzt weisst du wenigstens, dass dahinter eine wichtige Schutzfunktion steckt: Der Nasenschleim verhindert, dass Krankheitserreger wie beispielsweise Viren in unsere Nase gelangen.

Also nicht vergessen: Ein Taschentuch im Hosensack. 😁

1 Kommentar

  1. Um so kälter es Draussen wird desto trockener wird die Luft. Da die Nase Schleimhäute hat, versucht unserer Körper die fehlende Feuchtigkeit zu ergenzen.Report

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