3'096 Personen haben sich über das Wochenende mit dem Coronavirus angesteckt. (Bild: Keystone)
Schweiz

BAG meldet 3’096 Neuinfektionen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 3096 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 3096 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Eine Woche davor waren es 4032.

Gleichzeitig registrierte das BAG 11 neue Todesfälle und 49 Spitaleintritte. Am Montag vor einer Woche waren es 15 neue Todesfälle und 102 Spitaleintritte.

Auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 353,02 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,86.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 77,2 Prozent. 30,7 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Impftempo um 7 Prozent gesunken

Vom 20. September bis 26. September sind in der Schweiz 201’283 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 54,9 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Das Impftempo sank im Vergleich zur Vorwoche um 9 Prozent. Bislang wurden 6’013’959 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt.

In den vergangenen 72 Stunden wurden dem BAG 108’695 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 10’468’794 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 827’107 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich nach Angaben des BAG 17’946 Menschen in Isolation und 18’221 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 4 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

Massentests in Baselland verlängert

Der Kanton Basel-Landschaft hat das Corona-Massentestprogramm «Breites Testen Baselland» bis Ende dieses Jahres verlängert. Der Kanton ist überzeugt, dass das Programm hilft, die Infektionszahlen in der aktuellen Pandemie-Lage zu kontrollieren.

Bereits nach den Frühlingsferien und auch nach den Sommerferien konnte nachgewiesen werden, dass das breite Testen ein sehr gutes Mittel ist, die Infektionszahlen in den Schulen nach Schulferien in den Griff zu bekommen, wie das Covid-Management Basel-Landschaft mitteilte.

Weitergeführt wird das breite Testen auch in Betrieben, Institutionen und Spitälern sowie in den Alters- und Pflegeheimen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage sei davon auszugehen, dass bis Ende 2021 weiter breit getestet werde, so das Covid-Management. Voraussetzung sei, dass der Bund die Kosten weiterhin übernehme. Dies sei aktuell der Fall.

Mit dem Programm «Breites Testen Baselland» will der Kanton die Verbreitung von Covid-19 eindämmen, um so den Präsenzunterricht an den Schulen sowie den Betrieb in Unternehmen, Behörden und Gesundheitseinrichtungen aufrecht zu erhalten. Jede Woche lassen sich gegen 40’000 Personen testen. Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig. Lanciert hat der Kanton das breite Testen im Februar.

Impf-Truck in Luzern

Der Kanton Luzern hat seine dezentralen Impfangebote weiter ausgebaut. Ab Mittwoch nimmt ein Impf-Truck seinen Betrieb auf. Ab 9.30 Uhr können sich Impfwillige ab 12 Jahren, die im Kanton Luzern wohnhaft sind, ohne Voranmeldung gegen Covid-19 impfen lassen, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Erster Halt ist Dagmersellen. An welchen Tagen der Impf-Truck weitere Luzerner Gemeinden ansteuert, will das Gesundheitsdepartement am Mittwoch bekanntgeben.

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