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Der Telebasel News-Beitrag vom 5. Oktober 2021.
Basel

Am Läggerli 2022 bestimmt das Publikum, wer auf der Bühne bleibt

Almi & Co. sind als Familie Keller zurück. Beim Läggerli 2022 dreht sich alles um ein Casting für eine Vorfasnachtsveranstaltung namens «Källerli».

Familie Keller hat Grosses vor. Sie will eine ganze Vorfasnachtsveranstaltung aus dem Boden stampfen. Das Läggerli 2022 wird also zum «Källerli». «Man erlebt zum ersten Mal eine Vorfasnachtsveranstaltung in einer Vorfasnachtsveranstaltung», sagt Läggerli-Produzent Patrick Allmandinger alias Almi.

Mit dem Covid-Zertifikat und der 3G-Regel meldet sich die Vorfasnacht zurück. Dieses Jahr mussten sämtliche Veranstaltungen vor Live-Publikum abgesagt werden. Fürs Fasnachtsjahr 2022 gibt es hingegen Hoffnung: Nebst dem Pfyfferli, Drummeli und dem neuen Laaferi für die Jungen gibt auch das Läggerli die Aufführungstermine bekannt. Almi ist optimistisch, dass die Veranstaltung reibungslos über die Bühne gehen kann: Wie er betont, sind vom Schauspiel-Ensemble bis zum Catering-Team alle Mitwirkenden geimpft.

Corona geht auch thematisch nicht spurlos am Läggerli vorbei. «Wenn isch mol ändlig wieder Fasnacht», singt Almi frei nach Rudi Carrell als Kostprobe. Die Pandemie wird also angedeutet, erhält aber kein grosses Gewicht im Programm, wie die neue Regisseurin Colette Studer sagt: «Es wird viel Lustiges geben, das nichts mit Corona zu tun hat. Das hat das Publikum verdient: Lachen und sich auf die Fasnacht freuen und nicht nur über solche Dinge nachdenken».

Colette Studer führt Regie

Viel mehr setzt das Team jene Geschichte um, die eigentlich für dieses Jahr gedacht war. Im ersten Teil des Abends führt die Familie Keller ein Casting durch. Das Publikum kann abstimmen, wer im zweiten Teil des Abends, im eigentlichen «Källerli», auf der Bühne stehen darf. So viel sei verraten: Ein schrulliger Trämmler namens Klingelfuss, der Tattoo-Waggis und der Bangg d’Giftspritzi treten an. Und auch Almi. «Das Publikum kann abstimmen, ob sie Almi im zweiten Teil haben wollen oder nicht. Daher bin ich gespannt, ob ich relativ bald wieder Pause habe», scherzt der Läggerli-Produzent.

Bei der dritten Läggerli-Ausgabe ist das gleiche Ensemble mit von der Partie. Almi als Fredy, Priska Caccivio als Gritli und Rolf Boss als Babbe Ueli stehen erneut als Familie Keller auf der Bühne. Mit Colette Studer, die als Regisseurin und Schauspielerin beim Kleinbasler Charivari bekannt ist, übernimmt ein neues Gesicht das Zepter. Im Volkshaus waren die prächtigen Bühnenbilder eines ihrer Markenzeichen. Beim Läggerli soll es ganz anders aussehen. Ganz am Schluss soll aber auch ein schönes Bühnenbild zu sehen sein, wie Colette Studer verspricht. Wie das dann aussieht, erfahren wir am 27. Januar, wenn das Läggerli im Scala Basel Premiere feiern wird.

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