Wer sein Abstimmungskuvert mit der Post verschicken möchte, sollte das bis zum 21. September erledigen, damit es rechtzeitig ankommt. (Bild: Telebasel)
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Am Dienstag kann noch per Brief abgestimmt werden

Dienstag ist der letzte Tag, um das Abstimmungskuvert per Post zu senden. Sonst muss man seine Abstimmungsunterlagen direkt ins Wahllokal bringen.

Die kantonalen Behörden empfehlen, die Stimmkuverts bis zum heutigen Dienstag, 21. September 2021, in die Postbriefkästen zu werfen, damit sie rechtzeitig ankommen. Bis am Montag haben das bereits 35,3 Prozent der Basler getan und per Post abgestimmt, wie der Kanton auf seiner Webseite mitteilt.

Es gibt aber noch andere Wege, um abzustimmen. Bis Donnerstag, 23. September, können Einwohner des Kantons Basel-Stadt ihr Kuvert mittels einer A-Post-Briefmarke an das Wahllokal senden. Bis 17 Uhr am Tag vor den Abstimmungen, also am Samstag, 25. September, muss das Abstimmungskuvert im Briefkasten des Wahllokals eintreffen, damit es gezählt wird.

Das Kuvert kann man auch direkt im Gemeindebriefkasten einwerfen:

Wer möchte kann zudem am Wahlsonntag selbst zur Urne gehen. Dabei ist wichtig, rechtzeitig abzuklären, wann die Wahllokale in den einzelnen Gemeinden geöffnet haben.

Die Briefkästen und Abstimmungsurnen im Baselbiet befinden sich in der Regel beim Gemeindehaus. Mehr Informationen finden Sie auf dem Webauftritt Ihrer Wohngemeinde.

Nationale Vorlagen

Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am kommenden Sonntag über zwei eidgenössische Vorlagen. Abgestimmt wird zum einen über die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern», auch «99-Prozent-Initiative» genannt. Die Initiative möchte eine stärkere Umverteilung des Reichtums und ein noch gerechteres Steuersystem, wie der Bund auf seiner Webseite erklärt. Ebenfalls an die Urne kommt die Ehe für alle, die eine Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit sich bringen würde. Die Ehe soll damit auch gleichgeschlechtlichen Paaren geöffnet werden, die bisher nur eingetragene Partnerschaften eingehen konnten. Dies würde ihnen die vereinfachte Einbürgerung oder die gemeinsame Adoption eines Kindes ermöglichen, sowie den Zugang zur Fortpflanzungsmedizin.

Erklärvideos vom Bund zu den Vorlagen finden Sie hier.

Zwei kantonale Vorlagen im Stadtkanton

Während im Baselbiet keine kantonalen Vorlagen an die Urne kommen, stimmt der Kanton Basel-Stadt über zwei weitere Themen ab: Einerseits steht die Umgestaltung der Hörnliallee zur Debatte. Dabei handelt es sich um den Grossratsbeschluss vom 10. März 2021 betreffend der Ausgabenbewilligung für die Sanierung und Umgestaltung der Hörnliallee, am Otto Wenk-Platz und im Kohlistieg. Dies soll der erhöhten Sicherheit, hindernisfreien Bushaltestellen sowie der ökologischen Aufwertung des Strassenraums zugute kommen.

Auf der anderen Seite entscheidet das Basler Stimmvolk über die «Initiative für erschwingliche Parkgebühren». In deren Rahmen sollen die Preise von Anwohnerparkkarte, Pendlerparkkarte und Besucherparkkarte auf den Stand von 2018 reduziert und im Gesetz verankert werden, wie der Kanton erläutert. Ausserdem sollen Einschränkungen beim Bezug von Parkbewilligungen nicht gestattet sein und die Differenz zwischen den alten und den aktuellen Preisen soll an die Bezügerinnen und Bezüger der Parkkarten zurückerstattet werden.

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