Der Wochenrückblick von Telebasel. (Grafik: Telebasel)
Region

Abschied, Art und Aufruhr im Mövenpick Hotel

Abschied von Schnitzelbänggler Peperoni und schwere Vorwürfe gegen das Mövenpick Hotel: Diese Themen haben diese Woche die Region Basel bewegt.

Was alles hat die Region letzte Woche bewegt? Mit dem Telebasel-Wochenrückblick verpassen Sie keine wichtigen Neuigkeiten mehr. Eine Auswahl der spektakulärsten und spannendsten Geschichten aus der Region Basel gibt es hier:

Sibel Arslans Immunität bleibt

Nachdem bereits die Immunitätskommission des Nationalrats abgelehnt hatte, Sibel Arslans Immunität aufzuheben, folgte am Montag auch die Rechtskommission des Ständerats einstimmig diesem Entscheid. Demnach lehnt das Parlament den Antrag der Basler Staatsanwaltschaft ab.

«Ich kann nur sagen, dass ich nicht verstehen konnte, dass so ein Gesuch überhaupt nötig war. Ich freue mich, dass die Kommissionen, sowohl im Ständerat wie auch im Nationalrat, das Signal einstimmig gesandt haben, dass sie diesem Gesuch nicht Folge leisten wollen und die Immunität nicht aufgehoben wird», so die Nationalrätin am Montag.

Am Dienstag sprach Arslan im Telebasel Talk über das Verfahren und die Vorwürfe:

Ausschnitt aus dem Telebasel Talk vom 21. September 2021.

Die ganze Sendung sehen Sie hier.

Abschiede in der Fasnachtsszene und bei Globus

Am Montag wurde bekannt, dass Schnitzelbänggler Peperoni im Alter von 75 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. In den Sozialen Medien waren diverse Kondolenz- und Trauermitteilungen zum Tode des legendären Schnitzelbanggs zu lesen. Er war 30 Jahre lang Mitglied der Comité-Schnitzelbängg und in der Fasnachtsszene äusserst bekannt und beliebt.

Einen Abschied der anderen Art gibt es derweil beim Globus: Mit dem Umbau am Marktplatz gehen rund 80 Arbeitsplätze verloren, wie am 24. September bekannt wurde. Auch Geschäftsleiterin Anita Röllinger muss gehen.

Schwere Vorwürfe gegen neu eröffnetes Mövenpick Hotel

Rollstuhlfahrerin Sara erhob auf Instagram schwere Vorwürfe gegen das neue Mövenpick Hotel. Nur wenige Tage nach der Eröffnung sorgt der Betrieb damit bereits für Aufsehen. Sie hätte wegen ihres Rollstuhls nicht im hoteleigenen Restaurant essen dürfen, da sich andere Gäste durch den Rollstuhl gestört fühlen würden, so die Vorwürfe der Betroffenen:

Auszug aus dem Telebasel News-Beitrag vom Mittwoch.

Hotelmanager Reto Kocher sprach gegenüber Telebasel von einem grossen Missverständnis. Er habe nur aufgrund von Platzproblemen eine Lösung suchen wollen, sagt er. An diesem Abend sei das Restaurant ausgebucht gewesen. Kocher räumt ein: «Ich habe sicher nicht die richtigen Worte gewählt und dann sind die Emotionen ins Spiel gekommen».

Die Art Basel ist zurück

Nach der Corona-Pause ist die Art Basel zurück. Nach eineinhalb Jahren öffnete die Kunstmesse diese Woche in gewohnt schillerndem Licht wieder ihre Tore. Zwar herrschte weniger Menschengedränge als an früheren Ausgaben, dennoch konnten die Verkäufer Erfolge verbuchen: Zahlreiche Werke von Millionenwert wechselten ihre Besitzer.

Der Zutritt ist den Besuchenden nur mit Covid-Zertifikat gestattet. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich in einem Zelt testen lassen. Auch bei den Performances an der Art spielt die Corona-Pandemie eine Rolle.

FCB zurück an der Spitze

Der FC Basel führt die Tabelle der Super League seit Mittwoch, 22. September, an. Dies nach einem 2:0-Sieg gegen den FC St. Gallen. «Wir wollten heute unbedingt wieder gewinnen und wir wussten, dass wir mit einem Sieg Tabellenführer sind», so Verteidiger Eray Cömert nach dem Spiel. Bereits am Wochenende davor konnte sich das Team von Cheftrainer Patrick Rahmen in den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups problemlos gegen den interregionalen Zweitligisten Rorschach-Goldach durchsetzen.

Währenddessen trennt sich der Club von Franco Costanzo. Der frühere FCB-Goalie war seit Winter 2019 als Scout für den Verein tätig. Der FCB hat das Arbeitsverhältnis nach dreimonatiger Kündigungsfrist aus wirtschaftlichen Gründen aufgelöst. Die Scouting-Abteilung werde zudem neu aufgestellt.

Gute Nachrichten gibt es derweil aus der Tennis-Welt: Roger Federer informierte im Rahmen eines Sponsorentermins zu seinem Gesundheitszustand. Seine Bilanz nach der dritten Knieoperation fällt positiv aus. Es gehe ihm eigentlich sehr gut, kommentierte der Baselbieter gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur SID. «Die Reha geht Schritt für Schritt vorwärts. Das Schlimmste ist schon hinter mir. Ich freue mich auf alles, was jetzt noch auf mich zukommt.»

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