Mit den steigenden Corona-Zahlen gerät das Contact Tracing immer mehr an seine Grenzen. (Bild: Keystone)
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Contact Tracing am Anschlag

Laut Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), stösst die Kontaktverfolgung derzeit an ihre Grenzen.

Mit dem Instrument könne die Virusausbreitung nur eingeschränkt verzögert werden. «Die Lage ist noch nicht kontrolliert», sagte Hauri am Dienstag vor den Medien in Bern. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, auch wenn einzelne Länder das Ende verkündeten. Gründe für die anhaltend hohen Fallzahlen seien unter anderem die ansteckende Delta-Variante des Virus sowie die Lockerungen der vergangenen Monate.

Zur Situation in den Schulen sagte Hauri, dass auch dort nicht jede Ansteckung verhindert werden könne. «Ziel ist es, eine zügellose Virusverbreitung zu verhindern.» Dazu dienten etwa repetitive Reihentests, die Maskentragpflicht und regelmässiges Lüften.

Die Kantone seien zudem dabei, ihre Impfkampagnen zu intensivieren, hielt Hauri fest. Die steigende Nachfrage nach einer Impfung könne von den Kantonen aufgefangen werden. Lokal könne es aber zu Wartezeiten kommen.

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