Wurde vergangene Woche verurteilt: Jérôme Boateng (rechts). (Bild: Keystone)
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Jérôme Boateng geht in Berufung

Jérôme Boateng geht gegen seine Verurteilung wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beleidigung vor. 1,8 Millionen Euro Strafen soll er zahlen.

Der Anwalt des deutschen Weltmeisters von 2014 legte Berufung gegen das Urteil von vergangener Woche ein, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts München dem Sport-Informations-Dienst (SID) mitteilte. Auch die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage legten demnach Rechtsmittel ein. Mit der Berufung befasst sich das Landgericht München.

Boateng wurde wegen einer vorsätzlichen Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1,8 Millionen Euro verurteilt. Der langjährige Verteidiger von Bayern München, der neu bei Olympique Lyon Teamkollege von Xherdan Shaqiri ist, wurde schuldig gesprochen, seine ehemalige Lebensgefährtin und Mutter seiner Zwillingstöchter während eines Karibikurlaubs vor drei Jahren vorsätzlich verletzt und beleidigt zu haben. Boateng bestritt die Vorwürfe.

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