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Die Medienkonferenz vom 28. September 2021. (Video: Youtube/Der Eidgenössische Bundesrat)
Schweiz

Krankenkassenprämien sinken im Mittel um 0,2 Prozent

Die Krankenkassenprämien sinken nächstes Jahr erstmals seit 2008, im Mittel um 0,2 Prozent.

Je nach Kanton können die Durchschnittsprämien dabei um 1,4 Prozent ansteigen, oder aber um 2,1 Prozent tiefer ausfallen. Die Auswirkungen der Coronakrise sind noch unklar.

Die Belastung der Schweizer Haushalte durch die Krankenkassenprämien sinke 2022 deutlich, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Dienstag, 28. September 2021. Dies sei auf einen Rückgang der mittleren Prämie um 0,2 Prozent und einen Reserveabbau im Umfang von 1,2 Prozent dieser mittleren Prämie zurückzuführen.

2022 beläuft sich die mittlere Monatsprämie auf 315.30 Franken, das entspricht im Vergleich zu 2021 einer Senkung um 0,2 Prozent. Seit 2011 ist die mittlere Prämie im Durchschnitt jährlich um 2,4 Prozent angestiegen, seit Inkrafttreten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung 1996 betrug die jährliche Erhöhung sogar 3,5 Prozent.

Die mittlere Prämie für Erwachsene (373,80 Franken) und junge Erwachsene (263,80 Franken) sinkt gegenüber dem vergangenen Jahr um 0,3 Prozent beziehungsweise 1 Prozent. Die Prämie für Kinder sinkt leicht um 0,3 Prozent und beträgt 99,60 Franken. Die Prognosen zeigen zudem eine Senkung der mittleren Prämie in mehr als der Hälfte der Kantone.

Mittlere Krankenkassenprämien sinken in beiden Basel

In den beiden Basel nehmen die mittleren Krankenkassenprämien 2022 über alle Altersklassen im Vergleich zum laufenden Jahr ab. In Basel-Stadt sinken sie um 2,1 Prozent und in Baselland um 0,6 Prozent.

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