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Sehen Sie die neue DvW-Show am Donnerstag, 16. September, ab 19:15 Uhr bei Telebasel.
Basel

Mit dieser Schwäche kämpft fast jeder zehnte Erwachsene

Fast jede zehnte erwachsene Person in der Schweiz hat Mühe mit Lesen, Schreiben und Rechnen. Illettrismus nennt man das. In der DvW-Show sprechen wir darüber.

Folgendes ist Ihnen bestimmt auch schon mal passiert: Sie beantworten schnell noch eine Mail, drücken auf «senden» und wenden sich wieder einer anderen Arbeit zu. Etwas später lesen Sie die eben abgeschickte Mail wieder durch und bemerken etliche Schreibfehler, die sie in der Hektik übersehen haben. Sofort beschleicht einen so ein peinliches Gefühl. Was wohl der Empfänger über all diese Fehler denkt?

Es gibt Menschen, die kämpfen tagtäglich damit, dass sie nicht richtig schreiben oder lesen können und das, obwohl sie es gelernt haben. Illettrismus nennt man diese Schwäche. Und sie ist viel verbreiteter, als man denkt. Fast jede zehnte erwachsene Person in der Schweiz ist davon betroffen.

Aber warum weiss man so wenig darüber? Ganz einfach: Weil es noch immer ein Tabu-Thema ist, als erwachsene, gebildete Person eine solche Schwäche zu haben. In der aktuellen DvW-Show sprechen Dani von Wattenwyl und Zoe Scarlett darüber. Und zwar mit Betroffenen und solchen, die Lösungswege aufzeigen, wie man dieser Schwäche Herr werden kann.

Sehen Sie die neue Folge der DvW-Show mit dem Thema «Illettrismus» am Donnerstagabend, 16. September 2021, ab 19:15 Uhr auf Telebasel.

1 Kommentar

  1. ‹Aber warum weiss man so wenig darüber?› Man nimmt heute an, dass 20% der Schulabgänger/innen Probleme haben mit Lesen und Schreiben, nach 11 Jahren Unterricht. Gemäss Auftrag der Verfassung ist es Aufgabe der Schule, die Grundkompetenzen Lesen und Schreiben zu vermitteln. Nicht zuletzt aus Gründen der Bildungsgerechtigkeit: sozial bedingte Unterschiede sollen in der Schule ausgeglichen, angeglichen werden. Ein Auftrag, den die Volksschule nicht erfüllen kann, dazu wären wesentlich mehr personelle und finanzielle Ressourcen notwendig. Je nach individuellen Hirnstrukturen bereitet das Lesen lernen unterschiedlich viel Mühe.
    Jahrelanges Üben mit Begleitung bis Schulende wären notwendig, was auf der Oberstufe leider weitgehend wegfällt.Report

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