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Der Telebasel News-Beitrag vom 5. Oktober 2021.
Basel

Kanton verschickt Impfeinladung in zwölf Sprachen

Anfangs Woche hat der Kanton Basel-Stadt Briefe in zwölf Sprachen an die fremdsprachige Bevölkerung verschickt. Sie soll zur Corona-Impfung animiert werden.

Ein Brief auf tamilisch, unterschrieben vom Kantonsarzt und dem Gesundheitsdirektor von Basel. «Als es Anfang September beim Anstieg der Infektionen und Hospitalisationen hiess, dass vor allem fremdsprachige Bewohnerinnen und Bewohner auf der Intensivstation sind, haben wir gedacht, wir wollen sicherstellen, dass wir alle Fremdsprachigen, die im Kanton Basel-Stadt wohnen, erreichen», erklärt Anne Tschudin, die Sprecherin des Basler Gesundheitsdepartements.

47’000 Briefe wurden verschickt und das in zwölf Sprachen. Unter anderem in Mazedonisch, Französisch, Albanisch oder Tigrinisch. Ob sich aber AusländerInnen weniger als SchweizerInnen impfen, weiss man beim Gesundheitsdepartement aus datenschutzgründen nicht. «Wir müssen klar sagen, dass wir nicht davon ausgehen, dass sich diese Leute nicht impfen lassen wollen, sondern das die Informationen einfach nicht so gut zu ihnen kommen wie zu Schweizerinnen und Schweizern, die sich in der Medienlandschaft informieren», so Tschudin.

«Wir lassen nichts unversucht»

42’500 Franken kosten die Briefe inklusive Übersetzung und Versand. Also etwa 90 Rappen pro Brief. Vor eineinhalb Monaten hat das GD aber schon einmal Flyer verschickt. Fragt sich, ob das wirklich noch etwas bringt. «Wir sind in einer Phase, in der wir nichts unversucht lassen um die Impfquote zu erhöhen. In dem Sinne legen wir einfach nochmals eine Massnahme nach». Neben den Briefen, arbeitet das GD mit aktualisierten Sprachnachrichten, die Ausländer über das Impfen informieren.

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