Die Semestergebühren an Unis und Hochschulen variieren stark. (Bild: Keystone)
Basel

Studierende an der Uni Basel müssen mehr zahlen als in Zürich

Die Semester-Studiengebühren an Schweizer Universitäten und Hochschulen variieren stark. In Basel müssen Studenten mehr bezahlen als etwa in Zürich.

Studierende der Università della Svizzera Italiana bezahlen laut dem Online-Vergleichsdienst Comparis mit 2000 Franken pro Semester mehr als viermal so viel wie Studierende der Universitäten Neuenburg oder Genf.

Die hohen Gebühren liessen sich nicht mit der akademischen Reputation erklären, heisst es in einer Medienmitteilung von Comparis. An der ETH Zürich, dem Paradepferd Punkto wissenschaftlicher Reputation unter den Schweizer Hochschulen, beträgt die Studiengebühr pro Semester 730 Franken.

An der ETH Lausanne und der Universität Zürich, die ebenfalls im internationalen Uni-Ranking weit vorne liegen, betragen die Semestergebühren 730 Franken respektive 720 Franken.

Mehr bezahlen müssen Studierende laut dem Comparis-Vergleich beispielsweise an der Universität Basel (850 Franken) oder an der Universität St. Gallen (Bachelor: 1229 Franken und Master: 1429 Franken).

Ausländische Studierende zahlen deutlich mehr

Ausländische Studierende werden deutlich stärker zur Kasse gebeten. An der Universität St. Gallen bezahlen sie im Bachelor das 2,5-fache von Schweizer Studierenden und im Master das 2,3-fache. An der Università della Svizzera Italiana bezahlen sie mit 4000 Franken das Doppelte.

Laut Comparis werden damit zum Teil die Beiträge ausgeglichen, die Universitäten von den Herkunftskantonen der Schweizer Studierenden erhalten. Keinen Ausländerzuschlag verlangen ETH und EPFL sowie die Universitäten Genf, Lausanne und Basel.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Pädagogischen Hochschulen (PH). Am teuersten ist es für ausländische Studentinnen und Studenten mit 6500 Franken im Wallis. Das ist das 13-fache der Gebühren für Schweizer Studierende (500 Franken). An der für ausländische Studierende zweitteuersten PH in Freiburg betragen die Gebühren für Ausländer mit 4200 Franken das 7-fache und in Graubünden sind es mit 3570 Franken über fünfmal mehr.

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