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Der Telebasel Talk vom 15. Oktober 2021.
Region

Neustart nach Dildi-Aus mit «Atelier zum Räppli»

Nach 74 Jahren musste das Münchensteiner Larvenatelier Dildi wegen Corona die Türen schliessen. Mit dem «Atelier zum Räppli» soll nun ein Neustart gelingen.

Wegen des zweifachen Ausfalls der Basler Fasnacht fehlten dem Münchensteiner Larvenatelier Dildi diverse Aufträge. Hätte man weitergemacht, hätten Mieten, Löhne, Versicherungen und Sozialleistungen nicht mehr bezahlt werden können. Produziert hat Dildi in La Chaux-de-Fonds, wo man einen Antrag für Härtefallgelder stellte. Dieser wurde allerdings abgelehnt. Die Basler Fasnacht ist für die Neuenburger wohl zu weit entfernt.

Von Binggis-Larven bis hin zu Perücken

Auch wenn die vergangenen Zeiten turbulent waren, geben drei ehemalige Dildi-Mitarbeiterinnen keineswegs auf. Unter dem Namen «Atelier zum Räppli» eröffnen sie ein neues Fasnachtsgeschäft in Pratteln, allerdings mit einem etwas anderen Angebot. «Aus Kapazitätsgründen werden wir im neuen Atelier keine Cliquen mehr mit Larven beliefern können», sagt Räppli-Mitgründerin Manuela Rigo.

Binggis-Larven für Kinder werde es aber weiterhin geben. «Alles rund um den Waggis sowie Perücken können weiterhin bei uns bestellt werden. Neu werden wir auch die Montage von Perücken und Hüten an Larven anbieten», erklärt Angie Stohler, eine weitere Räppli-Mitgründerin. Das «Atelier zum Räppli» wird das ganze Jahr über geöffnet sein. Zudem sei vor dem Geschäft ein kleines Kaffee in Planung.

Zuerst steht aber die Renovation des Gebäudes an. Auf ein Eröffnungsdatum möchten sich die Neuunternehmerinnen deshalb noch nicht fixieren. Bestellungen werden aber bereits jetzt entgegengenommen.

Der Telebasel News-Beitrag vom 12. Oktober 2021.

1 Kommentar

  1. Hallo Angie.
    Ich finde das der Absolute Hammer was ihr zwei da auf die Beine stellt meine Hochachtung. Ich wünsche Euch alles alles gute für die bevor stehende Renovation und Anschliessend für die Neu Eröffnung eures Larven Atelier. Weiss du noch wo du mich hinstellen sollst. Ich weiss nicht wie lange es schon her ist das wir uns ab undeutlich gesehen haben. Ich bin jetzt seit sieben Jahren in Kandergrund zuhause im schönen Berneroberland .
    Wie gesagtich wünsche euch alles alles gute
    Grüss Hansruedi GerspacherReport

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