Verkehr an der Feldbergstrasse an der Kreuzung zur Klybeckstrasse in Basel: Mit dem Betrag von 12 Millionen können im Stadtkanton rund 500 Gebäude mit Schallschutzfenstern ausgerüstet werden. (Keystone)
Basel

Grosser Rat bewilligt 12 Millionen für Schallschutzfenster

Der Grosse Rat bewilligte 12 Millionen Franken für Schallschutzfenster. Mit dem Betrag können rund 500 Gebäude saniert werden.

Das Geld wurde für den Einbau von Schallschutzfenstern in Liegenschaften gesprochen, die an lärmintensiven Strassen liegen. Der Ratschlag wurde mit 78 Stimmen und lediglich einer einer Gegenstimme gut geheissen.

Gemäss Regierungsvorlage sollen Liegenschaftsbesitzende bei Lärmbelastungen ab dem Alarmwert die vollen Kosten für den freiwilligen Einbau von Schallschutzfenstern zurückerstattet bekommen. Für Lärmbelastungen ab Immissionsgrenzwert übernimmt der Kanton die Kosten teilweise.

Die Vorlage, die an frühere Sanierungsprogramme anschliesst, war im Grossen Rat unbestritten. Eine Sprecherin des Grün-Alternativen Bündnisses wies darauf hin, dass der Einbau von Schallschutzfenstern die letzte Variante sein sollte, um die Bevölkerung vor Lärm zu schützen. «Wir möchten, dass der Kanton mehr an der Quelle unternimmt und beispielsweise den Durchgangsverkehr reduziert.» Auch gehe der Kanton bei Tempo 30 nur zögerlich vor.

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