Featured Video Play Icon
Der Telebasel News-Beitrag vom 23. September 2021.
Basel

Polizei-Patrouillen haben 800 verdächtige Personen angesprochen

Die Polizei hat im Rahmen einer Sommeraktion gegen Gewaltdelikte während zwei Monaten 800 Personen angesprochen, deren Verhalten die öffentliche Ordnung störte.

Die Basler Polizei verstärkte ihre Präsenz in den Monaten Juli und August in den Nächten von Samstag auf Sonntag, wie sie am 23. September in einer Mitteilung schrieb. In 83 Fällen ermahnte die Polizei einzelne Personen und Personengruppen, weil sie Lärm verursachten.

Mit dieser Sommeraktion wollte die Polizei speziell an den Wochenenden Gewaltdelikte im öffentlichen Raum «präventiv und repressiv» bekämpfen. Dafür hätten zivile und uniformierte Polizei-Patrouillen das Rheinbord und Menschenansammlungen in der Innenstadt kontrolliert.

Von den 800 kontrollierten Personen waren die meisten männlich, und lediglich ein Drittel wohnte im Kanton Basel-Stadt, wie die Polizei aufzählte. Etwa ein Drittel der Verdächtigen waren Minderjährige.

Wissenschaft und Polizeiarbeit

Seit 2018 betreibt die Basler Polizei ein Fachreferat mit wissenschaftlichen Mitarbeitern. Dieses soll den Transfer der Wissenschaft auf die Polizeipraxis fördern. Konkret werden beispielsweise Daten gesammelt und dann Karten erstellt, wo es in Basel am meisten knallt. Dies soll die Polizeileitung bei strategischen Entscheidungen unterstützen, zum Beispiel bei der Frage, wo, wann wie viele Beamte eingesetzt werden sollen. Oder es gehen Psychologen mit Beamten auf Patrouille und analysieren das Verhalten der Polizisten.

Aktuell befindet man sich in der Analyse-Phase. Zu einem späteren Zeitpunkt will die Polizeileitung dann die Erkenntnisse bekanntgeben – die dann hoffentlich auch zu weniger Gewaltdelikten in Basel führen.

1 Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel