Schirm mitnehmen: Ab Mittwoch ist es regnerisch. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Wolken, Regen und Gewitter – Der September kann auch anders

In der Schweiz neigt sich der Sommer langsam dem Ende entgegen. Alles Aktuelle gibt's hier im Ticker.
Wolken, Regen und Gewitter – Der September kann auch anders

«Der September kann also auch anders», schreibt SRF Meteo am Mittwoch, 15. September, auf Twitter. Nach dem spätsommerlichen Wetter der letzten Woche machen sich am Mittwoch Wolken, Regen und Gewitter breit. Die Höchsttemperaturen liegen bei 20 bis 24 Grad.

Auch die kommenden Tage präsentieren sich grösstenteils regnerisch und bewölkt, wie Meteoblue prognostiziert. Die Temperaturen sinken sowohl tags- als auch nachtsüber. Ab Sonntag liegen die Tageshöchsttemperaturen unter 20 Grad.

(Screenshot: meteoblue.com)
Der Wochenstart wird nebelig

Mit 24 bis 28 Grad starten wir spätsommerlich in die Woche. Trotz einiger Nebelfelder am Morgen und Quellwolken über den Bergen am Nachmittag kommt auch immer wieder die Sonne durch.

Am Abend gibt es laut SRF Meteo ganz lokal über den Alpen einen Schauer.

Sonnig-warmes Wochenende steht bevor

Zurzeit schwebt über der Schweiz eine graue und teils nasse Wolkendecke. Die Temperaturen sind merklich zurückgegangen. Doch am Wochenende gibt der Spätsommer nochmals ein Comeback: Über Frankreich formt sich ein Hochdruckgebiet, das dann über die Schweiz zieht, wie der Wetterdienst Meteonews berichtet. Zwar erreicht dieses erst ab Sonntag die Schweiz, doch es bringt Sonnenschein und warme Temperaturen mit. Bis und mit Dienstag werde es vielerorts 25 Grad oder wärmer, meldet Meteonews weiter.

Zunächst bleibt es hierzulande aber grau und durchzogen. In Basel und der Region gibt es am Freitag milde 23 Grad. Im Laufe des Nachmittags und am Abend ist Regen angesagt. Am Samstag sieht die Wetterlage ähnlich aus. Die Sonne zeigt sich hin und wieder zwischen den Wolken, Regengüsse sind nur vereinzelt zu erwarten.

Mehr Wolken und etwas Regen

«Hoch Hermelinde hat sich verabschiedet», schreibt Meteo News am Donnerstag auf Twitter. Nun nimmt das Tief Quillan Einfluss auf das Wetter in der Schweiz. Zwar bleibt es in der Region mit bis zu 26 Grad noch warm und meist sonnig. Trotzdem könnte es vereinzelt regnen.

63'155 Blitzeinschläge in der Schweiz in diesem Sommer

Insgesamt 63’155 Blitzeinschläge in der Schweiz registrierte der Blitz-Informationsdienst von Siemens während dem Zeitraum vom 1. Juni bis 31. August, wie der Informationsdienst in einer Mitteilung schreibt. Im Vergleich zum Vorjahr waren es rund 47’000 Blitzeinschläge.

Hermelinde sorgt für sonnigen und warmen Spätsommer

Nach einem sonnigen und warmen Wochenende beginnt auch die neue Woche mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen. Dafür sorgt das Hochdruckgebiet Hermelinde, wie MeteoNews am Sonntag, 5. September, auf Twitter schreibt:

Meteoblue prognostiziert für die kommenden Tage Höchsttemperaturen von 25 bis 28 Grad. In der Nacht fällt das Thermometer auf 13 bis 16 Grad. Zum Ende der Woche steigt die Wahrscheinlichkeit für Regen und Gewitter.

(Screenshot: meteoblue.com)
Hoch Gaya bringt das Spätsommer-Wetter

Ein Hoch auf Hoch Gaya! Es vertreibt auch am Donnerstag die allfälligen Nebel- oder Hochnebelfelder rasch. «Im Norden mit leichter Bise 23 bis 24 Grad, im Süden bis 26 Grad», schreibt Meteo News auf Twitter. 

Zu den sommerlichen Temperaturen dürfte die nächsten Tage auch der Regen kein Thema sein wie SRF Meteo auf Twitter schreibt. Giesskannen dürften laut dem Wetterdienst bald wieder zum Einsatz kommen.

Spätsommer gibt nochmals Vollgas

«Nochmals Badewetter?», fragt MeteoNews auf Twitter und macht schon Lust auf einen Sprung ins kühle Nass. Noch braucht es aber etwas Geduld. Am Wochenende könnte es mit Temperaturen über 25 Grad in der Region für einen Sommertag reichen.

Bereits am 1. September, zum meteorologischen Start in den Herbst, gibt der Sommer nochmals einen Vorgeschmack, was er noch drauf hat. Zwar herrschte am Morgen noch herbstliches Wetter. Doch gegen Mittag verzog sich meist der Hochnebel in der Nordwestschweiz. Das Resultat: Die Temperaturen steigen bis auf 23 Grad, wie SRF Meteo schreibt.

Und ein Blick aufs die Wetter-Vorhersage von SRF Meteo zeigt, dass der Spätsommer nochmals Vollgas gibt. Ab Donnerstag soll es nochmals für einige warme Tage mit Temperaturen bis über 25 Grad reichen. Und: Regen ist zurzeit nicht mehr in Sicht.

Der Sommer feiert nochmals ein Comeback. (Grafik: Screenshot srf.meteo.ch)
Schneefallgrenze sinkt auf bis zu 2000 Meter

Das Wetter am Wochenende präsentiert sich erneut durchzogen. Während es bis im Tessin noch bis zu 25 Grad warm wird, bleiben die Temperaturen in der Region Basel und der restlichen Deutschschweiz unter 20 Grad. Höchstens 19 Grad Celsius werden erwartet, wie die Wetterdienste melden. Dabei kann es auch zu Regenschauern kommen, aber auch die Sonne zeigt sich ab und zu.

Mit den kalten Temperaturen sinkt auch die Schneefallgrenze: Wie «MeteoNews» berichtet fällt die Schneefallgrenze bis auf 2000 bis 2300 Meter.

Schuld am kalten Wetter ist das Tief Nick, das über die Ostsee Richtung Süden zieht und bei Polen und Tschechien verharrt. Die Kombination mit dem Hoch Gaya im Westen lässt zu, dass viel feuchte Luft in die Schweiz fliesst.

Nassester Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen

Der diesjährige Sommer war in den Zentralalpen der deutlich nasseste seit Beginn der 100-jährigen Aufzeichnungen. Die Anzahl Hageltage lag im Bereich der Norm – die Grösse der Hagelkörner war jedoch aussergewöhnlich.

Für den Sommer 2021 sei im landesweiten Mittel eine Temperatur von 13,9 Grad zu erwarten, schrieb Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, am Mittwoch in einer Mitteilung. Das liege 0,6 Grad über der Norm von 1981 bis 2010 und im Bereich des Durchschnitts der letzten 30 Jahre. Zur Sommerwärme habe vor allem der landesweit viertwärmste Juni beigetragen.

Obwohl der Sommer nicht zu den heissen zähle, setze er die Serie der warmen Sommer der letzten drei Jahrzehnte fort. Seit der vorindustriellen Periode von 1871 bis 1900 sei die Sommertemperatur in der Schweiz um etwas mehr als 2 Grad angestiegen.

Die Zahl der Hitzetage mit Tageshöchstwerten von 30 Grad und mehr blieb in der Schweiz diesen Sommer verbreitet unter zehn, die Norm liegt bei 15. Neuenburg registrierte nur gerade mal einen Hitzetag. Auf der Alpensüdseite waren es zwischen 10 und 15 Hitzetage, normalerweise sind es 8 bis 11.

Nördlich der Alpen war der Sommer mit einer mittleren Regensumme von knapp 140 Prozent der fünftnasseste seit Messbeginn 1864. Bern registrierte mit 162 Prozent den drittnassesten Sommer. Aus den Alpen meldete Göschenen UR mit rund 190 Prozent der Norm den deutlich nassesten Sommer seit Messbeginn 1883, wie es weiter hiess.

Nördlich der Alpen war der Juni von vielen aufeinanderfolgenden Gewitterfronten mit teilweise verheerendem Hagel gewesen. Die Korngrössen erreichten gebietsweise 6 bis 7 Zentimeter oder mehr, was sehr selten ist, wie Meteoschweiz schrieb. Insgesamt gab es 27 Hageltage. Der Sommer-Durchschnitt der verfügbaren 20 Messjahre liegt bei 26 Hageltagen.

Die Sonnenscheindauer fuhr im Vergleich zu den Vorjahren einen Dämpfer ein; sie lag im Bereich der Norm oder leicht darunter, wie es weiter hiess.

Hundstage in der Schweiz waren 2021 eher "Hündchentage"

Die Hundstage machten ihrem Namen in diesem Sommer für einmal weniger Ehre. Es waren eher «Hündchentage». Nördlich der Alpen gab es kaum einen Hitzetag, auch im Süden waren Tage mit über 30 Grad deutlich seltener als in den heissen Vorjahren.

Die Hundstage sind die Phase vom 23. Juli bis 23. August und gelten gemeinhin als die heisseste Zeit des Jahres. Im Norden konnte man Hitzetage indes buchstäblich an einer Hand abzählen, wie eine am Dienstag vom Wetterdienst Meteonews veröffentlichte Aufstellung zeigt.

So gab es 2021 am Flughafen Zürich und in Basel-Binningen gerade einmal zwei Hitzetage, in Genf deren drei, in Sitten fünf und in Chur sieben. Auch Locarno im Tessin kam lediglich auf zehn Tage mit Maximaltemperaturen über 30 Grad.

In den Jahren 2018 bis 2020 lag die Zahl der Hitzetage jeweils um das doppelte bis achtfache höher. Vor allem 2018 gab es sehr viele Hitzetage: 41 in Sitten, 39 in Locarno, 33 in Chur, 30 in Genf, 25 am Flughafen Zürich und 24 in Basel-Binningen.

Im langjährigen Mittel

Vergleicht man die Zahlen von 2021 allerdings mit dem langjährigen Mittel von 1981 bis 2010, zeigt sich, dass sie durchaus im normalen Bereich liegen. Die letzten Sommer waren laut Meteonews einfach ausserordentlich heiss und weit über der Norm.

In diesem Jahr fiel die heisseste Zeit zudem vielerorts nicht in die Zeit der Hundstage. So wurden etwa die höchsten in diesem Jahr gemessenen Temperaturen von 33,6 Grad in Bad Ragaz SG und von 34,3 Grad in Locarno-Magadino TI Mitte Juni gemessen und während der Hundstage nicht mehr erreicht.

Der Sommer 2021 gehe bestimmt nicht als Hitzesommer in die Annalen ein, hält auch SRF Meteo auf seiner Webseite fest. Und bis Ende August seien auf der Alpennordseite auch keine Hitzetage mehr zu erwarten. Es werde sogar knapp mit Sommertagen, also mit Temperaturen über 25 Grad.

Im September gebe es rein statistisch gesehen alle fünf bis zehn Jahre einen Hitzetag. Diese seien in den letzten Jahren indes häufiger geworden. Im September 2020 habe man in Basel drei Hitzetage registriert. Auch mit möglichen Sommertagen im September sieht es statistisch gesehen nicht schlecht aus. So erreichte das Thermometer in Bern im letzten Jahr gleich zehnmal die Marke von mindestens 25 Grad, in Magadino TI sogar 16 Mal.

Wohl keine Hitzetage mehr in diesem Jahr

Gute Nachrichten für alle Hitzegeplagten: Die Meteorologen erwarten in diesem Jahr keine weiteren Hitzetage mehr. Wie SRF Meteo auf Twitter schreibt, seien Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad auf der Alpennordseite im September sehr selten. Sie würden statistisch gesehen nur alle fünf bis zehn Jahre vorkommen. Damit sei die Sommerhitze 2021 sehr wahrscheinlich vorbei.

Vorläufiges Ende der Sommerwärme

Nach den nächtlichen Gewittern sorgt heute eine Kaltfront für ein vorläufiges Ende der Sommerwärme, wie SRF Meteo auf Twitter vermeldet. Auf ihrer Rückseite stelle sich wechselhaftes Wetter mit gelegentlichen Schauern ein, zum Teil könne es erneut blitzen und donnern. Im Vergleich zu gestern sei es im Norden deutlich weniger warm. Im Tessin sei es weiterhin sommerlich mit 28 Grad.

Aus einer Bilanz der vergangenen Nacht geht hervor:

Der Sommer gibt nochmals Vollgas

Am heutigen Samstag gibt der Sommer nochmals Vollgas. Mit bis zu 29 Grad in der Region und viel Sonnenschein gibt es nochmals einen schönen Sommertag. Dies sei einem Hochdruckrücken zu verdanken, wie Meteo News auf Twitter schreibt.

«Einzig in den Tessiner Bergen und im Engadin sind gegen Abend einzelne Platzregen nicht ganz ausgeschlossen», heisst es weiter. SRF Meteo fasst es so zusammen: «Perfektes Wanderwetter, Badewetter oder Grillwetter…kurz: herrliches Sommerwetter!»

Bis Samstag sommerlich, dann folgt die Sommerpause

Der heutige Freitag und der morgige Samstag stehen im Zeichen des Sommers. Am Sonntag beendet dann eine Kaltfront die sommerliche Phase, in der kommenden Woche sieht es nicht mehr nach sommerlichen Temperaturen aus.

Wie «MeteoNews» in einer Mitteilung schreibt, gibt es heute im Norden nach einem herbstlich anmutenden Start in den Tag mit recht viel Sonne sommerliche Temperaturen um 25 Grad. Morgen Samstag steigen die Temperaturen mit viel Sonne noch etwas weiter an. Am Sonntag beendet dann aber eine Kaltfront die aufkommenden Sommergefühle, es muss im Norden mit teilweise kräftigen Schauern und Gewittern sowie einer Abkühlung gerechnet werden. Danach wird in der kommenden Woche die Sommermarke von 25 Grad im Norden nicht mehr erreicht, das sommerlich warme Wetter macht Pause. Nachfolgend soll die Wetterentwicklung an den einzelnen Tagen näher erläutert werden.

Finales Hochsommercomeback?

Nach einem sehr warmen bis heissen Wochenende schwingt in der Schweiz aktuell schon ein gewisser herbstlicher Unterton mit. Aber das ändert sich in den kommenden Tagen, der Hochsommer gibt noch einmal ein – wenn auch nur kurzes – Comeback, wie MeteoNews am Mittwoch mitteilt. Das Highlight in Sachen Wetter bildet der Samstag, über dem Alpenraum wölbt sich ein Hochdruckrücken auf. Die Sonne scheint vom Morgen bis zum Abend, abgesehen von ein paar Schleier- und Quellwolken ist der Himmel blau. Die Temperaturen steigen auf 27 bis 28 Grad, im Süden auf bis zu 29 Grad. Ein lauer Sommerabend bildet den würdigen Abschluss.

Am Sonntag verlagert sich der Hochdruckrücken allerdings bereits weiter ostwärts, wir gelangen allmählich auf die Vorderseite eines Tiefs bei den Britischen Inseln in eine südwestliche Strömung. Die zu diesem Tief gehörende Kaltfront nähert sich langsam an, bezüglich des genauen Zeitplans gibt es zwischen den verschiedenen Wettermodellen aber noch leichte Unterschiede. Bis zum Abend steigt das Risiko für erste Platzregen und Gewitter stetig an. Zuvor wird es noch einmal sehr warm bis heiss, die Höchstwerte liegen zwischen 27 und 29 Grad.

In der Nacht zum Montag erreicht uns die Kaltfront mit weiteren kräftigen Regengüssen und Gewittern. Im weiteren Wochenverlauf scheint sich nach den aktuellen Unterlagen wieder ein neues Hoch aufzubauen, der Wettercharakter wird ruhiger. Die Luft im Alpenraum wird abgetrocknet und bleibt dabei relativ warm. Trotzdem werden die Tage kürzer, der Hochsommer weicht dem Spätsommer.

Sommer gibt am Wochenende erneutes Comeback

Noch ist es kühl und trüb in der Schweiz. Im teilweise bewölkten Basel gibt es am Mittwoch nicht mehr als 22 Grad Celsius.

Zum Wochenende hin soll sich das aber ändern. Wie der Wetterdienst MeteoNews berichtet, feiert der Sommer am Wochenende ein Comeback. Bei Sonnenschein werden dann Temperaturen von 27 bis 30 Grad Celsius erwartet. Ab Sonntagnachmittag kann es dann aber auch wieder zu Gewittern kommen.

Frau schwebt nach Unwetter im Tessin in Lebensgefähr

Auf einem Campingplatz in Tenero TI ist am Montag eine Frau wegen eines Unwetters schwer am Bein verletzt worden. Sie schwebt in Lebensgefahr.

Mehr dazu hier.

Woche startet mit Wetterumschwung

Nach dem heissen Wochenende startet die neue Woche mit einem Wetterwechsel. Sie beginnt mit kühlerem, teils nassem und windigen Wetter, wie SRF Meteo am Montagmorgen twittert.

Im Flachland kommt es teils auch zu sonnigeren Phasen, in den östlichen Voralpen und Alpen regnet es. Die Temperaturen bewegen sich um 21 Grad. Die zweite Wochenhälfte sollen die Temperaturen dann wieder steigen. Und am Wochenende gibt es nochmals Badewetter mit rund 30 Grad, berichtet «MeteoNews».

Heissestes Wochenende des Jahres mit mehr als 32 Grad

Die Schweiz hat das heisseste Wochenende dieses Jahres mit lokal Temperaturen von über 32 Grad beidseits der Alpen erlebt. Laut SRF Meteo blieb aber die absolute Jahreshöchsttemperatur vom 12. Juni mit 34,3 Grad in Magadino unangetastet.

Auch am Sonntag gab lagen die Spitzenwerte an einigen Stationen über 32 Grad: Sitten, Biasca TI und Grono GR meldeten je 32,2 Grad, Ilanz GR und Nyon VD je 32,0 Grad. 32,2 Grad bedeuteten für Genf einen lokalen Jahresrekord. Schweizweit lagen die Temperaturen verbreitet im Hitzebereich, also bei mehr als 30 Grad.

Auch am Sonntag gab es beidseits der Alpen mehr als 30 Grad. Schon am frühen Nachmittag wurden in Payerne VD 31,0 Grad gemessen, in Nyon waren es 31,1 Grad. Die höchste Temperatur verzeichnete erneut Grono mit 31,7 Grad.

In den nächsten Tagen wird es deutlich kühler werden. In der Nacht auf Montag erreicht die Schweiz eine Kaltfront. Am Montag wird es laut SRF Meteo im Norden nur noch 21 bis 25 Grad geben. Nur im Tessin dürfte es mit 29 Grad sommerlich heiss bleiben.

Nächster Kälteeinbruch steht bevor

Am kommenden Wochenende beschert uns ein Hochdruckrücken mit Zentrum über dem Mittelmeer nochmals viel Sonnenschein, höchstens lokale Schauer oder Gewitter und Temperaturen von bis zu 30 Grad. Nächste Woche sieht es dann allerdings wieder anders aus, wie der Wetterdienst MeteoNews berichtet.

So sorgt am Montag eine von einem Tief über Dänemark ausgehende Störung für eine Abkühlung. Während sich der Vormittag zunächst vielerorts noch freundlich und oft trocken zeigt, nimmt der Bewölkungsgrad im Laufe des Nachmittags von Westen her zu. Insbesondere in Richtung Berge muss mit kräftigen, teilweise gewittrig durchsetzten Schauern gerechnet werden, die Temperaturen erreichen aber noch warme 24 bis 25 Grad, so die Mitteilung weiter.

Nach einer bewölkten und zeitweise nassen Nacht erwarten uns am Dienstag zunächst dichtere Wolken mit gelegentlichen Regengüssen, tagsüber trocknet es im Flachland allmählich ab. Mit rund 20 bis 21 Grad ist es voraussichtlich der kühlste Tag der Woche. Am Mittwoch und Donnerstag erwartet uns nach aktuellem Stand ein meist trockener Mix aus Wolken und Sonne, das Temperaturniveau steigt auch langsam an mit Höchstwerten von 21 bis 23 Grad.

21.9 Grad Celsius in der Nacht auf dem St. Chrischona

Nach einem Hitzetag mit Temperaturen von über 30 Grad sind am späten Donnerstagabend, 12. August, Gewitter über die Schweiz hinweggezogen. Eine Kaltfront brachte zunächst in der Westschweiz Starkregen, Hagel und Sturmböen.

In Bière VD wurden Windgeschwindigkeiten von 110 Kilometer pro Stunde gemessen. In Sitten waren es 105 Kilometer pro Stunde. Bis am Abend registrierte SRF Meteo rund 3’700 Blitze.

Vor allem im Wallis regnete es stark. Auf der Station Clusanfe fielen in einer Stunde rund 27 Millimeter Regen. In Vercorin VS waren es 20 Millimeter.

Die Gewitter entluden sich anschliessend über dem Emmental und zogen weiter Richtung zentrales und östliches Mittelland, wie MeteoNews auf Twitter schreibt. Dabei verloren sie laut SRF Meteo rasch an Energie. Lokal fiel zwar noch bis in den Kanton Aargau etwas Regen. Östlich von Zürich blieb es aber ganz trocken.

Tropennacht verzeichnet

Die Temperaturen verharrten während der Nacht auf hohem Niveau. Stellenweise gab es eine Tropennacht. Am frühen Freitagmorgen um 4 Uhr lagen die Temperaturen an diversen Orten noch über 20 Grad, so beispielsweise in Locarno (23 Grad) und St. Gallen (21 Grad).

Die Schweiz schwitzt am Donnerstag

Spät kommt der Sommer dieses Jahr, doch er kommt: Im Wallis mit Wucht und 33 Grad am Donnerstagnachmittag. Das Thermometer stieg in der ganzen Schweiz verbreitet über die 30-Grad-Marke. In Bern registrierte man den ersten Hitzetag überhaupt in diesem Sommer.

Am heissesten war es in der Walliser Kantonshauptstadt Sitten, wo der Wetterdienst Meteonews die Tageshöchsttemperatur von 33 Grad mass, gefolgt von Ilanz GR mit 31,8 Grad, Gösgen SO mit 31,6 Grad und Stabio TI mit 30,9 Grad.

Unter den grösseren Städten schafften es Zürich (Messstation Affoltern) mit 30,9 Grad, Basel (Messstation Binningen) mit 30,8 Grad, Bern (Messstation Zollikofen) mit 30,1 Grad und Genf (Messstation Cointrin) mit exakt 30 Grad über oder auf die Hitze-Marke.

Für die Stadt Bern war der Donnerstag laut SRF Meteo sogar der erste Hitzetag in diesem Jahr überhaupt. Bislang habe es im Sommer 2021 kaum Hitze in der Schweiz gegeben. Nördlich der Alpen wurde im Juli demnach nicht ein einziger Hitzetag verzeichnet. Das gab es in Basel letztmals 1997.

Die letzten Hitzetage gab es im Norden Mitte Juni, wie SRF Meteo weiter feststellte. Der bisherige Jahresrekord in der Schweiz datiert vom 13. Juni mit 34,3 Grad in der Tessiner Magadinoebene.

«Extrem heftige Gewitter»

Bis und mit Sonntag liegen die Temperaturen in der ganzen Schweiz im Bereich um 30 Grad, teilweise auch darüber, wie SRF Meteo voraussagt. Allerdings werde es immer schwüler. In der kommenden Woche gehen die Temperaturen voraussichtlich wieder zurück.

Meteonews kündigte für Donnerstagabend «extrem heftige Gewitter» an, die sich von Frankreich her näherten, wie der Wetterdienst auf Twitter mitteilte. Wie stark diese ausfallen würden, sei nicht klar. Es seien aber auch in der Schweiz heftige Gewitter möglich.

Am Donnerstag gibt's über 31 Grad in Basel

Nach wochenlangem Regen und tiefen Temperaturen ist am Donnerstag in der Schweiz Schwitzen angesagt. Praktisch überall im Flachland wird die 30-Grad-Marke geknackt werden, es gibt also einen Hitzetag. In Basel werden rund 31,5 Grad erwartet, andernorts kann es sogar bis zu 34 Grad geben, wie SRF Meteo meldet.

Einzig über den Bergen bilden sich Quellwolken. Regen ist am Donnerstag aber nicht zu erwarten. In der Nacht auf Freitag kann es vereinzelte Schauer und Gewitter geben. Der Tag sieht dann mit Sonnenschein, ein paar Wolken und Temperaturen von rund 30 Grad aber wieder recht freundlich aus.

Sommerlicher Mittwoch

Nach einem sonnigen und warmen Wochenbeginn zeigt sich auch der Mittwoch in der Region sommerlich.

In Basel herrscht am Mittwoch sommerliches Wetter. (Screenshot: meteoblue.com)

Gemäss Prognosen von meteoblue wird in Basel am Mittwoch eine Höchsttemperatur von 28 Grad erwartet. Am kältesten war es in der Nacht und frühen Morgen mit 16 Grad. Am Donnerstag und Freitag soll in Basel gar die 30 Grad-Marke geknackt werden.

Im Süden der Schweiz werden gemäss Prognosen von MeteoNews Temperaturen von über 30 Grad am Mittwoch schon erreicht.

Sommerwetter am Dienstag

Sonnenschein und viel Wärme in Basel: Am Dienstag meldet sich der Sommer definitiv zurück. Bei praktisch wolkenlosem Himmel steigen die Temperaturen im Laufe des Nachmittags auf bis zu 27 Grad in der Region. Ideales Wetter, um wieder einmal ins kühle Nass zu springen. Auf der Alpensüdseite wird es sogar bis zu 30 Grad warm.

Am Mittwoch klettert das Thermometer dann noch etwas höher auf rund 29 Grad in der Region Basel. Am Donnerstag erreicht das Sommerwetter mit bis zu 32 Grad Celsius seinen Höhepunkt. Danach gehen die Temperaturen leicht zurück und es ziehen Wolken auf.

Laut SRF Meteo fast 110 Millimeter Regen in Locarno

In einigen Gebieten des Kantons Tessin hat es am Samstag stark geregnet. Die Niederschlagsmengen der vergangenen 24 Stunden im Südkanton waren allerdings sehr ungleich verteilt, wie SRF Meteo am frühen Sonntagmorgen schrieb.

Am stärksten betroffen war der Raum Locarno – Bellinzona, wie es in der über Twitter verbreiteten Mitteilung hiess. In Locarno-Monti wurden knapp 110 Millimeter Regen gemessen.

In Bellinzona waren es rund 96 Millimeter. In Magadino/Cadenazzo hingegen fielen rund 73 Millimeter und in Grono GR im Misox knapp 68. In Stabio im Südtessin dagegen registrierten die Meteorologen gerade einmal 0,1 Millimeter Regen.

Wegen der heftigen Gewitter am Samstagabend kam es namentlich in Bellinzona zu Überschwemmungen. Laut Polizei wurden mehrere Strassen überflutet. Nach Angaben der TCS-Verkehrsinformation vom frühen Sonntagmorgen waren im Raum Locarno – Bellinzona noch mehrere Strassen gesperrt; unter anderem war in Castione TI die Hauptstrasse Richtung Thusis GR wegen Hochwasser gesperrt.

Überschwemmungen nach heftigen Gewittern im Tessin

Im Kanton Tessin ist es am Samstagabend nach heftigen Gewittern zu Überschwemmungen gekommen. Im Hauptort Bellinzona wurden laut Polizeiangaben mehrere Strassen überflutet. Sie verwandelten sich teilweise in Bäche. Mehrere Verkehrswege wurden gesperrt.

Wegen des Wassers zu war unter anderem die Autobahn A13 bei Castione. In Bellinzona rettete die Feuerwehr laut Medienberichten zwei Menschen aus einem Auto, das in einer überschwemmten Unterführung steckengeblieben war.

Die Tessiner Polizei wies die Bevölkerung im Kurznachrichtendienst Twitter dazu an, sich in der Region möglichst nicht zu fortzubewegen. Zudem rief die Behörde die Menschen dazu auf, sich nicht in der Nähe von Gewässern aufzuhalten.

Zuvor war es im Tessin zu intensivem Gewitterregen gekommen. In Bellinzona wurden laut Meteoschweiz innert zwanzig Minuten 39 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, in Magadino 35 Liter. Starke Niederschläge gab es auch im Kanton Graubünden.

Sommer-Comeback steht vor der Türe

Kühl, nass und gewittrig: So präsentiert sich der Sommer 2021 an vielen Tagen. Auch am Wochenende gibt es wieder eine Kaltfront.

Ab kommender Woche dann aber ein Lichtblick. Das Wetter wird hochdruckbestimmt, wie MeteoNews mitteilt. Die Folge davon: Die zweite Wochenhälfte bringt ein Sommer-Comeback. In der Region Basel werden dann Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 31 Grad Celsius erwartet.

Der Sommer kommt vielleicht wieder

Nachdem uns am Wochenende noch eine aktive Störung überquert, stellt sich zu Beginn der kommenden Woche wieder freundlicheres, aber vorerst noch nicht sommerlich warmes Wetter ein. Dies könnte sich dann aber im Verlauf der kommenden Woche ändern, spätestens in derzweiten Wochenhälfte dürfte es mit einem Hochdruckrücken sommerlich warm werden, wie Meteonews mitteilt.

«Allerdings liegen wir dann mit den Prognosen an der absoluten Grenze der Ansage, sodass noch grössere Unsicherheiten herrschen», so der Wetterdienst weiter.

Ende Woche dürften wir trotz aller aufgrund des weit in der Zukunft liegenden Prognosehorizonts gebotenen Vorsicht mindestens bis Freitag innerhalb des Hochdruckrückens liegen, sodass der Sommer wieder zurück sein dürfte, so die Prognose weiter.

Die Frage, wie stark der vermutliche entstehende Hochdruckrücken ist, wie lange er anhält und wie hoch die Temperaturen steigen, könne momentan noch nicht beantwortet werden. «Immerhin besteht aber Hoffnung, dass der Sommer mindestens kurzfristig zurückkommt, was nach einer längeren Phase ohne sommerliche Temperaturen sicher viele freuen dürfte», wie Meteonews schreibt.

Herbstwetter im Sommer – es bleibt regnerisch

Mitte Woche gibt es typisches Herbstwetter – mitten im Sommer. Wie SRF Meteo berichtet, bleib es am Mittwoch ganztags bewölkt und immer wieder kommt es zu Regen. Besonders starke Niederschläge werden abends im Tessin und Graubünden erwartet. Die Temperaturen im Norden sind für die Jahreszeit kühl: Sie bewegen sich zwischen 15 und 18 Grad.

Axenstrasse im Kanton Uri seit Sonntagabend gesperrt

Die Axenstrasse im Kanton Uri ist seit dem späten Sonntagabend gesperrt. Ursache ist ein Steinschlag zwischen Sisikon und Flüelen, wie die Urner Kantonspolizei mitteilte. Die Strasse kann in beiden Richtungen nicht befahren werden. Die Sperrung wird mindestens die Nacht über dauern.

Laut Kantonspolizei ging gegen 21:15 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei die Meldung ein, dass im Gebiet «Sulzegg» Steine auf die Fahrbahn der Axenstrasse gefallen seien. Die Polizei rückte aus und fand den Steinschlag bestätigt. Durch die herabfallenden Steine sei das Auto einer Lenkerin beschädigt worden. Personen seien nicht verletzt worden. Und auch die Strasse nahm keinen Schaden.

Sonniger Start in die Woche

Nach dem regnerischen und «herbstlichen» Temperaturen am Bundesfeiertag beginnt die neue Woche etwas freundlicher. Wie «SRF Meteo» am Montagmorgen twittert, ziehen vereinzelt Wolkenfelder auf,. Im Verlauf des Tages lösen sich die Wolkenreste aber auf und es wird recht sonnig bei Temperaturen bis 22 Grad. Zu lokalen Regengüssen kommt es vorwiegend über den Bergen.

Herbstliches Wetter am 1. August - 1997 war noch kälter

Das Wetter zeigt sich dieses Jahr am Bundesfeiertag von seiner garstigen Seite. Doch 1997 war es mit nur gerade 13,2 Grad noch deutlich kälter.

Im neuen Jahrtausend war bisher der erste August 2015 mit 19,5 Grad am kältesten, dicht gefolgt vom Jahr 2006, als 19,6 Grad gemessen wurden, wie SRF Meteo am Sonntag auf Twitter schrieb.

Regen und «herbstliche» 17 bis 20 Grad bescherten laut dem Wetterdienst dieses Jahr der Schweiz einen kühlen 1.-August-Feiertag. Im Appenzell werden laut Meteocentrale gerade mal 15 Grad erreicht. Die Schneefallgrenze sank auf 2900 bis 2500 Meter über Meer.

Im Gegensatz zum kühlen Wetter am Bundesfeiertag 2021 wurden letztes Jahr Temperaturen über 35 Grad gemessen. Der Allzeitrekord liegt bei 35,6 Grad – diese Temperatur wurde am 1. August 2018 in Zürich-Kloten gemessen, wie damals Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie schrieb.

Regnerischer Bundesfeiertag

Am Bundesfeiertag vom Sonntag rechnen die Meteorologen mit weiteren Regenfällen. Das Gröbste sei aber überstanden, schreibt SRF Meteo. Im Westen und Süden werde es tagsüber einige sonnige Abschnitte geben. Am Abend sollte es zu den Bundesfeiern nur noch wenige Schauer geben. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 15 bis 20 Grad im Norden und 24 Grad im Süden.

Starke Regenfälle im Tessin lassen Seepegel wieder steigen

Im Tessin hat es in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut kräftig geregnet. Auf dem Monte Generoso fielen fast 61 Millimeter Regen, wie SRF Meteo auf Twitter mitteilte. In der West- und Deutschschweiz regnete es grossflächig.

In Bad Ragaz wurden 56 Millimeter Regen gemeldet. Auf dem Hörnli im Kanton Zürich waren es 50 Millimeter und in Luzern noch 34 Millimeter. Laut Meteonews dürften in der Nacht die kräftigen Regenfälle die Seepegel wieder ansteigen lassen.

Fuss- und Velowege am Rhein wegen Hochwassergefahr gesperrt

Wegen Hochwassergefahr werden ab Samstagabend in einem Teil des St. Galler Rheintals die Fuss- und Velowege am Rhein vorsorglich gesperrt. Die Internationale Wasserwehr Alpenrhein will angesichts erwarteter starker Regenfälle vorsorgen.

Auf der Schweizer Seite des Rheins ist der Abschnitt Wiesenaubrücke bei Widnau bis St. Margrethen betroffen, am österreichischen Ufer der Abschnitt aber der Wiesenrainbrücke – bei Lustenau – bis zum Bodensee. Das teilte die Wasserwehr am Samstagnachmittag mit. Auf Liechtensteiner Boden seien keine Massnahmen nötig.

Die Sperrung gilt ab Samstag um 20.00 Uhr. In den Vorländern entlang des Rheins werden die Fuss- und Radwege nicht zugänglich sein. Bauern müssen Tiere und Gerätschaften aus diesen Gebieten entfernen. Sportplätze in den Gebieten stehen nicht zur Verfügung.

Axenstrasse nach Steinschlag erneut gesperrt

Auf der Axenstrasse am Vierwaldstättersee ist hat sich am Freitagabend ein Steinschlag ereignet. Verletzt wurde niemand. Die Strasse bleibt aber bis auf Weiteres gesperrt.

Um 19.20 Uhr stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich Gumpisch fest, die in der Folge zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten, wie die Urner Kantonspolizei mitteilte. Daraufhin wurde die Axenstrasse umgehend gesperrt. Nach dem bisherigen Kenntnisstand wurde weder die Strasse noch die Brücke beschädigt.

Sobald es die Wetterlage zulasse, würden Fachspezialisten die Lage vor Ort beurteilen, hiess es weiter. Aufgrund der aktuellen Situation mit teilweise intensiven Gewittern könnten weitere Steinschläge oder Murgänge nicht ausgeschlossen werden. Die Axenstrasse bleibt daher aus Sicherheitsgründen für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung bis auf Weiteres gesperrt.

Sichergestellt sind die Zufahrten aus Richtung Süden bis zur Tellsplatte und aus Richtung Norden nach Sisikon sowie nach Riemenstalden. Es wird empfohlen, die gesperrte Axenstrasse grossräumig via Seelisbergtunnel und Luzern zu umfahren.

Das Gumpischtal ist für Steinschläge berüchtigt. Die zum Nationalstrassennetz gehörende Axenstrasse musste in der Vergangenheit immer wieder gesperrt werden.

Gewitter, Hagel und Sturmböen überziehen die Schweiz von Westen her

Schwere Gewitter mit Starkregen und örtlichem Hagel sind am Freitagnachmittag aus Frankreich herkommend zuerst über den Jura und später über die Zentralschweiz sowie Graubünden gezogen. Orkanböen und tausende Blitze begleiteten die neuen Unwetter, lokal fielen vielerorts grosse Regenmengen in kurzer Zeit.

Auf dem Chasseral im Jura wurden am frühen Nachmittag Orkanböen von bis zu 117 Kilometern pro Stunde gemessen. In Delsberg schüttete es heftig: dort gingen innerhalb von 20 Minuten 20 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Auch Hagel ging m Jura nieder, wie SRF Meteo mitteilte.

In Delsberg stürmte es zusätzlich zum Starkregen mit Böenspitzen von bis zu 106 Kilometern pro Stunde heftig. Auf eine grosse Regenmenge kam auch Breitenbach im Kanton Solothurn mit 20 Litern in ebenso vielen Minuten.

Gewitterzelle in der Innerschweiz

In der Mitte des Nachmittags entwickelte sich laut SRF Meteo eine weitere Gewitterzelle in der Thunerseeregion. Sie zog Richtung Brünig weiter, dann nach Engelberg im Kanton Obwalden, ins Reusstal bei Altdorf, ins Glarnerland und verlor dann über dem St. Galler Rheintal an Energie. Bei der Überquerung des Reusstals wurde in Altdorf im Kanton Uri eine Böe mit 85 Kilometern pro Stunde gemessen.

Bis 18.00 Uhr zählte der Wetterdienst Meteocentrale fast 27’000 Blitze, mehr als 5400 allein im Kanton Bern, wie es auf Twitter hiess. In Bettingen im Kanton Basel-Stadt fielen bei einem Wolkenbruch innerhalb von zehn Minuten 17,4 Millimeter Regen, worauf sich auf den Strassen reissende Bäche bildeten.

Gewitterzellen und Unwetterwarnung

Weil in den Höhen ein kräftiger Südwestwind wehte, zogen die Gewitterzellen aber rasch weiter. Sie brachten starke Böen, intensiven Regen und Hagelschlag. Starkregen fällt unter solchen Umständen aber nicht während Stunden auf einen Ort, so dass sich nach Angaben von SRF Meteo die Hochwassergefahr entschärft.

Für den Abend und bis in die Nacht hinein rechneten die Meteorologen mit weiteren kräftigen Gewittern. Für Graubünden beispielsweise gab der Wetterdienst Meteocentrale ab 18.05 Uhr eine einstündige Unwetterwarnung der Stufe Rot aus, zu erwarten seien Hagel, Starkregen und schwere Sturmböen vom Gebiet Ladir aus in östlicher Richtung.

Die Wetterlage präsentierte sich ähnlich wie am vergangenen Wochenende und am Montag. Damals richteten die Gewitter beträchtliche Schäden an und überschwemmten Keller, Strassen und Bahntrassees.

Triefnasser «Ferdinand»

Der Bund hatte für den Freitagnachmittag vor Unwettern der zweithöchsten Gefahrenstufe 3 gewarnt. Davon betroffen seien alle Landesteile mit Ausnahme des Tessins und von Teilen Graubündens.

Das Tief «Ferdinand» zeichnet für die grossen Niederschlagsmengen verantwortlich, wie Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, schrieb.

Am Samstag soll sich das Wetter tagsüber beruhigen. Bereits für den Abend und für den Sonntag sind aber weitere grosse Regenmengen absehbar. SRF Meteo geht in dieser Zeit aufgrund aktueller Wettermodelle von Mengen zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter aus. Stellenweise sind innerhalb von 24 Stunden 80 Liter möglich, im Süden sogar 100. Und ein stabiles Sommerhoch ist nicht in Sicht.

Gewitter mit Orkanböen und Starkregen im Jura

Von Frankreich her kommend ist am frühen Freitagnachmittag ein starkes Gewitter über den Jura hereingebrochen. Es brachte auf dem Chasseral Orkanböen von bis zu 117 Kilometern pro Stunde. In Delsberg schüttete es heftig; innert 20 Minuten gingen 20 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Am späteren Nachmittag kamen erste Gewitter an den Voralpen auf.

Auch Hagel ging im Jura nieder, wie SRF Meteo mitteilte. In Delsberg stürmte es zusätzlich zum Starkregen mit Böenspitzen von bis zu 106 km/h heftig. Auf eine grosse Regenmenge kam auch Breitenbach SO mit 20 Litern in ebenso vielen Minuten.

Weil in den Höhen ein kräftiger Südwestwind weht, ziehen die Gewitterzellen rasch weiter. Sie bringen starke Böen, intensiven Regen und Hagelschlag. Starkregen fällt dabei aber nicht während Stunden auf einen Ort, so dass sich nach Angaben von SRF Meteo die Hochwassergefahr entschärft. Für den späteren Nachmittag, den Abend und bis in die Nacht hinein rechnen die Meteorologen mit weiteren kräftigen Gewittern.

Regen und Hagel in der Region

Die Gewitterfront, die am Freitagnachmittag über die Region Basel zog, brachte starke Regenfälle und Hagel mit. Das zeigen Videos von Telebasel Leser-Reportern:

In Bottmingen regnete es wie aus Kübeln. (Video: Telebasel Leser-Reporter)

Auch in Basel gab es Hagel. (Video: Telebasel Leser-Reporter)

Erste Gewitter erreichen das Baselbiet

Am Freitagnachmittag zieht eine Gewitterzelle vom Jura über das Baselbiet. Dies berichtet Meteonews. Damit ist die Unwetterfront bereits wieder im Kanton angekommen.

Im Laufe des Nachmittags werden weitere, teils heftige Gewitter erwartet. Für Basel, das Unterbaselbiet und das Fricktal gilt die zweithöchste Unwetter-Warnstufe. Im Oberbaselbiet liegt diese auf dem dritthöchsten Niveau.

Tief Ferdinand lässt es über der Schweiz krachen

Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Sonne und Wärme am Donnerstag schlägt das Wetter am Freitag wieder um. Tief Ferdinand zieht über die Schweiz und bringt viel Regen und Gewitter mit. Es wird erwartet, das die Gewitter lokal heftig ausfallen. Prognosen sind laut dem Wetterdienst MeteoNews schwierig. Die Gewitterzellen werden am Nachmittag etwa gegen 16 Uhr über der Schweiz erwartet.

Laut den vagen Prognosen könnte einmal mehr die Zentralschweiz sowie Zürich und die Ostschweiz von Gewittern und Unwetter betroffen sein. Die Nordwestschweiz dürfte eher verschont bleiben. In manchen Teilen der Schweiz ist auf jeden Fall mit Starkregen zu rechnen. Auch Hagel ist wieder möglich, wie MeteoNews weiter berichtet. Die Prognosen für das 1.-August-Wochenende finden Sie gleich unten in diesem Ticker.

Trübe Aussichten zum 1. August

Das Schweizer Wetter bleibt tiefdruckbestimmt. Am Freitag leiten teilweise kräftige Gewitter in ein sehr durchzogenes Wochenende über. Leider wird der 1. August über weite Strecken eine ziemlich trübe Angelegenheit, wie Meteonews ankündigt.

Der Samstag bringt im Norden viele Wolken, die Sonne zeigt sich nur zwischendurch. Vor allem entlang der Berge gibt es gelegentliche Schauer, im Flachland ist es dagegen lange Zeit trocken. Die Temperaturen erreichen zwischen 20 und 24 Grad – je nach Sonnenanteil. Am Abend beginnt im Westen das Gewitterrisiko wieder anzusteigen.

Wechselhaftes Wetter am Nationalfeiertag

In der Nacht zum 1. August regnet es beidseits der Alpen verbreitet und zunehmend intensiv, zu Beginn sind auch noch Gewitter mit eingelagert. Am Sonntagvormittag schüttet es nach wie vor verbreitet, nur im Westen lassen die Niederschläge allmählich nach. Im Norden sinkt die Schneefallgrenze auf 2500 Meter, regional zum Teil sogar noch tiefer. Am Nachmittag verlagert sich der flächige Niederschlag weiter nach Osten. Auf der Alpennordseite stellt sich von Westen her ein mehr wechselhafter Wettercharakter ein.

Die Wolken beginnen etwas aufzulockern, allerdings bilden sich in der labil geschichteten Luft noch einmal Regengüsse oder einzelne Gewitter. Im Laufe des Abends kommt es zu einer allmählichen Wetterberuhigung – zuerst in der Romandie, im Osten braucht es dagegen am meisten Geduld. Erst in der Nacht zum Montag trocknet es überall ab.

Insgesamt fallen bis zum Montagmorgen wieder erheblichen Regenmengen. Entlang des Alpennordhangs und im Osten werden zwischen 50 und 80 mm erwartet, lokale Ausreisser nach oben sind möglich. In Teilen des Tessins regnet es ebenfalls in ähnlichem Umfang, auch hier allerdings örtlich mit deutlich grösseren Mengen. In der Folge besteht einmal mehr die Gefahr von Hangrutschen, Murgängen und Überschwemmungen. Bach- und Flusspegel steigen an, durch den flächigen Regen in der Nacht zum Sonntag und am Sonntagvormittag werden auch die Seepegel reagieren und wieder ansteigen.

Gebäudeversicherungen rechnen mit Schäden von 650 Millionen Franken

Die kantonalen Gebäudeversicherungen gehen nach den starken Gewittern und Niederschlägen der vergangenen Wochen von Schäden an Gebäuden in der Höhe von 650 Millionen Franken aus. Damit fielen die Schäden geringer aus als nach dem Grossereignis im Jahr 2005.

Damals belief sich die Gesamt-Gebäudeschadensumme auf 880 Millionen, wie die Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen (VKG) am Donnerstag mitteilte. Die VKG schreibt aber in ihrer Mitteilung, dass die diesjährige Schadenaufnahme und Gewittersaison noch laufe. Im Vergleich zum Unwetterjahr 2007 sind sie aber höher. Damals wurden Schäden in der Höhe von 415 Millionen Franken gemeldet.

Die kantonalen Gebäudeversicherungen decken die Schäden durch Hagel, Hochwasser und Überschwemmungen in 19 Kantonen ab.

Sommer und Sonne schauen kurz vorbei

Nach den zahlreichen Unwettern mit Starkregen, Gewitter und Überschwemmungen in der Schweiz bessert sich am Donnerstag das Wetter merklich. Es wird sonnig und warm mit bis zu 29 Grad, wie SRF Meteo auf Twitter berichtet. Zwar hat es immer wieder Wolken am Himmel, regnen wird es aber in den meisten Teilen der Schweiz nicht.

Passend zur Vorhersage gibt es in der Region Basel am Donnerstag sommerliche 26 Grad. Zwar ziehen Quellwolken auf, die Sonne zeigt sich aber auch immer wieder und es dürfte trocken bleiben.

Das Sommerwetter gilt es zu geniessen, denn am Freitag ändert sich die Lage bereits wieder. Im Verlauf des Nachmittags ziehen Regenwolken auf, es kann insbesondere am Abend auch zu Gewittern kommen. Die Temperaturen bleiben vorerst mild-sommerlich bei rund 26 Grad in Basel. Am Wochenende kühlt es dann aber auf 20 Grad ab und vor allem am Sonntag werden Regengüsse erwartet.

Bahnstrecke nach Luino (I) nach Unwetter im Tessin wieder offen

Im Tessin ist die Bahnstrecke von Cadenazzo nach Luino in Italien am Mittwochnachmittag wieder geöffnet worden. Dies teilte die Bahnverkehrsinformation mit. Die Zugstrecke war nach heftigen Niederschlägen in der Nacht zunächst für Stunden unterbrochen gewesen.

Wieder vorwärts rollen konnte der Verkehr auch auf der Autobahn A2 zwischen Lugano und Melide/Bissone. Dort war die Hauptverkehrsachse am Morgen nach einem Erdrutsch vorübergehend ebenfalls gesperrt gewesen. Der Verkehr wurde zunächst über die Gegenfahrbahn geleitet. Der Verkehrsdienst TCS warnte vor grossem Zeitverlust und Stau.

Situation in der Stadt Bern entspannt

In der Stadt Bern hat sich die Situation nach den Hochwassern von vergangener Woche weiter entschärft. Der Abbau der mobilen Schutzdämme soll bis Ende dieser Woche abgeschlossen werden. Die frühzeitig getroffenen Hochwasserschutzmassnahmen hätten sich bewährt, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Grössere Schäden an Gebäuden und Infrastruktur seien verhindert worden.

Sicht auf die Hochwasser führende Aare im Schwellenmätteli, am Sonntag, 18. Juli 2021, in Bern. (Keystone)

Am Mittwochmorgen flossen bei der Messstelle in der Schönau noch 225 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, was eine geringe Gefährdung bedeutet (Gefahrenstufe 1). Letzte Woche war dieser Wert auf über 500 Kubikmeter pro Sekunde geklettert und hatte die höchste Gefahrenstufe 5 erreicht.

A2 nach Erdrutsch gesperrt

Die rekordhohen Regenmengen im Tessin haben zu Störungen im Auto- und Bahnverkehr geführt: Seit Mittwochmorgen ist die Autobahn A2 zwischen Lugano und Melide/Bissone wegen Erdrutschen unterbrochen und seit der Nacht die Bahnstrecke von Cadenazzo nach Luino in Italien. Zahlreiche Strassen sind unpassierbar, und es kam zu Überschwemmungen.

(Screenshot: Google Street View)

In Teilen des Tessins fiel seit Sonntag aussergewöhnlich viel Regen. Demnach gab es in Coldrerio im Mendrisiotto innerhalb von 72 Stunden über 350 Millimeter Regen. In einem Durchschnitts-Juli sind es normalerweise rund 120 Millimeter. Im ganzen Juli 2021 gingen in Coldrerio bisher 441 Millimeter Regen nieder – ein Rekord.

Tankstellendach in Lugano eingestürzt

Die Stadt Lugano schloss aus Sicherheitsgründen ihre Parks, wie es in einer Mitteilung hiess. Die Behörden warnten ausserdem vor Behinderungen im Strassenverkehr. In Pambio-Noranco, einem Stadtteil von Lugano, stürzte am Mittwochvormittag das Dach einer Tankstelle ein. Ausserdem kam es in der Umgebung zu zahlreichen Überschwemmungen.

Bahnstrecke im Tessin wegen Unwetterschäden unterbrochen

Der starke Regen hinterlässt im Kanton Tessin Spuren. Seit der Nacht auf Mittwoch ist die Bahnstrecke von Cadenazzo nach Luino (I) unterbrochen. Bereits am Dienstag hatte die Polizei Schäden gemeldet.

Unwetterschäden waren der Grund dafür, wie die Bahnverkehrsinformation in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Alle Züge fallen aus. Gemäss den Angaben sollte die Störung bis Mittwoch um 13.00 Uhr dauern.

(Bild: Keystone)

In Teilen des Tessins fiel seit Sonntag ausserordentlich viel Regen, wegen kräftiger Gewitter. Der Wetterdienst Meteocentrale meldete allein in der Nacht auf Mittwoch bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter.

Unwetterschäden gab es vor allem im Süden des Kantons: Die Polizei berichtete am Dienstag von Überschwemmungen, Erd- und Geröllrutschen sowie umgestürzten Bäumen im Mendrisiotto. Laut TCS-Verkehrsinformation waren mehrere Strassen im Südtessin gesperrt.

Bieler- und Murtensee auf Gefahrenstufe 2 gesunken

Die Wasserstände der Schweizer Gewässer sinken weiter. Die Wasserstände des Murten- und des Bielersees sind so weit gesunken, dass sie seit Dienstagmorgen nur noch auf Stufe 2 bei mässiger Gefahr liegen. Bei kleinen und mittleren Flüssen können Gewitter aber erneut kurzfristig zu schnell steigenden Wasserständen führen.

Eine Hochwasserwarnung der Stufe 4 – grosse Gefahr – gilt weiterhin bei der Aare vom Bielersee bis zur Mündung der Emme, wie am Dienstag dem Naturgefahren-Bulletin des Bundesamts für Umwelt (Bafu) entnommen werden konnte. Ebenfalls noch erhebliche Gefahr – Stufe 3 – gilt für den Neuenburgersee. Der Pegel sinkt derzeit um 8 bis 10 Zentimeter pro Tag.

Wie der Bieler- und Murtensee auf Stufe 2 sind die Aare unterhalb der Mündung Emme, der Rhein vom Bodensee bis zur Mündung Thur und die Rhone vom Genfersee bis Chancy GE. Am Vierwaldstättersee, an der Sihl und an der Reuss besteht keine Hochwassergefahr mehr.

(Bild: Keystone)

Am Montag sind aber die Wasserstände zahlreicher Flüsse nach intensiven Gewitterniederschlägen innerhalb weniger Minuten wieder steil angestiegen, wie das Bafu schreibt. Insbesondere in den zentralen und östlichen Voralpen sowie dem östlichen Jura erreichten viele kleinere Flüsse Werte im Bereich der Gefahrenstufen 2 und 3. Dort gab es am Montag gegen Abend die stärksten Niederschläge.

Auch im Süd- und Mitteltessin stiegen zahlreiche Flüsse auf höhere Pegelstände. Dort regnete es auch am Dienstagmorgen heftig. Der Pegel am Luganersee stieg schon seit Samstagmittag um 20 Zentimeter. Er liegt noch 40 Zentimeter unterhalb der Grenze zur Gefahrenstufe 2.

Mobile Hochwassersperren werden im Aargau abgebaut

Im Kanton Aargau werden die mobilen Hochwassersperren in Brugg, Mellingen, Wohlen und Strengelbach im Laufe der Woche abgebaut. Die Lage wird gemäss Behördenangaben wegen der prognostizierten Niederschläge und der Gewitterlage weiterhin überwacht.

Die Gewässerpegel liegen derzeit im Bereich der Gefahrenstufe 1 («keine oder geringe Gefahr») oder bei der Aare und beim Aabach im Bereich der Gefahrenstufe 2 («mässige Gefahr»), wie der Kantonale Führungsstab (KFS) am Dienstag mitteilte.

Die Abflüsse in den aargauischen Flussabschnitten von Rhein, Aare, Reuss und Limmat seien im Vergleich zum langjährigen Mittel immer noch stark erhöht. Grundsätzlich würden die Abflüsse tendenziell weiter sinken.

(Archivbild: Keystone)

Obwohl lokal in den nächsten Tagen mit teils kräftigen Gewittern und lokalen Unwetterwarnungen gerechnet werden müsse, seien keine starken flächigen Niederschläge zu erwarten, hiess es weiter.

Auf Stufe Kanton werde die Lage von einem Teil des KFS in Zusammenarbeit mit dem Pikettdienst der Abteilung Landschaft und Gewässer weiterhin überwacht und koordiniert. So könnten allfällig notwendige Massnahmen schnell ergriffen werden.

Das Südtessin versinkt im Regen

Das Südtessin ertrinkt seit Sonntagmittag im Regen. Allein in Coldrerio bei Mendrisio im südlichsten Zipfel der Schweiz fielen gemäss dem Wetterdienst meteocentrale am Dienstagvormittag innerhalb von drei Stunden 80 Millimeter. Der Grund sind kräftige Gewitter.

Nach Angaben von SRF Meteo von Dienstagmittag fielen auf Coldrerio in den vergangenen 48 Stunden 329,6 Millimeter Regen. Auffallend sind dabei die grossen Unterschiede im Südkanton; so wurden in Lugano im selben Zeitraum lediglich 87,6 Millimeter gemessen und in Bellinzona 83,55 Millimeter. Meteocentrale sagt für das Südtessin weitere Gewitter bis Mittwochnachmittag voraus.

Von Ästen getroffen – Sechs Monate altes Baby stirbt

Der Säugling, der am Montag in Flums SG von herabfallenden Ästen getroffen wurde, ist im Verlauf der Nacht seinen schweren Verletzungen erlegen. Hier lesen Sie mehr dazu.

(Bild: Kapo SG)
250 Meldungen im Kanton Solothurn wegen Starkregens

Wegen des starken Regens sind am Montagabend bei der Polizei Kanton Solothurn 250 Meldungen eingegangen. Sie betrafen fast immer Wasser, das in die Häuser eindrang.

Deshalb hätten die zuständigen Feuerwehren aufgeboten werden müssen, teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Am stärksten betroffen waren die Gemeinden Lostorf, Trimbach, Schönenwerd, Niedergösgen, Stüsslingen und Winznau.

Zwischen Luzern und Langnau BE fahren wieder Züge

Die nach einem Erdrutsch unterbrochene Bahnstrecke zwischen Luzern und Langnau im Emmental BE ist wieder in Betrieb. Das teilte die Bahnverkehrsinformation am Dienstagmorgen mit.

Die Strecke war wegen eines Erdrutsches am Sonntagnachmittag zwischen Wolhusen und Entlebuch im Kanton Luzern unterbrochen. Die Passagiere mussten in Ersatzbusse umsteigen. Nach der Behebung der Störung könne es noch zu Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen kommen, teilte die Bahnverkehrsinformation mit.

Wegen Unwetterschäden sind in der Zentralschweiz allerdings noch mehrere Strassenverbindungen gesperrt, wie die TCS-Verkehrsinformation am Dienstagmorgen schrieb. Stark betroffen ist der Kanton Schwyz, wo am Montagabend ein heftiges Gewitter niederging.

Unter anderen wurde die Strassenverbindung Brunnen SZ -Gersau SZ durch einen Erdrutsch meterhoch mit Geröll verschüttet – sie war am Dienstagmorgen noch immer gesperrt. Gesperrt waren auch die Wägitalerstrasse zwischen Siebnen und Vorderthal und die Satteleggstrasse zwischen Vorderthal und Sattelegg.

Vogelwarte päppelt nach Hagelstürmen verletzte Weissstörche auf

Nach den heftigen Hagelstürmen der vergangenen Wochen sind in der Pflegestation der Vogelwarte Sempach mehrere verletzte Weissstörche abgegeben worden. Das Pflegeteam päppelte die Störche auf, konnte aber nicht alle retten.

Seit Anfang Juli wurden der Pflegestation der Vogelwarte Sempach insgesamt acht durch Hagel verletzte Weissstörche der Pflegestation abgegeben, wie Martina Schybli, Mediensprecherin der Vogelwarte, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die Hagelkörner verletzten die Störche am Kopf oder an den Flügeln.

Mehr dazu hier.

Die Weissstörche wurden von den Hagelkörnern am Kopf oder an den Flügeln verletzt. (Bild: Vogelwarte Sempach/Facebook)

Frau und sechs Monate altes Kind in Flums SG schwer verletzt

Am Montag zogen erneut heftige Gewitter über Teile der Schweiz. Vier Personen wurden in Flums SG von herabfallenden Ästen verletzt. Zwei davon – eine 30-jährige Frau und ihr sechs Monate altes Kind – wurden schwer verletzt.

Die beiden Schwerverletzten mussten mit der Rega respektive von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte. Die Äste des Baumes seien aufgrund einer starken Windböe abgebrochen, sagte Pascal Häderli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, im Schweizer Fernsehen SRF. Das Kleinkind war demnach im Kinderwagen, als die Äste der Bäume auf die Frau und den Kinderwagen stürzten.

Bei den zwei anderen Personen handelt es sich um die 74-jährige Mutter sowie den 71-jähriger Vater der Frau. Sie wurden leicht verletzt.

Weitere Meldungen über verletzte Personen während den Unwettern wurden bislang nicht bekannt. Und diese ziehen schon seit dem Wochenende über die Schweiz. Nach einer Wetterberuhigung am Morgen und ersten Gewittern im Jura entwickelten sich ab dem frühen Montagnachmittag neue Zellen über der Thunerseeregion, wie SRF Meteo mitteilte. Dort mischte sich Hagel in den Starkregen. Die Gewitterzellen zogen Richtung Entlebuch und Innerschweiz weiter.

Gewitter ziehen weiter über Solothurn und Aargauer Jura

Die Gewitterwolken zogen am Montagabend weiter über die Schweiz. Die Gewitter mit Hagel entluden sich vor allem über dem Kanton Solothurn und dem Aargauer Jura.

Von dort zogen die Zellen zum Teil Richtung Mittelland, wie SRF Meteo mitteilte. So habe es im Solothurnischen Niederamt und in Buchs bei Aarau je rund 25 Millimeter Regen in kurzer Zeit gegeben. Auch im Tessin seien wieder Gewitter aufgekommen. Im Süden müsse auch in der Nacht noch mit weiteren kräftigen Gewittern gerechnet werden.

Erneut toben heftige Unwetter über der Schweiz

Erneut haben am Montagnachmittag heftige Gewitter weite Teile der Schweiz heimgesucht. Nach ersten Hagelwettern im Jura bei Tramelan suchten Gewitter vom Thunerseegebiet her die Inner- und die Ostschweiz heim. Der Kanton Schwyz war wie am Sonntag stark betroffen.

Nach einer Wetterberuhigung am Morgen und ersten Gewittern im Jura entwickelten sich ab dem frühen Nachmittag neue Zellen über der Thunerseeregion, wie SRF Meteo mitteilte. Dort mischte sich Hagel in den Starkregen. Die Gewitterzellen zogen Richtung Entlebuch und Innerschweiz weiter.

Die Entladungen waren heftig. In Teilen der Zentralschweiz galt die Warnstufe Rot. In Flühli LU im Entlebuch fielen innert einer Stunde 21 Liter Regen pro Quadratmeter. Der damit einhergehende Hagel verstopfte Abflussschächte. Die Luzerner Kantonspolizei war mit überfluteten Strassen, Kellern, Garagen und weiterem konfrontiert.

Verschüttete Strassen

Nach dem Luzernbiet kamen Obwalden sowie Luzerner Seegemeinden unter den Einfluss des Unwetter. Nachdem Schwyz bereits am Sonntag von einem Hagelwetter heimgesucht worden war, ging über dem Kanton am Montagnachmittag ein weiteres heftiges Gewitter nieder. Wieder gab es Überflutungen und die Feuerwehren mussten erneut ausrücken.

Die Strasse zwischen Brunnen und Gersau wurde durch einen Erdrutsch meterhoch mit Geröll verschüttet. Die Seestrasse zwischen Seewen und Lauerz, die Wägitalerstrasse zwischen Siebnen und Vorderthal sowie die Strasse zwischen Biberbrugg und Einsiedeln waren wegen Hochwassergefahr gesperrt.

Nach Angaben von SRF Meteo stand die Schweiz weiterhin unter dem Einfluss einer südwestlichen Höhenströmung. Diese trieb die Gewitter relativ rasch übers Land, so dass Regen- und Hagelmengen geringer ausfielen als am Sonntag.

Schifffahrtsverbot auf Neuenburger- und Murtensee aufgehoben

Die Waadtländer Behörden haben das Schifffahrtsverbot auf dem Neuenburger- und Murtensee sowie auf dem Broye-Kanal aufgehoben. Der Wasserspiegel ist gesunken.

Die Schifffahrt ist ab Dienstag 6 Uhr wieder erlaubt, wie der Kanton Waadt am Montag mitteilte. Die Behörden mahnen zu äusserster Vorsicht, da einige Ufer noch unter Wasser stehen. In Kraft bleibt ein Nachtfahrverbot. Im Broye-Kanal darf wegen der Wellen, die noch Schäden anrichten können, nur mit 5 Kilometern pro Stunde gefahren werden. Zudem gelten weitere Einschränkungen etwa in den inneren und äusseren Uferzonen (bis zu 300 Meter vom Ufer entfernt), wo die Schiffe nur anlegen, abfahren oder parken dürfen.

Weiter verboten ist die Schifffahrt auf der Zihl am Tag und während der Nacht. Es bestehe die Gefahr, dass die Boote mit Hindernissen im Wasser kollidieren. Zudem sollen so die überfluteten Gebäude geschützt werden, und die Ufererosion durch die von Booten verursachten Wellen soll verhindert werden.

Unwetter flutet Talstation in Sattel SZ

Die Gewitterzelle, die am Montagnachmittag über die Zentralschweiz gezogen ist, hat ihre Spuren hinterlassen: In Sattel im Kanton Schwyz wurde die Talstation geflutet. Dies zeigen Leserbilder bei «20 Minuten».

Hagelwetter über der Zentralschweiz ziehen nach Osten weiter

Erneut ziehen Unwetter mit Hagel und Starkregen über die Schweiz. Nach erstem Hagel bei Tramelan BE entluden sich neue Gewitterzellen am Montagnachmittag über der Zentralschweiz. Auch dort hagelte es teilweise und heftige Schauer gingen nieder. Für den späteren Nachmittag war in der Ostschweiz mit Gewittern zu rechnen.

Nach dem Auftakt entlang des Jura entwickelten sich am frühen Nachmittag neue Zellen über der Thunerseeregion. Dort mischte sich Hagel in den Starkregen. Die Gewitterzellen zogen Richtung Entlebuch weiter, wie SRF Meteo mitteilte. In Flühli LU regnete es innert einer Stunde 21 Liter pro Quadratmeter. Gleichzeitig fiel auch Hagel.

Einher gingen die Gewitter mit heftigen Windstössen. So verzeichnete eine Böe auf dem Pilatus eine Spitze von 93 Kilometern pro Stunde. Nachdem sie die das Entlebuch heimgesucht hatte, trieb es die Gewitterzelle Richtung Stadt Luzern, Zuger- und oberer Zürichsee.

Auch dort rechneten die Meteorologen mit heftigen Schauern und Hagel. Der Kanton Zürich hielt am Bade- und Bootverbot in Limmat und Sihl fest. Der Bund erliess am Morgen eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe vom Freiburgischen bis an den Bodensee und vom Südtessin bis nach Schaffhausen.

Erneut heftiges Gewitter im Kanton Schwyz – Erdrutsch in Brunnen

Im Kanton Schwyz hat sich am Montagnachmittag erneut ein heftiges Gewitter entladen. Die Strasse zwischen Brunnen und Gersau ist nach einem Erdrutsch im Bereich Fallenbach meterhoch mit Geröll verschüttet. Meldungen über Verletzte liegen derzeit keine vor.

Dies sagte Florian Grossmann, Mediensprecher der Schwyzer Kantonspolizei, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Weiter seien derzeit die Seestrasse zwischen Seewen und Lauerz, die Wägitalerstrasse zwischen Siebnen und Vorderthal sowie die Strasse zwischen Biberbrugg und Einsiedeln wegen Hochwasser gesperrt.

Das Gewitter sei vom inneren in den äusseren Kantonsteil gezogen, sagte Grossmann. Weitere Details konnte er noch nicht sagen. Die Einsatzkräfte würden noch immer aufgeboten, bei der Einsatzzentrale seien zahlreiche Meldungen eingegangen.

Bereits am Sonntag hatte sich im Kanton Schwyz ein heftiges Gewitter entladen. 200 Notrufe gingen ein.

Schon wieder Gewitter mit Hagel im Jura

Am Montagnachmittag sind nach einer Beruhigung am Morgen erneut Gewitter über der Schweiz niedergegangen. Den Anfang nahmen die Unwetter im westlichen Jura. Dort ging bei Tramelan JU Hagel nieder. Der Bund erliess eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe.

Hagelwetter sucht Zentralschweiz heim – Neue Gewitter in Sicht

Nach dem heftigen Gewitter mit Hagel vom Sonntagnachmittag über der Zentralschweiz sind neue Unwetter angekündigt. Vom südlichsten Zipfel im Mendrisiotto bis Schaffhausen und vom Freiburgerland bis an den Bodensee drohen am Montag Unwetter mit Starkregen und Hagel.

Der Bund hat die zweitgrösste Gefahrenstufe 3 ausgegeben, wie das Bundesamt Meteoschweiz auf Twitter mitteilte. Besonders heftige Gewitter soll es im Süden geben. Dort waren bereits am Wochenende beträchtliche Regenmengen niedergegangen. In Colderio im Südtessin gab es innert 24 Stunden 157 Liter Regen pro Quadratmeter.

Auch in der Zentralschweiz kamen beträchtliche Regenmengen zustande. In einigen Gebieten sah es wegen des Hagels wie im Winter aus. Bilder zeigen Anwohner, die mit Schneeschaufeln Vorplätze räumen. Die Rettungsflugwacht holte am Sonntagnachmittag in Sihlmatt ZH zwei Spaziergänger mit der Rettungswinde aus der hochgehenden Sihl.

Rega rettet zwei Spaziergänger aus der ansteigenden Sihl

Die Rega hat am Sonntagnachmittag bei Sihlmatt ZH zwei Spaziergänger aus der rasch ansteigenden Sihl gerettet. Die beiden machten gerade eine Pause am Ufer und wurden innert kürzester Zeit von Wasser umspült. Lesen Sie hier mehr.

(Bild: Keystone)
Nach heftigem Gewitter: 300 Notrufe und eine Verletzte in Luzern

Nach dem heftigen Gewitter mit Hagel, das sich am Sonntagmittag über der Zentralschweiz entladen hatte, sind bei der Luzerner Polizei rund 300 Notrufe eingegangen. Eine Person stürzte zudem bei den Aufräumarbeiten und verletzte sich leicht.

Der Rettungsdienst brachte die verletzte Person ins Spital, wie die Luzerner Polizei am Montag mitteilte.Die Notrufe gingen hauptsächlich wegen überfluteten Strassen, Wasser in Garagen und Kellern, Erdrutschen und umgestürzten Bäumen ein.

Im Kanton Luzern waren die Gemeinden Werthenstein, Wolhusen, Ruswil, Neuenkirch sowie mehrere Gemeinden im Rontal und die Stadt Luzern vom Gewitter am stärksten betroffen.

Heftiges Gewitter mit Starkregen führte zu vielen Feuerwehreinsätzen

Ein Gewitter mit Starkregen hat im Kanton Basel-Landschaft am Sonntagabend Keller und Erdgeschosse überschwemmt, Strassen überflutet und laut Polizeiangaben erneut erhebliche Schäden angerichtet. Verletzt wurde niemand. Bei den Behörden gingen rund neunzig Notrufe ein.

Das Gewitter zog gegen 17.00 Uhr auf, wie die Polizei Basel-Landschaft am Montag mitteilte. Betroffen waren vor allem die Bezirke Liestal, Arlesheim sowie Laufen und insbesondere die Gemeinden Liestal, Frenkendorf, Arisdorf, Pratteln, Muttenz und Münchenstein.

Es habe «sehr viele» Feuerwehreinsätze gegeben, hiess es weiter. Diese dauerten mehrere Stunden.

Neue Gewitter zum Wochenstart erwartet

Zum Wochenstart bleibt das Wetter weiterhin unbeständig in einer Südwestlage, wie SRF Meteo schreibt. So werden bereits am Nachmittag wieder Regengüsse und Gewitter erwartet. Die Höchstwerte liegen bei 22 bis 25 Grad.

(Screenshot: wetter.tv)
Eindrückliche Bilder nach der Gewitternacht
Bahnstrecke Luzern – Langnau BE nach Erdrutsch unterbrochen

Nach den Unwettern vom Sonntag in der Zentralschweiz ist die Bahnstrecke Luzern – Langnau im Emmental BE weiterhin unterbrochen. Grund ist ein Erdrutsch nach einem Unwetter vom Sonntag.

Wie lange der Unterbruch dauern wird, war nach Angaben der Bahnverkehrsinformation aus der Nacht auf Montag offen. Zwischen Wolhusen und Entlebuch verkehrten Ersatzbusse. Laut der TCS-Verkehrsinformation waren am frühen Montagmorgen im Raum Wolhusen auch mehrere Strassen wegen Sturmschäden gesperrt.

Ein heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen war am Sonntagnachmittag über die Kantone Luzern, Schwyz und Zug hinweggezogen. In Luzern zum Beispiel brachte das Unwetter Regenmengen von bis zu 32 Litern pro Quadratmeter.

Starke Niederschläge gingen auch im Kanton Tessin nieder. Wie der Wetterdienst Meteonews am frühen Montagmorgen mitteilte, fielen in Coldrerio im Südtessin innerhalb von 24 Stunden rund 157 Millimeter Regen auf einen Quadratmeter. 96 Millimeter kamen in Stabio zusammen und 80 Millimeter in Locarno-Magadino.

Regen, Hagel und tausende Blitze am Wochenende – Hochwasserlage stabil

Kräftige Gewitter mit tausenden Blitzen haben sich am Wochenende in der Schweiz entladen. Es gab Starkregen, lokal Hagel und Sturmböen. Am stärksten betroffen war die Ost- und Innerschweiz. Die Hochwasserlage verschärfte sich nicht weiter.

Mehr dazu hier.

Etliche Keller, Tiefgaragen und Strassen im Kanton Zug unter Wasser
Im Kanton Zug standen am Sonntag wegen eines Gewitters etliche Keller, Tiefgaragen und Strassen innert kurzer Zeit unter Wasser. Das Gewitter brachte teilweise auch Hagelschauer mit sich.

Betroffen waren insbesondere die Gemeinden Risch, Zug, Walchwil, Unterägeri und Oberägeri, wie der Kanton Zug am Sonntag mitteilte. Rund 140 Meldungen seien bei der Einsatzleitzentrale eingegangen. Einige Strassenabschnitte seien wegen der grossen Wassermassen vorübergehend gesperrt worden. Die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden seien im Dauereinsatz. Verletzte gab es keine.

Über 400 Notrufe wegen Unwetter in der Innerschweiz

Ein heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen ist am Sonntagnachmittag über die Kantone Luzern und Schwyz Richtung Ostschweiz gezogen. Bei den Polizei gingen bis am frühen Nachmittag über 400 Notrufe ein. Es ging um Wassereinbrüche in Keller, über die Ufer getretene Bäche sowie überschwemmte oder blockierte Strassen.

Allein im Kanton Schwyz waren es zwischen 12.30 und 14.45 Uhr 200 Notrufe, wie die Kantonspolizei mitteilte. Die Feuerwehren standen in Merlischachen, Küssnacht, Immensee, Arth, Sattel, Bennau, Einsiedeln, Egg, Altendorf, Lachen, Galgenen, Siebnen, Schübelbach, Buttikon, Vorderthal, Reichenburg und Tuggen im Einsatz.

Auch der Strassenunterhaltsdienst hatte alle Hände voll zu tun, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte. Zudem waren Bahnstrecken wegen Unwetterschäden unterbrochen. Meldungen über Verletzte lagen nicht vor.

Die Kantonspolizei Luzern meldete über 210 Notrufe zwischen 12.00 und 15.00 Uhr. 19 Feuerwehren standen im Einsatz. Zusammen mit Hagel überschwemmten die Niederschläge zahlreiche Strassen. Am stärksten betroffen waren die Gemeinden Werthenstein, Wolhusen, Ruswil, Neuenkirch sowie Gemeinden im Rontal und die Stadt Luzern. Verletzte gab es nach Polizeiangaben auch im Kanton Luzern nicht.

Die St. Galler Kantonspolizei meldete über Twitter, die Feuerwehren stünden im Dauereinsatz. Sie bat um Geduld, weil sie derart viele Anrufe auch aus anderen Kantonen erhielt.

Bahnverkehr zwischen Schachen und Wolhusen unterbrochen

Wegen Hochwassergefahr ist die SBB-Linie zwischen Schachen und Wolhusen LU im Entlebuch unterbrochen. Betroffen sind Regional- und Regio-Express-Züge, wie die Bahnverkehrsinformation am Sonntag kurz nach Mittag mitteilte. Reisende müssen mit Umleitungen und Verspätungen rechnen.

Zwischen Bern und Luzern leitet die Bahn die Reisenden via Zofingen um. Wer von Huttwil nach Luzern will, muss über Olten Fahren, das gleiche gilt ab Langenthal nach Luzern. Passagiere von Konolfingen nach Luzern sollen über Bern fahren und jene von Willisau nach Luzern über Sursee. Der Unterbruch wurde um etwa 13.45 Uhr gemeldet. Die Dauer war am frühen Nachmittag nicht absehbar.

Kräftige Gewitter und 25'000 Blitze über der Schweiz

Am Samstag haben sich erneut kräftige Gewitter über der Schweiz entladen. Sie brachten grosse Hagelkörner, viel Regen und Tausende Blitze.

Von Samstagmittag bis Samstagabend um 22 Uhr wurden in der Schweiz fast 25’000 Blitze registriert, wie SRF Meteo auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Die Gewitter brachten auch viel Niederschlag. In Appenzell AI fiel in zehn Minuten eine der grössten Regensummen, die in so kurzer Zeit in der Schweiz je gemessen wurde: Von 36,1 Millimeter Regen fielen 33,2 Millimeter in nur 10 Minuten, wie SRF Meteo auf Twitter schrieb. Auch in der Gemeinde Oberegg AI gab es mit 33 Milliliter in nur 10 Minuten einen Starkregen, wie MeteoNews ebenfalls auf Twitter mitteilte.

Gemäss dem Wetterdienst sind mehr als 33 Millimeter in nur 10 Minuten in der Schweiz sehr selten. Der Rekord liege bei 41 Millimetern und sei im Juni 2018 in Lausanne gemessen worden.

Auch starken Hagelniedergang gab es. Bilder auf Twitter und im Internet zeigten Ortschaften etwa in Appenzell Ausserrhoden, die «schneeweisse», mit Hagelkörner belegte Strassen zeigten.

Die Gewitter entluden sich zunächst im Osten zwischen dem Glarnerland und dem Bodensee, ehe die kräftige Gewitterzelle vom Jura ins Drei-Seen-Land zog, wie Meteonews schrieb. Die Superzelle sei insbesondere über Montmagny VD zwischen dem Neuenburger- und dem Murtensee hinweg gezogen. Gemäss dem Wetterdienst waren auch bei diesem Gewitter viel Regen in kurzer Zeit, Hagel und kräftiger Wind möglich.

Grosse Hagelkörner gingen am Samstag etwa auch in Uebeschi im Kanton Bern nieder mit einem Durchmesser von 2 bis 4 Zentimeter, wie SRF Meteo schrieb. Starke Winde wurden etwa in Schmerikon ZH mit Geschwindigkeiten von 81 Kilometern pro Stunde (km/h) und in Stans NW mit 81 km/h gemessen.

Bis in die Nacht hinein dürften gemäss SRF Meteo weitere heftige Gewitter folgen. Die Platzregen und Gewitter könnten in kurzer Zeit intensiven Regen bringen, der lokale Überschwemmungen, hochgehende Bäche sowie Erdrutsche zur Folge haben kann. Das Potential für unwetterartige Gewitter sei vor allem im Jura, im Mittelland sowie in den Voralpen erhöht.

Auch in den nächsten Tagen soll es gewitterhaft bleiben. Die Hochwassersituation bleibe angespannt.

Hagelkörner so gross wie Golfbälle
Auch der Sonntag geprägt von Regenschauern und Gewittern
Brüttisellen ZH ohne Strom - womöglich aufgrund Blitzeinschlag

In Brüttisellen ZH ist am Samstag kurz vor 16 Uhr der Strom ausgefallen. Grund ist nach Angaben der Kantonspolizei Zürich womöglich ein Blitzeinschlag.

Ganz Brüttisellen sei ohne Strom, die Polizei habe kurz vor 16 Uhr erste Meldungen dazu erhalten, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Ursache sei noch unklar, womöglich sei es ein Blitzeinschlag gewesen. Der Sprecher bestätigte damit einen Bericht des Online-Portals blick.ch.

Ein Blitzschlag hatte bereits am Samstagmorgen den Bahnverkehr zwischen dem Hauptbahnhof Zürich und Zürich Giesshübel lahmgelegt.

Blitzschlag legt S-Bahn-Linien in Zürich lahm

Ein Blitzschlag hat am Samstagmorgen den Bahnverkehr zwischen dem Hauptbahnhof Zürich und Zürich Giesshübel lahmgelegt. Wie dem Bahninformationsdienst zu entnehmen ist, waren die S-Bahn-Linien 4 und 10 betroffen. Die Störung begann um 9 Uhr.

Gegen 10.30 Uhr war sie vorläufig behoben, eine Stunde später gab der Bahninformationsdienst einen erneuten Unterbruch wegen Blitzschlags bekannt. Am frühen Nachmittag war die Strecke weiterhin unterbrochen.

Wasserstände könnten am Wochenende wieder ansteigen

Am Samstag ziehen die nächsten Unwetter über die Schweiz. Seit einigen Wochen sind die Pegelstände fast aller Schweizer Gewässer rückläufig, mit den nächsten Niederschlägen am Wochenende könnte sich das aber wieder ändern. Das BAFU schreibt am Samstag im Naturgefahrenbulletin des Bundes: «Stürmische Niederschläge am Samstag führen zu einer Verlangsamung der Rückgänge der Wasserstände.» Die Pegelstände der Seen werden nur wenig sinken oder vorübergehend leicht ansteigen, heisst es weiter. Die Wasserstände von kleinen und mittleren Flüssen könnten wegen des Gewitters schnell steigen.

Trotz hohem Seepegel: Abflussmenge aus Bielersee wird nicht erhöht

Obwohl der Hochwasser-Pegel des Bielersees nur langsam sinkt, wird die Abflussmenge am Regulierwehr in Port nicht erhöht. Das Risiko von Schäden am Nidau-Büren-Kanal und entlang der Aare bis zur Einmündung der Emme ist laut den Kantonsbehörden zu hoch.

Die Stadt Biel hatte den Kanton Bern um eine Steigerung der Abflussmenge ersucht und akzeptiere den Verzicht nach einer Aussprache, teilten die Berner Bau- und Verkehrsdirektion und die Stadt Biel am Freitag gemeinsam mit.

Letzten Freitag hatten die betroffenen Kantone zusammen mit dem Bund vereinbart, die maximale Abflussmenge des Regulierwehrs Port auf bis zu 750 Kubikmeter pro Sekunde zu erhöhen. Normalerweise fliessen maximal 650 Kubikmeter pro Sekunde in den Nidau-Büren-Kanal und damit in Richtung der Kantone Solothurn und Aargau.

Derzeit strömen 750 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus dem Bielersee in die Aare. Trotzdem sinkt der Seepegel nur langsam. Ein Grund dafür ist laut Behörden der hohe Abfluss aus dem Neuenburgersee in den Bielersee.

Diese Wassermassen seien in der akuten Phase des Hochwassers umgekehrt vom Bielersee in den Neuenburgersee geflossen. Damit wurde die Region Biel vor noch höheren Wasserständen bewahrt.

Bund ruft Gefahrenstufe 3 für Alpennordseite aus

Es wird wieder ungemütlich. Nach der vergangenen Woche mit viel Sonnenschein und hohen Temperaturen, könnten sich ab Samstag wieder heftige Gewitter entladen.

Der Bund hat am Freitag die Gefahrenstufe 3 (von 5) ausgerufen. Die Warnung gilt ab 15 Uhr bis 3 Uhr, die stärkste Phase des Unwetters wird für die Region Basel zwischen 18 Uhr und 0 Uhr erwartet.

Wie SRF Meteo in einem Tweet präzisiert, bergen die potentiellen Unwetter die Gefahr von grossen Hagelkörnern und Sturmböen. «Zusätzlich fällt teils viel Regen in kurzer Zeit», heisst es weiter. Betroffen ist die gesamte Alpennordseite.

Bielersee: Bei Gewittern droht gar Drosselung

Auch unterhalb des Bielersees könnten die Zuflüsse überall dort anschwellen, wo sich die Gewitter entladen. Dies gelte ganz besonders für das Einzugsgebiet der Emme, heisst es in der Lagebeurteilung der Kantonsbehörden vom Freitagnachmittag.

Die Abflussmenge beim Regulierwehr Port müsse deshalb vermutlich temporär sogar reduziert werden, um Platz für das Wasser der Emme zu schaffen. Wie stark und wie lange die Abflussmenge reduziert werde, ist laut Behörden davon abhängig, ob und wie stark das Gebiet unterhalb des Bielersees von Starkniederschlägen betroffen ist.

Wegen der allenfalls nötigen Drosselung des Regulierwehrs könnte der Pegel des Bielersee kurzfristig um 10 bis 30 Zentimeter steigen. Das Ausmass sei aber direkt abhängig vom Wettergeschehen, hiess es weiter.

Hagel im Juni verursachte grössere Schäden als Hochwasser im Juli

Hagel und Gewitter im Juni, Hochwasser und Überschwemmungen Juli: Die Wetterlage in den ersten zwei Sommermonaten hat in der Schweiz Schäden in Höhe von hunderten Millionen Franken verursacht. Dabei fielen die Hagelschäden weit schlimmer aus als die Schäden aus den Hochwassern. Und der nächste Hagelschauer ist bereits angekündigt.

In Luzern etwa richtete der Hagel das «grösste Elementarereignis seit 2005» an, wie Markus Clerc von der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern (GVL) am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. In Erinnerung bleibt etwa das Bild von einem Parkplatz in Wohlhusen LU, wo zahlreiche Autos auf einem Parkplatz stehen – alle mit von Hagel zerschlagenen Frontscheiben.

Dieser Hagelniedergang vom 28. Juni 2021 sei im Kanton Luzern viel einschneidender gewesen als die Hochwasserlage der vergangenen Woche. Die GVL geht von 12’000 Schadenfällen und einer Schadenhöhe von 150 bis 200 Millionen aus. Zu den Hochwasserschäden lagen an Freitagmittag noch keine konkreten Zahlen vor. Alle Hintergründe lesen Sie hier.

Das Schwimmen im Rhein bleibt gefährlich

Das Rheinschwimmen noch lange nicht möglich. Das Hochwasser im Rhein sinkt jeweils nicht so schnell, weil in den Seen, die in den Rhein fliessen, noch immer viel Wasser ist. Die Behörden raten deshalb ausdrücklich davon ab, im Rhein schwimmen zu gehen, da durch die Wassermassen grosse Gefahren entstehen. Dennoch wagten sich am Freitag zwei Menschen in Basel in den Fluss, wie diese Aufnahme zeigt. Bitte nicht nachmachen!

Bitte nicht nachmachen: Trotz grosser Gefahr schwimmen am Freitag zwei Menschen im Rhein. (Bild: Telebasel)
Neuenburger- und Bielersee weiterhin mit Hochwasser-Gefahrenstufe 4

Weiterhin grosse Hochwassergefahr (Gefahrenstufe 4) herrscht gemäss Bundesamt für Umwelt (Bafu) am Neuenburger- und Bielersee sowie an der Aare unterhalb vom Bielersee. Beim Murtensee, dem Zihlkanal und am Canal de la Broye besteht noch erhebliche Hochwassergefahr (Gefahrenstufe 3).

Weniger kritisch ist es am Bodensee, Genfersee, Vierwaldstättersee und Zürichsee (mässige Gefahr, Stufe 2). Auch für die Aare von Mündung Emme bis Mündung Rhein, Rhein von Bodensee bis Mündung Thur, Rhone von Genfersee bis Chancy gilt Gefahrenstufe 2.

Das Wetter der vergangenen Wochen

Was das Wetter Anfang Juli und im Juni geboten hat, können Sie hier nachlesen.

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