Will mit der Schweizer Nati gegen Litauen von Anfang an Druck machen: Headcoach Murat Yakin. (Bild: Keystone)
International

Yakin: «Werden offensiver spielen»

Nationaltrainer Murat Yakin erwartet am Dienstag in Litauen von der Schweiz ein ähnliches Spiel wie drei Tage zuvor beim Heimsieg gegen Nordirland.

«Wir wollen dominieren und von Anfang an Druck machen.» Er liess durchblicken, dass er in der Mannschaft nur dort Änderungen vornimmt, wo dies nötig ist. Yakin muss den gesperrten Denis Zakaria sowie die verletzten Manuel Akanji und Kevin Mbabu ersetzen.

Fabian Schär in der Innenverteidigung und Silvan Widmer als rechter Aussenverteidiger dürften zum Einsatz kommen. Als Ersatz von Zakaria im Mittelfeld stehen Djibril Sow, Michel Aebischer oder der nachnominierte Fabian Frei bereit. Nico Elvedi wird spielen – trotz Sperre-Gefahr im Hinblick auf das Duell im November gegen Italien. «Wir gehen mit der bestmöglichen Mannschaft ins Spiel. Nico ist clever genug, um keine unnötigen Fouls zu begehen. Er ist eine coole Socke und weiss, wie er sich verhalten muss.»

Auf die Frage eines litauischen Journalisten, was sich bei beiden Mannschaften im Vergleich zum Hinspiel von Ende März in St. Gallen verändert habe, antwortete Yakin mit einer kleinen Spitze (und einem lauten Lachen) an die Beobachter, welche ihn als Defensivtrainer schubladisiert haben. «Ich denke, wir werden offensiver spielen.» Zur Erinnerung: Damals wurde die Schweiz noch von Vladimir Petkovic trainiert – und gewann gegen den krassen Aussenseiter trotz grosser Überlegenheit bloss 1:0.

Schweiz braucht einen hohen Sieg

Gegen den Tabellenletzten der Gruppe C kann die Auswahl von Murat Yakin mit einem Sieg zu Leader Italien aufschliessen. Je höher der Sieg ausfällt desto besser für die Ausgangslage im Hinblick auf die beiden abschliessenden Spiele im November gegen Italien und Bulgarien.

Europameister Italien hat bei einem Spiel mehr nicht nur drei Punkte mehr als die Schweiz, sondern auch das um sechs Treffer bessere Torverhältnis. Bei Punktgleichheit entscheidet am Ende die Tordifferenz.

Die möglichen Aufstellungen:

Litauen – Schweiz

LFF-Stadion, Vilnius. – Dienstag, 20:45 Uhr. – SR Martins (POR).

Litauen: Setkus; Lasickas, Klimavicius, Satkus, Baravykas; Slivka, Megelaitis; Novikovas, Cernych, Kazlauskas; Laukzemis.

Schweiz: Sommer; Widmer, Schär, Elvedi, Rodriguez; Freuler, Sow; Fassnacht, Shaqiri, Zuber; Embolo.

Bemerkungen: Litauen ohne Vaitkunas (gesperrt), Schweiz ohne Zakaria (gesperrt) sowie Xhaka, Seferovic, Akanji, Mbabu und Kobel (alle verletzt).

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