Das BAG will keine landesweite Regelung für Test-Zentren. (Bild: Keystone)
Schweiz

Keine landesweite Regelung für Test-Zentren geplant

Über die Corona-Testzentren sollen weiter die Kantone verfügen. Das will das BAG.

Der Kanton Bern hat am Montag beschlossen, dass sich Testzentren neu behördlich anmelden müssen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will, dass diese Vorgaben weiterhin aus kantonaler Hand kommen und will für Testzentren daher keine landesweite Regelung erlassen.

Es mache Sinn, dass die Kantone gewisse Spielräume haben, sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien in Bern. Die Betreiber von Testzentren müssten aber verstehen, dass es Fachpersonal braucht, also etwa Laborleiter, Apothekter oder Ärztinnen, welche die Tests überwachen.

Dabei spiele es noch keine Rolle, ob im Testzentrum Nasen-Abstriche oder Nasen-Rachen-Abstriche angeboten würden. Mathys betonte jedoch, dass Nasen-Rachen-Abstriche grundsätzlich besser seien als Nasen-Abstriche. Letztere seien weniger zuverlässig. Im Moment seien aber noch beide Vorgehensweisen sinnvoll hinsichtlich eines Zertifikats.

Im Kanton Bern wurden die ausformulierten Vorgaben am Montag publiziert. Die Testzentren müssen sich melden, und können erst dann überprüft werden, sagte die Berner Kantonsärztin Linda Nartey, Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), an der Medienorientierung.

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