Albian Ajeti ist wieder im Nati-Kader. (Bild: Keystone)
Schweiz

Ajeti und Itten wieder im Kader der Nationalmannschaft

Heute gab Murat Yakin in Lausanne das Kader für die kommende Spiele der Nati bekannt. Die ehemaligen FCB-Spieler Itten und Ajeti sind wieder mit dabei.

Ohne Granit Xhaka und Haris Seferovic dafür wieder mit Xherdan Shaqiri, Breel Embolo und Mario Gavranovic geht die Schweiz in die Spiele der WM-Qualifikation gegen Nordirland und Litauen. Zudem sind Cédric Itten und Albian Ajeti erstmals seit einem Jahr wieder dabei.

Nationaltrainer Murat Yakin hat den 1. Platz und die damit verbundene direkte Qualifikation für die WM-Endrunde auch nach dem 0:0 in Nordirland von Anfang September nicht aus den Augen verloren. Bei der Bekanntgabe des Kaders für das Rückspiel gegen die Briten am kommenden Samstag in Genf sowie für die Partie drei Tage später, am 12. Oktober, in Vilnius gegen Litauen, sagte er aber auch: «Ich gehe davon aus, dass wir für Platz 1 die vier ausstehenden Spiele in der Qualifikation gewinnen müssen.» Im November folgen zum Abschluss das Auswärtsspiel gegen Europameister Italien und das Heimspiel in Luzern gegen Bulgarien.

Schon die erste Aufgabe, zuhause gegen Nordirland, wird unangenehm genug. Auswärts, beim 0:0, habe sein Team gegen diesen Gegner gut gespielt, betonte Yakin nochmals. Allerdings habe «die Überzeugung und die Präsenz auf den letzten Metern etwas gefehlt». In Belfast war die Schweiz ersatzgeschwächt – gerade in der Offensive.

Nun hat Yakin mehr Optionen. Zwar fehlt Haris Seferovic, doch sind die Stammspieler Breel Embolo und Xherdan Shaqiri wieder dabei. Sie hatten in den Länderspielen im September wegen Trainingsrückstands gefehlt. Wieder zum Aufgebot gehört auch Mario Gavranovic, der letzten Monat verletzt war. Und eben Cédric Itten und Albian Ajeti, die vor einem Jahr letztmals zum Kreis der Nationalmannschaft gehört haben. «Ich habe nun genügend Auswahl, damit wir die nötigen Tore schiessen», so Yakin.

Xhakas Verletzung «ein Schock»

Schwieriger wird es, Captain Granit Xhaka zu ersetzen. Yakin: «Ihn kann man nicht eins zu eins ersetzen. Seine Verletzung war ein Schock für mich.» Im September gegen Italien und in Nordirland übernahm Fabian Frei die Rolle von Xhaka vor der Abwehr. Diesmal steht Frei allerdings nur auf Pikett; der Basler Mittelfeldspieler wäre in Genf gegen Nordirland ohnehin gesperrt gewesen.

Das Mittelfeldzentrum wird Yakin mit Remo Freuler und Denis Zakaria besetzen. Über Zakaria sagte Yakin, er sei nun «in sehr guter Verfassung». Zuletzt hatte Zakaria für Borussia Mönchengladbach wieder regelmässig gespielt und vor einer Woche gegen Borussia Dortmund auch das entscheidende Tor erzielt.

Eine neue Hierarchie etabliert Yakin gerade auf der Torhüterposition. Yann Sommer bleibt zwar Stammkeeper (und ist in Abwesenheit von Xhaka auch Captain), aber bei den Nummern 2 und 3 gibt es Veränderungen. Nachdem Yakin Gregor Kobel schon im September zum Ersatztorhüter befördert hat, ist nun Jonas Omlin die Nummer 3. Der Keeper von Montpellier ist nicht mehr verletzt und verdrängte Yvon Mvogo aus dem Kader. Dieser ist beim PSV Eindhoven nur Ersatz.

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