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Der Telebasel News Beitrag vom 7. September 2021.
Basel

«Wir gehen davon aus, dass der Cortège stattfindet»

Das Comité rechnet mit einer Basler Fasnacht 2022. In welcher Form und ob mit Schutzkonzept, sei noch unklar.

Das Basler Fasnachts-Comité informierte am Montagabend die Obleute der Wagen, Chaisen, Guggen und Cliquen. Es geht davon aus, dass die Fasnacht vom 7. – 9. März 2022 stattfinden wird. «Alle Elemente, für die wir zuständig sind, also Cortège, Laternen-, Wagen- und Requisitenausstellung finden draussen statt. Das sollte aus heutiger Sicht möglich sein», sagt Comité-Obfrau Pia Inderbitzin gegenüber Telebasel

So sollen der Cortège, die Laternen- und die Wagen- und Requisiten-Ausstellung sowie das Drummeli normal durchgeführt werden. Die Plakette 2022 sei in Produktion und auch ein Cortège werde bereits organisiert. Dies geschehe nach «sorgfältiger Prüfung der aktuellen Situation und der derzeit vom Bund angedachten weiterführenden Massnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus». Wie Pia Inderbitzin erklärt, schaue sich das Comité in einer Projektgruppe mit den Behörden die Situation immer wieder neu an.

Mögliche Schutzmassnahmen

Jedoch müssten trotzdem alle Entwicklungen der Pandemie berücksichtigt werden. Es sei jedoch möglich, dass im März 2022 noch situationsbezogen Schutzmassnahmen eingehalten werden müssen. Welche das sein werden ist noch nicht bekannt, wie Pia Inderbitzin. Ebenfalls offen ist die Frage, ob bestimmte Orte an der Fasnacht nur mit Covid-Zertifikat zugänglich sein werden. Sicher ist aber, dass für das Drummeli eine Zerfifikatspflicht bestehen wird. Wie die Obfrau erklärt, werde das Comité alles daran setzen, damit die Cliquen ihre Sujets 2022 präsentieren können.

Ob das gelingt, bezweifelt Robert «Stümpi» Graf. Der Arzt und Fasnächtler hatte schon letztes Jahr früh auf eine Absage getippt und lag damit richtig. Auch dieses Jahr ist er eher skeptisch, auch wenn diesmal bestimmte Elemente durchaus möglich wären. «Die Cliquen sind geführt, man hat ein Routenprogramm, auch abends beim Gässeln, da könnte man sich darauf einstellen. Aber der Besucherstrom, Beizen, das Guggekonzert – wie will man das kontrollieren?», fragt sich Graf.

Für ihn ist die Sache daher klar: «Für mich gibt es entweder eine Fasnacht, wie sie immer war oder gar keine». Pia Inderbitzin ist hingegen optimistisch, dass das Spagat gelingen wird: «Wir werden wahrscheinlich Einschränkungen haben und müssen schauen, wie wir damit umgehen, aber die Hoffnung ist da, dass wir eine Fasnacht haben, die den Namen verdient».

Comité-Obfrau Pia Inderbitzin zur Fasnacht 2022 im Interview. (Video: Telebasel)

3 Kommentare

  1. Dann «freuen» wir uns doch auf eine eingegitterte Fasnacht, die nur mit dem sogenannten COVID-Zertifikat besucht werden kann! 🙁Report

  2. Hallo Peter, du bist ein richtiger Schwarzmaler und bitte recht Schreiben, es heisst vermutlich Träumen und nicht Trämen. Es gibt eine Fasnacht trotzt solchen Mismacher.Report

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