Featured Video Play Icon
Der Telebasel News Beitrag vom 15. September 2021.
Basel

Kleinbasler Rheinufer wird gesichert

Gesperrte Grenzacherstrasse, weggespülte Galgen: Die Hochwasser im Juli haben grosse Schäden angerichtet. Bis Ende Jahr soll das Rheinufer gesichert werden.

15’000 Tonnen Stein und Kies werden unterhalb der Grenzacherstrasse zwischen Kraftwerk Birsfelden und der Schwarzwaldbrücke verbaut. «Beim Hochwasser letzten Juli hat es einen grossen Teil der Böschung unterspült. Das heisst, die Schichten darüber sind weggebrochen, auch zum Beispiel die Fundamente unter den Fischergalgen», sagt Nicole Ryf, die Sprecherin des Basler Bau- und Verkehrsdepartements BVD.

Die Wassermassen, welche diesen Juli den Rhein hinuntergekommen sind, haben drei Fischergalgen mitgerissen. Aus Sicherheitsgründen kann man immer noch nicht alle betreten, so Ryf: «In einige kann man heute schon wieder rein, andere kann man einfach schnell betreten. Es gibt aber auch solche, die man noch nicht betreten kann. Unser Ziel ist, dass die Leute zumindest rein können, um ihre Sachen zu holen. Dass man bei denen, die jetzt am seidenen Faden hängen, in nächster Zeit wieder Fischen kann, ist nicht realistisch.»

Zwischenlösung für Rheinufer

Bis Ende Jahr dauern die Bauarbeiten noch an. Dann soll das Rheinufer wieder gesichert sein. «Das, was man jetzt macht, ist eine Art Überbrückungsmassnahme. Weil es dann ein Stück mehr Zeit braucht, bis das definitive Projekt, mit all den Interessen, die hier aufeinanderprallen, oder die man miteinander vereinbaren muss, ausgearbeitet hat», sagt Nicole Ryf.

Das definitive Projekt, welches die Bedürfnisse des Kraftwerks, der Fischergalgen und der Naturschutzzone Rheinhalden unter einen Hut bringen soll, muss aber noch von der Regierung und dem Parlament abgesegnet werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel