(Bild: musik.bs)
Basel

Petition kämpft gegen Lärmkontingente

Veranstaltungen wie die «Musikalischi Summersprosse» im Kannenfeldpark sollen nicht mehr Lärmkontingenten unterliegen. Das fordert eine Petition.

Die Petitionäre fordern vom Regierungsrat und dem grossen Rat, dass die Lärmbestimmungen so angepasst werden, dass  traditionelle und kulturelle Veranstaltungen wie die «Musikalischi Summersprosse» im Kannenfeldpark und vergleichbare Anlässe künftig nicht mehr durch «Lärmkontingente» eingeschränkt werden.

«Seit zehn Jahren wurden in den Monaten Juli und August jeden zweiten Mittwochabend im Kannenfeldpark insgesamt vier «Sommersprossen-Konzerte» mit freiem Eintritt durchgeführt. Die Konzerte dauerten jeweils bis längstens 22.00 Uhr», so die Mitteilung. «Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums wurde dieses Jahr ein fünftes Konzert ins Programm aufgenommen. Die zuständige Stelle im Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt wollte ein fünftes Konzert nicht bewilligen, weil dadurch das Lärmkontingent überschritten würde». Die Veranstalter konnten schliesslich eine Bewilligung für das fünfte Konzert erwirken, indem alle Konzerte jeweils um eine halbe Stunde gekürzt wurden.

«Die Konzerte erfreuen sich bei der Bevölkerung grosser Beliebtheit. Bei den Veranstaltern sind seitens der Nachbarinnen und Nachbarn (Glaserbergstrasse) in all den Jahren keine Beschwerden eingegangen», so die Mitteilung weiter. «Im Gegenteil: die Anwohnerschaft hat vielfach ihre Freude über die abendlichen Konzerte im Park zum Ausdruck gebracht. Die Einschränkungen stossen bei den Veranstaltern, den Konzertgruppen und beim Publikum auf kein Verständnis.» Gerade in Zeiten, in denen das kulturelle Angebot in Innenräumen erschwert oder stark eingeschränkt ist, sollten Open-Air-Konzerte gefördert werden, fordern die Veranstalter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel