Die Einreise in die Schweiz wird ab dem 20. September umständlicher und ggf. auch teurer. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Diese Einreiseregeln gelten ab 20. September 2021

Ab Montag, 20. September, gelten für die Einreise in die Schweiz neue Regeln. Hier finden Sie alles Wichtige in der Übersicht.

Der Bundesrat hat letzten Mittwoch neue Einreiseregeln bekannt gegeben. Diese gelten ab Montag, 20. September 2021. Der Bundesrat will so verhindern, dass wegen Rückkehrern aus den Herbstferien die Ansteckungen mit dem Coronavirus zunehmen, so wie es nach den Sommerferien passiert ist. Daten der Kontaktverfolgung hätten gezeigt, dass auch Reiserückkehrer zu dieser besorgniserregenden Lage beigetragen hätten.

In Kürze:

  • Ab Montag, 20. September müssen ungeimpfte Personen einen negativen Corona-Test vorlegen.
  • Nach vier bis sieben Tagen ist ein zweiter Test notwendig.
  • Die Kosten für die Tests müssen die betroffenen Personen selber bezahlen.
  • Alle Reisenden – auch geimpfte – müssen ein Einreiseformular ausfüllen.
  • Grenzgänger sind von den Massnahmen ausgenommen (vgl. weiter unten)

Personen, die nicht von Covid-19 genesen oder nicht geimpft sind, müssen ab sofort für die Einreise in die Schweiz zwei Tests vorweisen. Bei der Einreise müssen sie einen negativen Test vorzeigen.

Dies gilt unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel und Herkunftsland. Die Tests nach der Einreise müssen die Betroffenen selbst bezahlen. Ob Tests für Symptomlose auch über den 1. Oktober hinaus noch gratis sein sollen, ist noch nicht entschieden.

Zweiter Test nötig

Vier bis sieben Tage nach der Einreise müssen sich mit einem negativen Test ins Land gekommene Personen kostenpflichtig noch einmal testen lassen. Das Resultat muss dem zuständigen Kanton übermittelt werden. Diese Pflicht gilt für jene, die bei der Einreise weder Impfung noch Genesung haben nachweisen können. Einreisende ohne Test müssen diesen umgehend nachholen.

Hingegen müssen alle einreisenden Personen – ob sie nun geimpft, genesen oder getestet sind – das elektronische Passagier-Lokalisierungsformular ausfüllen. Damit sollen die Kantone mit Stichproben überprüfen können, ob Personen, die den zweiten Test durchführen müssen, dies tatsächlich getan haben. Die Formulare werden 14 Tage aufbewahrt, bevor sie wieder gelöscht werden.

Allerdings gibt es Ausnahmen von der Test- und der Formularpflicht: Sie gelten für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, Transitreisende, die in der Schweiz keinen Zwischenhalt machen, Personen, die beruflich Güter und Personen transportieren, sowie unter 16-jährige Kinder und Jugendliche sowie bei Einreisen aus grenznahen Gebieten.

Bis 200 Franken Busse

Ob die Regeln befolgt werden, wird mit sogenannten «risikobasierten Kontrollen» im Grenzverkehr überprüft. Systematisch kontrolliert werde nicht, alle Grenzübergänge blieben offen.

Die Sanktionen hat der Bundesrat ebenfalls festgelegt: Fehlt der Testnachweis, wird eine Ordnungsbusse von 200 Franken fällig. Wer das Passagier-Lokalisierungsformular nicht ausfüllt, riskiert 100 Franken Busse. Fluggesellschaften und Fernbusunternehmen müssen prüfen, ob Formulare, Zertifikate und Testnachweise vorliegen.

Gleich bleiben folgende Einreiseregeln: Alle Länder ausserhalb des Schengen-Raumes, die nicht auf der Liste des Staatssekretariats für Migration (SEM) stehen, gelten als Risikoländer. Für Drittstaatenangehörige ohne Impfung, die aus Risikoländern einreisen, gelten wie bisher Beschränkungen für die Einreise.

3 Kommentare

  1. Oh die Schweiz wird immer lächerlicher.Kommt ein Franzose am Euroairport an und geht nach Frankreich passiert nichts.Am nächsten Tag arbeiten im Unispital passiert wieder nichts Die Schweiz ist das scheinheiligste Land der WeltReport

  2. Ich verstehe nicht, warum geimpfte keinen Test für die Einreise brauchen. Sie könnten ja auch träger sein und den Virus weitergeben.Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel