Breel Embolo schoss zwei Tore gegen Litauen. (Bild: Keystone)
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Breel Embolo: «Geben alles, damit wir uns für die WM qualifizieren können»

Die Schweizer Nati siegt 4:0 gegen Litauen. Das sagen die Spieler nach dem Erfolg in der WM-Qualifikation:

Breel Embolo (Torschütze zum 1:0 und 3:0): «Es war zu Beginn kein einfaches Spiel. Wichtig war, dass wir geduldig geblieben sind. Das 1:0 war wichtig, nachher haben wir es gut gemacht. In der zweiten Halbzeit wäre mehr möglich gewesen, wir nahmen aber etwas das Tempo raus, was schade ist. Trotzdem nehmen wir ein positives Gefühl mit nach Hause. Nun gilt es, im Verein gut zu spielen, um dann wieder positiv in die Nationalmannschaft zu kommen. Wir geben alles, damit wir uns für die WM qualifizieren können.»

Renato Steffen (nach seinem 1. Länderspieltor): «Es freut mich, dass es endlich einmal geklappt hat. Ich bin ja schon eine Weile dabei und habe nun doch lange auf ein Tor warten müssen. Ich sah, dass der Torhüter etwas weit vorne stand und konnte den Treffer fast nicht anders erzielen. Es ist schön, dass ich der Mannschaft damit helfen und wir den Sieg einfahren konnten. Wir sind sehr konzentriert aufgetreten, haben nichts anbrennen lassen und es souverän runtergespielt. Klar wollten wir auch in der zweiten Halbzeit nach vorne spielen, hatten mehr Ballbesitz, zwingend vors Tor kamen wir aber praktisch nicht mehr. Wir hatten ein paar Chancen, die wir besser hätten ausspielen können. Es war ein Fortschritt gegenüber der Partie gegen Nordirland, aber wir befinden uns noch immer in einem Prozess.»

«Haben in jeder Phase Spielfreude gezeigt»

«Wir haben uns auf beide Spiele sehr gut vorbereiten können. Wir haben intensiv gearbeitet und dann in den Partien in jeder Phase Spielintelligenz, Passgenauigkeit und Spielfreude gezeigt», sagte Murat Yakin nach dem 4:0 in Litauen.

Die Schweiz hat ihre Aufgabe gemacht. Sie ist bereit für den Showdown am 12. November in Rom gegen Europameister Italien, wenn es um den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die WM-Endrunde geht. «Sollten wir dort lange ein 0:0 halten können, wenige Fehler machen und schnell umschalten, dann haben wir eine grosse Chance auf ein gutes Resultat», ist Yakin überzeugt. «Die Italiener sind unter Druck, sie spielen zu Hause. Wir können unbeschwert und mit Selbstvertrauen dorthin reisen.»

Bis dahin hofft Yakin, dass seine Spieler gesund bleiben. «Man hat im September gesehen, dass durch die vielen Absenzen einiges an Qualität gefehlt hat. Jetzt hatten wir mehr Optionen, vor allem im Angriff. Die Automatismen waren in dieser Zusammensetzung besser.» Wie sehr gerade in der Offensive Rhythmus und Form wichtig sind, habe man bei Breel Embolo gesehen. «Er kommt aus einer guten Phase im Klub und hat jetzt auch im Nationalteam brillant gespielt.»

So ganz anders sei es im September bei Haris Seferovic gewesen, der «nach einem schweren Spiel gegen Italien drei Tage später trotz wenig Wettkampfpraxis schon wieder spielen musste». Die Ergebnisse sind bekannt: Embolo bereitete in Genf gegen Nordirland beide Tore vor und war in Litauen zweimal selber erfolgreich; Seferovic dagegen verschoss auswärts gegen Nordirland einen Penalty.

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