Am 16. August 2019 brannte der Dachstock des Gebäude an der Rheingasse 17 lichterloh. (Bild: Keystone)
Basel

Das sind die Pläne für den Wiederaufbau des «Schwarzen Bären»

Die Stiftung Edith Maryon will den «Schwarzen Bären» nach dem Brand vor zwei Jahren wieder aufbauen. Am Mittwoch hat sie das Baugesuch publiziert.

Rund zwei Jahre ist es her, als im Gebäude des «Schwarzen Bären» an der Rheingasse 17 Feuer ausbrach. Das Gebäude musste evakuiert werden, die Feuerwehr stand stundenlang im Einsatz. Die Liegenschaft war nach dem Brand einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Der Schock bei der Betreiberin der Grenzwert-Bar im Erdgeschoss sass tief. Ein neues Lokal musste her – sie hat in der Ochsengasse 14 ein neues Zuhause für ihre Bar gefunden.

Der Tag nach dem Brand an der Rheingasse 17. (Video: Telebasel)

Im September 2019 hat die Edith-Maryon-Stiftung den «Schwarzen Bären» übernommen. Sie hat schon damals angekündigt, den «Schwarzen Bären» sobald wie möglich wieder aufbauen zu wollen. Am Mittwoch wurde nun das Baugesuch publiziert, wie die «BaZ» am Freitag berichtete.

Gastrobetrieb zieht ins Erdgeschoss ein

Für die oberen Stockwerke seien zehn Wohnungen, drei Büro- respektive Atelierräume mit Sitzungszimmern geplant, schreibt die «BaZ». Im Erdgeschoss soll wieder ein Gastronomiebetrieb unterkommen. «Für diese Nutzung wird ein separates Baubegehren eingereicht, sobald der Mieter bestimmt ist», heisst es in dem Baugesuch. Die Stiftung hat sich im Juni 2020 gegen einen reinen Barbetrieb und für eine ganztägige Nutzung ausgesprochen. Daher wird die Grenzwert-Bar wohl an ihrem neuen Zuhause bleiben.

Der Gewölbekeller des Gebäudes soll als Veranstaltungsraum dienen. Um den Raum barrierefrei zu gestalten, wird ein Lift eingebaut.

Laut «BaZ» sei zudem ein Ausnahmeantrag für den Abstellraum der Wohnung gestellt worden. Dieser Raum muss jeweils eine bestimmte Grösse aufweisen, der in drei der geplanten Wohnungen nicht gewährleistet ist. Das habe mit der Denkmalpflege zu tun. Ausserdem soll so möglichst viel Wohnraum ermöglicht werden.

Das geplante Bauvorhaben wird schätzungsweise rund 7,5 Millionen Franken kosten. Im Frühling 2022 sollen die Bauarbeiten beendet sein.

1 Kommentar

  1. Ganz genau, leider wird aus alter Tradition neuer 08/15 Ja der Bäre war laut, verrucht und nicht jedermans..
    Aber genau dass war allgemain die Rhygass von vorher und schon immer.
    Für wehn das nichts war ging in die Steine. Jetzt wird alles immer mehr «erneuert» was sehr schade ist.
    Aufbsuen ja, aber bitte im alten stiel.Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel