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Der Telebasel News-Beitrag vom 13. September 2021.
Region

Grosser Impfandrang am ersten Tag nach der Zertifikats-Ausweitung

Im Baselbiet gibt es jetzt auch Walk-In-Nachmittage in den Impfzentren. Im Stadtkanton kann man sich den Pieks jetzt auch in der Apotheke holen.

Bei der Neubad Apotheke ist man froh, dass man einen Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung leisten kann. Auch wenn er Mehraufwand für die Apotheke bedeutet. «Es ist eine Herausforderung, den Impfstoff bereit zu machen. Also zum Beispiel, wenn der Corona-Impfstoff von Moderna offen ist, muss alles innerhalb von 6 Stunden verabreicht sein. So können wir pro Halbtag elf Termine organisieren und wir haben gesehen, dass es ziemlich gut ankommt in der Bevölkerung», sagt Filippo Sala, Apotheker in der Neubad Apotheke.

Gerade der kurze Zeitraum von sechs Stunden macht es unumgänglich, dass man sich auch in der Apotheke anmeldet. «Sich spontan impfen zu lassen, ist in der Apotheke noch nicht möglich. Mal sehen, was die Zukunft bringt», so Filippo Sala.

Walk-In-Tag in Muttenz

Spontan Impfen ist mittlerweile auch im Baselbiet möglich. Im Impfzentrum «Mitte» in Muttenz war gab es am 13. September den erste Walk-In-Nachmittag: «Die Situation ist unberechenbar, wir wissen nicht, wie viele Leute kommen. Und sie sehen es: Es gab ein bisschen Stau. Weil viele Leute jetzt gleichzeitig auf den Start gekommen sind», sagt Dominik Straumann, Leiter des Impfzentrums «Mitte».

Nach wie vor kann man ein Termin vereinbaren. Es dauert etwa zehn Tage bis man einen Termin im Impfzentrum bekomme, in Arztpraxen oder Apotheken könne es auch schneller gehen. Über 40 Möglichkeiten, sich impfen zu lassen, gebe es im ganzen Kanton mittlerweile, Tendenz steigend.

Wie bei den SBB

Um 16:15 Uhr ist dann Schluss beim Impfzentrum. Die Türen werden dann aber nicht direkt geschlossen. «Wir machen es wie bei den SBB. Wenn der Zug um 16:15 Uhr fährt, dann haben alle, die bis 16:15 da sind, die Möglichkeit in den Zug einzusteigen. Wer später kommt, hat Pech gehabt. Wenn wir aber noch angebrochene Restdosen, dann ist es egal – so, als hätte der Zug Verspätung. Dann hat man Glück, wie wenn man zu spät auf den Bahnhof kommt und feststellt, dass der Zug Verspätung hat, und deswegen gerade noch einsteigen kann», erklärt Dominik Straumann.

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