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Schweiz

BAG meldet 2’835 neue Corona-Fälle

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Kanton Solothurn passt IPS-Kapazitäten flexibel an

Im Kanton Solothurn soll die Zahl der Plätze auf den Intensivpflegestationen (IPS) im Kantonsspital und im Bürgerspital Solothurn bedarfsgerecht erhöht werden. Darauf haben sich der Regierungsrat und die staatseigene Solothurner Spitäler AG (soH) verständigt.

Die Kapazitäten auf den Intensivstationen würden aufgrund der angespannten epidemiologischen Lage vorsorglich angepasst, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Dienstag mit. Die soH werde ihren Leistungsauftrag in Absprache mit dem Kanton flexibel umsetzen. Derzeit liegen gemäss Angaben des Kantons 13 Personen auf einer IPS.

(Bild: Keystone)

Bei der Erhöhung der Kapazitäten solle dem stark belasteten Pflegefachpersonal und den begrenzten personellen Ressourcen Rechnung getragen werden, hiess es weiter. Gemäss den Plänen des Kantons könnte die Zahl der Intensivpflegeplätze in einer ersten Phase um 25 erhöht werden.

Die Intensivpflegestationen in Olten und Solothurn gelangen gemäss Angaben des Kantons an ihre Kapazitätsgrenzen. Innerhalb kürzester Zeit seien diese Stationen – insbesondere durch an Covid-19 erkrankte Reiserückkehrende – gefüllt worden. Der grösste Teil dieser Patientinnen und Patienten sei nicht geimpft.

Impfpflicht für Delegationen an Winteruniversiade

An der Winteruniversiade vom 11. bis 21. Dezember gilt eine Impfpflicht für sämtliche Delegationen. Diese sei «ein tragendes Element des Schutzkonzepts» für den Wintersportanlass, der in der Zentralschweiz und in Graubünden ausgetragen wird.

Die Impfpflicht wurde vom Organisationskomitee und dem Internationalen Hochschulsport Verband Fisu gemeinsam festgelegt, wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten. Die Gesundheit der Teilnehmenden und der lokalen Bevölkerung stehe an oberster Stelle. Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio bestand keine Impfpflicht.

Zur 30. Winteruniversiade, dem grössten Multi-Sportanlass nach den Olympischen Spielen im Winter, haben sich 58 Nationen angemeldet. Neben Wintersportnationen wie Kanada, Russland und der Schweiz planen auch Länder wie die Philippinen, Peru und Thailand eine Teilnahme.

Lufthansa-Chef will Staatshilfe erst nach Wahl zurückzahlen

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hält eine Rückzahlung der deutschen Staatshilfen für sein Unternehmen vor der Bundestagswahl inzwischen für unrealistisch. «Das muss man abschreiben», sagte der Chef von Deutschlands grösstem Airline-Konzern am Montagabend beim Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten (ICFW).

Will die Staatshilfen Deutschland erst nach den Wahlen zurückbezahlen: Lufthansa-Chef Carsten Spohr. (Bild: Keystone)

Jetzt gehe es darum, ob der Schritt noch in diesem Jahr gelingt, erklärte Spohr weiter. «Wir würden gern noch mit den jetzigen Ansprechpartnern Klarheit schaffen.» Dabei baut er darauf, dass es nach der Wahl am 26. September einige Zeit dauert, bis eine neue Bundesregierung steht. So lange ist die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weiterhin im Amt.

2'835 neue Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2835 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG neun neue Todesfälle und 80 Spitaleinweisungen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Rassistische Diskriminierung wird in der Schweiz sichtbarer

In den vergangenen zwei Jahren haben die gemeldeten Diskriminierungen erneut zugenommen. Befeuert durch die Covid-19-Pandemie kursieren insbesondere mehr antisemitischen Verschwörungstheorien im Netz.

Die Zahl der gemeldeten Diskriminierungen ist in den letzten Jahren angestiegen – besonders bei jüngeren Menschen, wie der Monitoringbericht 2019/2020 der Fachstelle für Rassismusbekämpfung zeigt, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Mehr als 40 Millionen Corona-Infektionen in den USA

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in den USA auf mehr als 40 Millionen gestiegen. Bislang wurden 40’018’326 Fälle registriert, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Dienstagmorgen (MESZ) hervorging. Damit lagen die USA in absoluten Zahlen weltweit an erster Stelle vor Indien und Brasilien.

 

Die Zahl der Corona-Infizierten in den USA steigt auf über 40 Millionen. (Bild: Keystone)

Rund 649’000 Menschen starben laut JHU bisher in den Vereinigten Staaten in Zusammenhang mit dem Virus. Im Durchschnitt der vergangenen Woche infizierten sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC landesweit pro Tag etwa 150’000 Bürger in den USA mit Sars-CoV-2.

Der Immunologe Anthony Fauci, der zu den Beratern von US-Präsident Joe Biden zählt, warnte angesichts der Corona-Ausbreitung vor einem Krankenhaus-Notstand in einigen Regionen. Mediziner könnten sich gezwungen sehen zu entscheiden, wer zuerst ein Bett auf der Intensivstation erhalte. «Wir sind gefährlich nah dran», sagte Fauci dem Sender CNN. Er rief deshalb erneut dazu auf, sich impfen zu lassen und Masken zu tragen. Laut CDC sind in dem rund 330 Millionen Einwohner zählenden Land bislang 53 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

Merkel ruft zur Impfung auf: Niemand ist Versuchskaninchen
Ruft zur Impfung auf: Bundeskanzlerin Angela Merkel. (Bild: Keystone)

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bevölkerung noch einmal eindringlich dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

«Sie leisten damit für sich und unsere gesamte Gesellschaft einen ganz wichtigen Beitrag, den Weg aus dieser Pandemie zu finden», sagte sie am Dienstag bei einer Generaldebatte im Bundestag. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Seco kritisiert Corona-Bericht der Finanzkontrolle

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ist mit einigen Schlussfolgerungen des Corona-Berichts der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) nicht einverstanden. Konkret gebe es bei der Kurzarbeitsentschädigungen keine Gefahr von Doppelzahlungen, weil sich Firmen in Konkurs, Liquidation oder einem Fusionsprozess befänden und dies die kantonalen Arbeitslosenkassen nicht wüssten.

Dies sagte Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco, am Dienstag an einer Telefonkonferenz. «Das Seco hat das Risiko im letzten Frühling untersucht, und es gibt diese Gefahr nicht.» Die kantonalen Arbeitslosenkassen seien jeweils schnell im Bild – und daher komme es nicht zu solchen doppelten Zahlen.

Dies sei der EFK Anfang Juli auch mitgeteilt worden. «Das Seco bedauert, dass diese Stellungnahme im Bericht nicht berücksichtig wurde und nun der Eindruck bestehen bleibt, dass es zu erheblichen Doppelzahlungen kommt», so Zürcher. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Deutsche Produktion steigt im Juli - Negativserie gestoppt

Die deutsche Wirtschaft hat ihre Produktion im Juli trotz Engpässen bei wichtigen Vorprodukten gesteigert. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 1,0 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte.

Das war die erste Steigerung nach zuvor drei Rückgängen in Folge und überhaupt erst das zweite Plus in diesem Jahr. Ökonomen haben mit einem etwas geringeren Zuwachs gerechnet, nach einem Minus von 1,0 Prozent im Juni. Trotz des Anstiegs liegt die Produktion noch 5,5 Prozent niedriger als im Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.

Wie löst das BAG das Spitalpersonal-Problem?

Die Fachexperten des Bundes informieren ab 14 Uhr über die aktuelle Corona-Lage. Telebasel zeigt die Medienkonferenz live. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Solothurner Arbeitslosenquote stagniert bei 2,7 Prozent

Im Kanton Solothurn ist die Arbeitslosenquote im August nach einem Rückgang im Vormonat bei 2,7 Prozent stagniert. 4077 Personen waren als arbeitslos registriert – 8 Person weniger als im Vormonat.

Wegen der Anmeldung von Schul- und Lehrabgängern sei der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen nicht stärker ausgefallen, teilte das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mit. Mit 2,7 Prozent liegt die Arbeitslosenquote im Kanton Solothurn genau auf dem Schweizer Durchschnitt

Quarantäne für ganze Unter- und Mittelstufe der Stadt Lenzburg

Das Departement Gesundheit und Soziales ordnete am Montagabend eine 10-tägige Quarantäne für die Lenzburger Schulen Angelrain, Mühlematt und Blechrain an. Betroffen sind davon rund 607 Schüler betroffen. Kinder, welche Covid-19-Symptome aufweisen würden, werden zu PCR- oder Schnelltests aufgeboten. Die Quarantäne-Massnahmen gelten bis und mit 16. September. Mehr zum Thema gibt es hier.

607 müssen in Lenzburg wegen einem Corona-Ausbruch in Quarantäne. (Symbolbild: Keystone)

Aargauer Arbeitslosenquote sinkt im August auf 3,2 Prozent

Die Lage auf dem Aargauer Arbeitsmarkt hat sich im August trotz der Corona-Pandemie weiter gebessert. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Die Quote ist jedoch weiterhin höher als im Schweizer Durchschnitt von 2,7 Prozent.

Der Arbeitsmarkt im Kanton Aargau klärt sich schrittweise auf. Die Arbeitslosenquote ist erneut leicht gesunken. (Symbolbild: Keystone)

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Kanton Aargau waren Ende August 12’216 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 117 Personen weniger als im Vormonat, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Dienstag mitteilte.

Im August registrierten sich 1795 Personen neu auf einem RAV, gleichzeitig konnten sich 2331 Personen abmelden. Damit nahm die Zahl der Stellensuchenden um 536 Personen ab. Ende August waren insgesamt 19’690 Stellensuchende registriert.

Arbeitslosigkeit nimmt im August erneut leicht ab

Die Arbeitslosigkeit nahm im August in der Schweiz erneut leicht ab. (Bild: Keystone)

Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt hat sich im August weiter aufgehellt. Die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote sind leicht zurückgegangen.

Insgesamt waren Ende August 126’355 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das waren 1924 weniger als im Juli, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat Juli damit auf 2,7 von 2,8 Prozent. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Vereinte Nationen fürchten um Schulbildung von Flüchtlingskindern

Die Vereinten Nationen (UN) befürchten, dass Flüchtlingskinder wegen der Folgen der Corona-Pandemie noch seltener weiterführende Schulen besuchen. In 40 Ländern lag die Einschulungsrate von Flüchtlingen laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in der Sekundarstufe 2019/2020 nur bei 34 Prozent. «Die jüngsten Fortschritte bei der Einschulung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen sind jetzt bedroht», sagte UNHCR-Chef Filippo Grandi am Dienstag bei der Vorlage eines globalen Schul-Reports. Alle Hintergründe gibt es hier.

Bis zu 219 unerlaubte Dividendenzahlungen im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2021 haben 219 Unternehmen Dividendenzahlungen angemeldet. Die Zahlung würde gegen das Dividendenausschüttungsverbot verstossen.

Die Unternehmen mit einem zugesagten Bürgschaftsvolumen von rund 50 Millionen Franken meldeten demnach Dividendenzahlungen in Höhe von insgesamt 43,12 Millionen Franken an. Laut der EFK war das in Einzelfällen bis zum zehnfachen Betrag der jeweiligen Solidarbürgschaftszusage. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

(Symbolbild: Keystone)
70'000 Pflegkräfte fehlen bis 2029 in der Schweiz

Schon lange vor der Corona-Pandemie hatte die Schweiz einen chronischen Personalmangel beim Pflegepersonal. In den letzten Jahren konnte der Bestand deutlich gesteigert werden, das berichtet «Blick». Trotzdem besteht immer noch eine Lücke zwischen Angebot und Bedarf. Offene Stellen können oft nur mit hohem Aufwand besetzt werden. Die Lücke ist bisher mit Personal aus dem Ausland besetzt worden. Doch bis 2029 braucht die Schweiz 70’000 zusätzliche Pflegende.

Intensivstationen voller ungeimpfte Corona-Patienten

Ungeimpfte Corona-Patienten füllen die Intensivstationen, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet. Die Folgen spüren andere schwer kranke Patienten. Herausgerutschte Beatmungsschläuche oder mehr Druckstellen, weil das Personal für häufiges Umlagern fehlt: So umreisst der Leiter der Intensivstation in Basel, was hinter den Kulissen passieren kann, lang bevor es zur Triage in überlasteten Spitälern kommt.

 

Mit der Überlastung der Spitäler droht die Gesundheitsversorgung sich zu verschlechtern. (Bild: Keystone)

Überfüllung der Spitäler droht
 

In diesem Herbst droht wiederum eine Überfüllung der Betten auf den Intensivstationen. (Bild: Keystone)

Die Spitäler warnen vor Überfüllung wegen Covid-19-Patienten. Das Nadelöhr in der Pandemie sind die Intensivstationen. Auf dem Höhepunkt der zweiten Welle im Herbst 2020 waren praktisch alle 896 zertifizierten Intensivbetten belegt. Daneben wurden Reservebetten auf den Intensivpflegestationen (IPS) von 250 auf rund 1100 erhöht.

Das vom Koordinierten Sanitätsdienst der Armee aufgeführte Total der IPS-Betten nimmt in der vierten Welle jedoch sogar leicht ab. Ein möglicher Grund könnten finanzielle Aspekte sein, wie dieNZZam Dienstag berichtet.

Chinas Exporte nehmen im August unerwartet an Fahrt auf

Die chinesischen Exporte sind im August schneller gewachsen als erwartet. Sie kletterten um 25,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Zollbehörde am Dienstag in Peking mitteilte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 17,1 Prozent gerechnet, nach einem Wachstum von 19,3 Prozent im Juli. Die Ausfuhren profitierten zuletzt von der stärkeren Nachfrage in Industrieländern. Allerdings kämpften die Exporteure mit höheren Rohstoff- und Frachtkosten sowie logistischen Engpässen. Staus in Häfen wie Ningbo sorgten für weiter gestörte Lieferketten.

Auch die Importe übertrafen die Erwartungen der Analysten. Sie erhöhten sich um 33,1 Prozent. Hier hatten Experten mit einer Zunahme von 26,8 Prozent gerechnet, nach plus 28,1 Prozent im Juli.

Kanzler Kurz: Pandemie für Geimpfte vorbei – kein Lockdowns für alle

Die Corona-Pandemie ist nach Ansicht von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für Geimpfte praktisch vorbei. Im ORF-Sommergespräch schloss der Regierungschefs Lockdowns für alle Bürger nach bisherigem Muster aus. «Es wird sicherlich keine Lockdowns mehr geben für geimpfte Menschen», so Kurz am Montagabend. Im Fall der Überlastung des Gesundheitssystems werde nur für Ungeimpfte der Zugang zum Beispiel zur Nachtgastronomie und Grossveranstaltungen gesperrt. In der Frage der nachlassenden Impfbereitschaft zeigte sich der Kanzler eher gelassen. «Wir werden es nicht schaffen, alle Ängste zu nehmen.» Es sei klar, dass sich jeder Ungeimpfte früher oder später mit dem Coronavirus anstecken werde.

Die Corona-Pandemie ist nach Ansicht von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz für Geimpfte praktisch vorbei. (Bild: Keystone)

Die sich abzeichnende vierte Welle werde bei weitem nicht die letzte sein, so Kurz. «Das Virus wird es in zehn Jahren noch geben.» Es sei generell schwierig, den weiteren Verlauf der Pandemie vorherzusagen. «Was mich aus dem Gleichgewicht bringen würde, wäre, wenn es eine Variante gäbe, die von der Impfung nicht abgedeckt ist. Oder wenn wir erleben würden, dass es massenhaft Impfdurchbrüche gäbe.»

Britischer Epidemiologe: Deutschland kam besser durch Pandemie

Dem britischen Epidemiologen Neil Ferguson vom Imperial College in London zufolge ist Deutschland viel besser durch die Corona-Pandemie gekommen als Grossbritannien. Beispielsweise sei die Übersterblichkeit – also die überdurchschnittlich hohe Zahl an Todesfällen während der Pandemie – im Vereinigten Königreich um 80 Prozent höher gewesen als in Deutschland. «Das ist ein interessanter Vergleich, woher das kommt», sagte Ferguson bei einer Online-Veranstaltung der Londoner Denkfabrik Chatham House am Montag.

Er selbst vermutet dahinter eine Reihe von Faktoren. In Deutschland habe es eine erfolgreichere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Politikern gegeben, so der Forscher. Zum anderen habe es mit der Fähigkeit Deutschlands zu tun gehabt, die Zahl der Corona-Tests sehr schnell sehr stark auszuweiten. «Sie (die deutschen Behörden) hatten ein besseres Bild davon, was sich abspielte», so Ferguson weiter. Auch die vergleichsweise frühe Entscheidung für den ersten Lockdown habe in Deutschland eine grosse Zahl von Leben gerettet. Nicht zuletzt sei auch das dezentrale System von Entscheidungsträgern in der Bundesrepublik besser geeignet gewesen, die Ausbreitung des Virus zu unterdrücken.

EU-Behörde EMA überprüft BioNTech-Auffrischungsimpfung

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will in den nächsten Wochen ihre Bewertung einer Auffrischungsimpfung mit dem Covid-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer abschliessen. Der Antrag für eine dritte Dosis des Vakzins sechs Monate nach der zweiten Dosis bei Personen über 16 Jahren werde beschleunigt geprüft, teilte die EMA am Montag mit.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will in den nächsten Wochen ihre Bewertung einer Auffrischungsimpfung mit dem Covid-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer abschliessen. (Bild: Keystone)

Die EMA überprüfe zudem Daten zu einer dritten Dosis eines der mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna bei stark immungeschwächten Menschen. Nach Einschätzung der EMA und besteht in der Allgemeinbevölkerung gegenwärtig keine dringende Notwendigkeit für Booster-Impfungen. Bei stark immungeschwächten Personen sollten sie aber in Betracht gezogen werden.

Organisator von illegaler Rave-Party in der Waadt angezeigt

Rund 1’500 bis 2’000 Personen haben am vergangenen Wochenende an einer illegalen Rave-Party im Kanton Waadt teilgenommen. Der Organisator (20) wurde verzeigt, weil er keine Bewilligung eingeholt hatte und gegen Corona-Regeln verstiess. Die Veranstaltung begann am Samstag gegen 21 Uhr und endete am frühen Sonntagmorgen auf einem Feld bei Vallorbe. Die Kantonspolizei Waadt bestätigte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-sda einen Bericht der Zeitung «La Région». Die Teilnehmer kamen aus der Schweiz und vermutlich auch aus dem Ausland – mit dem Zug, zu Fuss und oft auch mit dem Auto.

Die Polizei wurde über den Telefonnotruf auf den Anlass aufmerksam gemacht. Als sie gegen 22:10 Uhr vor Ort eintraf, «war es nicht mehr möglich, die Rave-Party zu stoppen, da bereits zu viele Leute anwesend waren – rund 1’000 Personen», erklärte die Polizei.

Mallorca lockert Corona-Regeln: Nächtliche Partys wieder erlaubt

Angesichts fallender Corona-Zahlen werden die Corona-Restriktionen auf der beliebten Urlauberinsel Mallorca weiter gelockert. Ab Dienstag dürfen wieder Personen aus verschiedenen Haushalten zu nächtlichen Partys zusammenkommen, teilte die Regionalregierung der zu Spanien gehörenden Mittelmeerinsel am Montag mit.

Seit Ende Juli waren solche Treffen zunächst zwischen 1.00 Uhr und 6.00 Uhr verboten, später ab 2.00 Uhr.

In Gaststätten dürfen im Innenbereich künftig zudem wieder bis zu acht Personen an einem Tisch bewirtet werden, im Aussenbereich bis zu zwölf Personen, wie aus dem regionalen Amtsblatt hervorgeht. Auf Ibiza mit etwas höheren Corona-Zahlen, das wie Mallorca, Formentera und Menorca zu den Balearen gehört, bleibt das Party-Verbot vorerst in Kraft.

Hungrige Affen überfallen Häuser auf Bali

Wegen Corona bleiben auf Bali die Touristen aus – und damit auch das Fressen für Hunderte Affen im Sangeh Monkey Forest im Zentrum der beliebten indonesischen Insel.

Die Affen auf Bali leiden wegen den fehlenden Touristen an Hunger. (Bild: Keystone)

Immer häufiger würden hungrige Makaken deshalb Häuser in der Umgebung überfallen, um Futter zu finden, sagte Park-Manager Made Mohon am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Alles dazu lesen Sie hier.

52,2 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Vom 30. August bis 5. September sind in der Schweiz 157’213 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 52,2 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf seiner Website veröffentlichte.

 

52,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind vollständig geimpft. (Bild: Keystone)

Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 9’764’700 Impfungen verabreicht. 4’509’385 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 745’930 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen. Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 22’459 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor hat sich die Impfkadenz nicht verändert.

G20-Staaten: Tier- und Humanmedizin vereint gegen Krisen nutzen

Die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen mehr Geld für die gemeinsame Arbeit verschiedener Gesundheitsbereiche zur Krisenprävention ausgeben.

«Wir wollen in den Ansatz «One Health» (eine Gesundheit) investieren», twitterte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza am Montag in Rom. Dort begann der zweite und letzte Tag des Treffens der G20-Gesundheitsminister, in dessen Mittelpunkt die Corona-Pandemie steht. Hinter dem Ansatz «One Health» steht, Human- und Tiermedizin sowie die Umwelt als ein gemeinsames System zu betrachten, wenn es darum geht auf einen künftigen Gesundheitsnotfall zu reagieren.

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hatte am Sonntag Veränderungen bei der Weltgesundheitsorganisation WHO gefordert. Beim «One Health»-Ansatz gehe es auch darum Infektionskrankheiten, die sich wechselseitig auf Tiere und Menschen übertragen können, besser zu erforschen.

6832 neue Infektionen in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 6832 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 19 neue Todesfälle und 117 Spitaleinweisungen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Malta startet Corona-Auffrischungsimpfungen

Malta hat damit begonnen, Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 zu verabreichen. Die ersten sogenannten Booster-Impfungen bekamen am Montagmorgen Senioren in Pflegeeinrichtungen, wie Gesundheitsminister Chris Fearne auf Twitter schrieb.

In einigen Altenheimen waren wieder vermehrt Corona-Fälle aufgetaucht. Ab kommender Woche sollen auch Menschen mit einem geschwächten Immunsystem eine dritte Corona-Impfung erhalten. Die Menschen werden mit den mRNA-Vakzinen von Moderna und Pfizer/Biontech immunisiert.

Über 61 Prozent der Bevölkerung in Deutschland vollständig geimpft

Mehr als 61 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag hervor (Stand: 09.21 Uhr). Allerdings stockt das Impftempo derzeit und lässt Sorgen vor einer kritischeren Corona-Lage im Herbst wachsen.

Gesundheitsminister Jens Spahn will die Impfquote deshalb deutlich steigern. Er schrieb am Montag auf Twitter, die Zahl der Erstimpfungen am Wochenende sei zu wenig. «Die Impfquote geht uns alle an.» Im September brauche es eine gemeinsame Kraftanstrengung, bekräftigte er. «Um sicher durch Herbst und Winter zu kommen, braucht es noch fünf Millionen Impfungen und mehr», sagte der CDU-Politiker am Sonntag in Rom mit Blick auf vollständige Impfungen.

Nach wie vor keine Konkurswelle

Die Firmenkonkurse haben in der Schweiz in den ersten acht Monaten 2021 insgesamt leicht zugenommen, bleiben aber auf einem tiefen Niveau. Die Konkurswelle werde weiterhin hinausgeschoben, während gleichzeitig die Neueintragungen alle bisherigen Rekorde brächen, schreibt der Schweizerische Gläubigerverband Creditreform in einer Mitteilung vom Montag.

Im August kam es zu 381 weiteren Insolvenzen. Das waren 4,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis August summieren sich die Insolvenzen damit auf 3175 (+1,5%). Für das Gesamtjahr rechnet Creditreform mit einem Anstieg auf 5000, was 2,1 Prozent mehr wären als im Corona-Jahr 2020. Eine Konkurswelle werde «weiterhin hinausgeschoben».

Genetischen Risikofaktor für schwere COVID-19-Verläufe entdeckt

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Kantonsspitals Baden (KSB) hat eine genetische Prädisposition entdeckt, die mit einem schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zusammenhängt. Die Ergebnisse der multizentrischen Studie erschienen im Fachmagazin «EClinicalMedicine». Alles zum Thema lesen Sie hier.

Operationen müssen wieder verschoben werden

Wegen der Corona-Pandemie werden wieder Operationen verschoben. Das berichtet SRF am Montagmorgen. Medizinerinnen und Pharma-Vertreter warnen davor, dass wegen der Pandemie Krebs-Erkrankungen zu spät entdeckt werden könnten. Die Krebsliga zeigt sich besorgt.

Medien-Sprecherin Stefanie de Borba sagt gegenüber dem Sender: «Wir haben Rückmeldung von Krebsbetroffenen erhalten, die besorgt sind, weil sie einen Tumor vor sich haben und sie jetzt nicht wissen, ob sie diesen Eingriff machen lassen können.»

In der Schweiz werden wieder Operationen wegen der Corona-Pandemie verschoben. (Bild: Keystone)

Die Eingriffe müssen verschoben werden, weil die Intensivstationen der Spitäler an der Anschlagsgrenze sind. Dies weil viele junge Corona-Infizierte behandelt werden müssen. Die ersten Spitäler haben bereits mit der Verschiebung von Operationen begonnen.

Deutsche Industrie überrascht mit Rekordaufträgen

Die deutsche Industrie hat im Juli trotz Engpässen bei wichtigen Vorprodukten wie Mikrochips neue Aufträge in Rekordhöhe an Land gezogen. Die Unternehmen sammelten 3,4 Prozent mehr Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

«Der Auftragseingang erreichte damit seinen höchsten Stand seit dem Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991», hiess es dazu. Das kommt mehr als überraschend: Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 1,0 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 4,6 Prozent im Vormonat. «Der deutliche Anstieg im Vormonatsvergleich kommt durch Grossaufträge zustande», erklärten die Statistiker, die etwa den Bereich Schiffsbau erwähnten.

Covid-Zertikat für Genesene soll bald nur halb so lange gültig sein
Das Covid-Zertikat für Genesene soll bald nur halb solange gültig sein. (Bild: Keystone)

Klammheimlich hat das BAG seine Impfempfehlung geändert. Wer genesen ist, soll sich spätestens drei statt wie bisher sechs Monate nach der Corona-Erkrankung mit einer Dosis impfen lassen. Dies berichtet «20 Minuten» am Montagmorgen.

Aufgrund neuer Erkenntnisse kann das BAG die Gültigkeitsdauer des Zertifikats anpassen. GLP-Nationalrat Martin Bäumle glaubt, dass eine verkürzte Dauer des Zertifikats für Genesene dazu führen würde, dass mehr Menschen sich impfen liessen.

Neuseeland hebt landesweiten Lockdown nach drei Wochen auf

Neuseeland hebt den landesweiten Corona-Lockdown nach drei Wochen weitgehend wieder auf. Die Beschränkungen würden ab Mittwoch gelockert, sagte Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Montag. Lediglich in der Grossstadt Auckland auf der Nordinsel, dem Zentrum des derzeitigen Ausbruchs, würden die Regeln zunächst weiter gelten, so Ardern.

Die Regierung in dem Inselstaat hatte am 18. August nach der Entdeckung eines einzigen Corona-Falls einen landesweiten Lockdown verhängt. Ende August wurden zeitweise mehr als 80 Fälle am Tag verzeichnet. Mittlerweile ist die Zahl aber auf etwa 20 gesunken.

Einige Regeln sollen dennoch weiter bestehen bleiben. So müssen die Bürger jetzt in Innenräumen Masken tragen. Zudem dürfen sich in geschlossenen Räumen nur noch maximal 50 Personen versammeln, im Freien bis zu 100 Personen.

Epidemiologe Tanner: Verantwortung muss wieder an die Bürger zurück

Der Epidemiologe Marcel Tanner schlägt vor, die einzelnen Bürgerinnen und Bürger bei der Pandemiebekämpfung wieder in die Pflicht zu nehmen. Möglichst viele Menschen müssten nun geimpft werden, um von flächendeckenden nationalen Massnahmen wegzukommen.

Sieht die Verantwortung bei den Bürgern: Der Basler Epidemiologe Marcel Tanner. (Bild: Archiv Telebasel)

In einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» verweist der langjährige Direktor des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts (Swiss TPH) auf Erfahrungen mit der Seuchenbekämpfung in Afrika. Überwachung und rasches Eingreifen vor Ort in den einzelnen Dörfern helfe dort die Verbreitung von Seuchen einzugrenzen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Westaustralien will sich bis 2022 vom Rest des Landes abschotten

Der australische Bundesstaat Westaustralien mit der Metropole Perth wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr wieder seine wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Grenzen zum Rest des Landes öffnen. Erst wenn 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung geimpft seien, dürften Menschen aus Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen wie New South Wales, Victoria und Australian Capital Territory (ACT) wieder in den Bundesstaat einreisen, sagte Regional-Premierminister Mark McGowan am Montag.

«Ich gehe davon aus, dass wir wieder öffnen werden, sobald wir ein sehr hohes Impfniveau erreicht haben», erklärte McGowan. «Ich erwarte, dass das irgendwann im nächsten Jahr der Fall sein wird.»

Brasiliens Gesundheitsbehörde sorgt für Spielabbruch

In einer wohl einmaligen Aktion hat Brasiliens Gesundheitsbehörde für einen Spielabbruch in der WM-Qualifikation gesorgt. Weil argentinische Fussballer gegen Corona-Bestimmungen verstossen haben sollen, war die Partie gegen schnell zu Ende.

Das WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien wurde von der Brasilianischen Gesundheitsbehörde abgebrochen. (Bild: Keystone)

Corona-Wirbel bei Neymar, Lionel Messi und Co.: In einer Hauruck-Aktion hat Brasiliens Gesundheitsbehörde Anvisa das WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien am Sonntagabend wegen Verstössen gegen Corona-Bestimmungen unterbrochen. Sechs Minuten nach dem Anpfiff der Partie in São Paulo gingen vier Mitarbeiter der Behörde auf den Platz und holten die drei argentinischen England-Profis Emiliano Martínez, Cristian Romero und Giovanni Lo Celso vom Feld. Danach verliessen auch die anderen argentinischen Spieler den Platz, während die Brasilianer blieben.

Anschliessend wurde die Partie abgebrochen. «Auf Beschluss des Schiedsrichters wird das von der FIFA organisierte Spiel zwischen Brasilien und Argentinien für die WM-Qualifikation ausgesetzt», teilte Südamerikas Fussball-Verband Conmebol auf Twitter mit.

Auffrischungsimpfungen in USA könnten teils verzögert anlaufen

In den USA kann die Vergabe von Corona-Auffrischungsimpfungen womöglich nicht wie ursprünglich geplant anlaufen. Der Immunologe und Berater von US-Präsident Joe Biden, Anthony Fauci, sagte am Sonntag dem Fernsehsender CBS, es sei möglich, dass bis zum angepeilten Starttermin am 20. September nur Auffrischungsimpfungen eines Herstellers von der Arzneimittelbehörde FDA zugelassen seien – und nicht, wie erhofft, die Präparate sowohl von Pfizer/Biontech als auch von Moderna. Ursprünglich sei das Ziel gewesen, ab dem 20. September Auffrischungsimpfungen mit beiden Präparaten anzubieten. Fauci betonte aber, vermutlich könne man zu dem Zeitpunkt zumindest mit einem Präparat starten, und mit dem anderen Präparat dann ein paar Wochen später.

In den USA kann die Vergabe von Corona-Auffrischungsimpfungen womöglich nicht wie ursprünglich geplant anlaufen. (Symbolbild: Keystone)

Der Stabschef von US-Präsident Joe Biden, Ron Klain, sagte am Sonntag dem Fernsehsender CNN, man habe die Hoffnung, dass die Zulassung für eines der beiden Präparate bis zum 20. September vorliege. Er versicherte, niemand werde eine Auffrischungsimpfung mit einem Impfstoff bekommen, sofern dies nicht von der FDA zugelassen sei.

Die US-Regierung hatte Mitte August Pläne vorgestellt, wonach die amerikanische Bevölkerung ab dem 20. September mit Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus versorgt werden soll. Erwachsene Amerikaner sollen demnach acht Monate nach Abschluss ihrer ersten beiden Impfungen mit den Präparaten von Moderna oder Pfizer/Biontech eine dritte Dosis bekommen können. Die Regierung hatte jedoch bereits bei der Vorstellung der Pläne betont, diese stünden noch unter Vorbehalt von Prüfungen der FDA zur Effektivität und Sicherheit der Auffrischungsimpfungen mit beiden Präparaten.

Hunderte demonstrieren in Bern gegen Zertifikatspflicht

Rund 300 Gegner der Corona-Massnahmen haben am Sonntag im Berner Länggass-Quartier demonstriert. «Kein Impfzwang, kein Zertifikat, keine Spaltung» war auf einem der Transparente zu lesen. Der Aufruf zur Kundgebung war in sozialen Medien verbreitet worden. Anlass war ein Beschluss der Leitung der Universität Bern: Seit 1. September gilt dort eine Covid-Zertifikatspflicht für alle Aktivitäten, die im Rahmen der Uni stattfinden – mit Ausnahme der Lehre auf Bachelor- und Masterstufe.

Die Demonstrierenden hatten sich am frühen Nachmittag auf dem Unigelände versammelt. Schweizer- und Kantonsfahnen waren zu sehen sowie Slogans wie «Wir haben keine Angst» oder «Liebe Impflinge, bittet haltet Abstand». Der Umzug sollte die Demonstrierenden an verschiedenen Uni-Instituten im Quartier vorbeiführen.

Schon kurz nach dem Start kam es zu einem Gerangel mit einigen Gegendemonstranten, wie ein Reporter der «Berner Zeitung» berichtete. Beendet wurde das Handgemenge durch die Polizei, die den Umzug begleitete.

Uri beschliesst Maskentragpflicht für Erwachsene an Volksschule

Der Urner Regierungsrat hat beschlossen, dass in Gebäuden der Volksschule ab (morgigem) Montag wieder eine Maskentragpflicht für erwachsene Personen gilt. Der Kanton weitet auch die Angebotspflicht für repetitive Tests auf Primarschulen und Kindergärten aus.

Mit der Maskentragpflicht für Erwachsene soll ein Beitrag dazu geleistet werden, den Schulbetrieb auch bei steigenden Fallzahlen aufrecht erhalten zu können. Zudem sollten die Schulkinder unter zwölf Jahren, die sich aktuell noch nicht impfen lassen dürften, besser vor einer Infektion geschützt werden, schreibt die Urner Regierung in einer Mitteilung vom Sonntag.

Die Erfahrungen der vergangenen Tage hätten gezeigt, dass die Primarschule und auch die Kindergärten stärker von Ausbrüchen betroffen seien als die Oberstufe, schreibt der Kanton.

120 Personen lassen sich in temporärem Impfzentrum impfen

Rund 150 Personen haben am Wochenende das provisorische Test- und Impfzentrum im Zentrum des Lausanner Stadtteils Flon besucht. 120 Impfungen wurden ohne Voranmeldung verabreicht. Mehr als 80 Prozent der Geimpften waren zwischen 18 und 49 Jahre alt.

 

120 Menschen haben sich im Lausanner Stadtteil Flon in einem provisorischen Impfzentrum impfen lassen. (Bild: Keystone)

Knapp die Hälfte von ihnen liess den Antigentest gleichzeitig mit der Impfung durchführen, hauptsächlich, um am Wochenende auszugehen, wie das Gesundheitsdepartement des Kantons Waadt am Sonntag mitteilte. Nur wenige Personen hätten nur einen Test machen wollen, ohne geimpft zu werden, was nicht möglich war.

Italiens Gesundheitsminister: "Pakt von Rom" für weltweites Impfen

Bei dem G20-Treffen der Gesundheitsminister in Rom soll laut Italiens Ressortchef Roberto Speranza die internationale Zusammenarbeit beim Impfen verstärkt werden. Es solle ein «Pakt von Rom» unterzeichnet werden, zitiert die Zeitung «Corriere della Sera» (Sonntag) den Minister. Es gehe darum, die Bewohner der ganzen Welt zu impfen. Kein Land könne sich selbst retten und die Impfstoffe seien die Waffe, die man habe. Demnach sollen die reichsten Länder eine Impfkampagne aufbauen, die sich auf alle Nationen erstreckt.

Italiens Ressortchef Roberto Speranza will die internationale Zusammenarbeit beim Impfen stärken. (Bild: Keystone)

Das zweitägige Treffen der Gesundheitsminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) beginnt am Sonntag. Aus Deutschland wird Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet. Italien hält derzeit den Vorsitz der G20-Staaten.

Speranza brachte für Italien zudem weitere Corona-Beschränkungen ins Spiel, sollte die Impfkampagne gegen Covid-19 nicht weiter vorankommen. «Das Virus existiert noch, ist stark und zirkuliert», sagte er der Zeitung. «Entweder verstärken wir die Impfkampagne wieder oder wir sind gezwungen, uns vorzustellen, dass an einem bestimmten Punkt Massnahmen der Vergangenheit notwendig werden.»

Nun doch rasche Ausweitung der Covid-Zertifikationsplficht
Nun soll die Ausweitung des Covid-Zertifikats doch rasch kommen. Das stellte Gesundheitsminister Alain Berset (SP) an einem Treffen mit den Spitzen der Schweizer Bundesparteien in Aussicht. (Bild: Keystone)

In der Schweiz soll die Covid-Zertifikatspflicht nun doch rasch auf Restaurants und Kinos ausgeweitet werden. Am kommenden Mittwoch soll der Bundesrat die Verschärfung beschliessen, berichtet die «SonntagsZeitung». Gesundheitsminister Alain Berset habe am Freitag beim Treffen mit den Spitzen der Bundesratsparteien SVP, SP, FDP und Mitte diesen Schritt in Aussicht gestellt. Am letzten Mittwoch hatte die Regierung noch auf eine Ausweitung verzichtet. Sie hoffte darauf, die Zahl der Corona-Fälle könnte wieder sinken. Die Kantone fordern schon seit längerem, dass der Zugang zu Restaurants, Fitnesscenter, Kinos oder Theatern nur noch Geimpften, negativ Getesteten und Genesenen erlaubt sein soll.

Berset forderte dem Bericht zufolge in einem Brief mit Unterstützung der Parteispitzen die Kantone auf, mehr Spitalbetten bereitzustellen und beim Impfen vorwärts zu machen. Der Bundesrat glaubt, dass mit zusätzlichen mobilen Einsätzen die Zahl der Geimpften stark erhöht werden könnte. Weitere Schlagzeilen aus der Sonntagspresse lesen Sie hier.

Schweiz führt grössten Hilfsgütertransport in Ostukraine durch

Die Schweiz führt derzeit ihren mit Abstand bisher grössten Hilfsgütertransport in die Ostukraine durch, wie das Aussendepartement EDA am Sonntag mitteilte. Am Samstag habe ein erster Konvoi mit insgesamt 144 Lastwagen mit Schweizer Hilfsgütern die Kontaktlinie nach Donezk überquert.

Der Konvoi wird laut Mitteilung begleitet von sechs Angehörigen des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH). Die Humanitäre Hilfe des Bundes liefert Chemikalien zur Trinkwasseraufbereitung, Spitalausrüstung, sowie medizinisches Material zur Bekämpfung der Pandemie für die notleidende Bevölkerung im Konfliktgebiet. Insgesamt umfasst die Hilfslieferung Güter im Umfang von rund 12 Millionen Franken.

Glarner Landsgemeinde packt Traktanden-Marathon an

Im Kanton Glarus hat am Sonntagmorgen die Landsgemeinde begonnen, wegen Corona die erste seit fast zweieinhalb Jahre. Die Stimmberechtigten erwartet auf dem Zaunplatz in der Kantonshauptstadt ein regelrechter Traktanden-Marathon.

23 Wahl- und Sachthemen sollen die Stimmberechtigten im Ring auf dem Zaunplatz anpacken, zwei bis drei Mal so viele als üblich. Die Landsgemeinde dürfte deshalb die Längste seit vielen Jahren werden. Spätestens Mitte Nachmittag soll aber Schluss sein. Sind dann noch nicht alle Geschäfte beraten, wird die Landsgemeinde unter Umständen in einer Woche mit einer zweiten Zusammenkunft fortgesetzt.

Wegen der Pandemie wird die Landsgemeinde mit gewissen Einschränkungen durchgeführt: Im Ring gilt Maskenpflicht und es wurden nur wenige offizielle Gäste eingeladen. Zudem wurde der Landsgemeinde-Markt gestrichen.

Gesundheitsminister wünscht sich Impf-Aufrufe von Fussballspielern

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie wünscht sich der kosovarische Gesundheitsminister Arben Vitia Unterstützung von Schweizer Fussballspielern mit kosovo-albanischen Wurzeln. Sie sollen die Menschen in seinem Land von der Impfung überzeugen.

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie wünscht sich der kosovarische Gesundheitsminister Arben Vitia Unterstützung von Schweizer Fussballspielern mit kosovo-albanischen Wurzeln. (Symbolbild: Keystone)

«Ich würde es begrüssen, wenn sich die Schweizer Fussballspieler mit kosovo-albanischen Wurzeln für eine Impfkampagne engagieren würden», sagte Vitia in einem am Samstag vorab veröffentlichten Interview mit der «SonntagsZeitung». Doch auch andere Persönlichkeiten sollten ihren Einfluss geltend machen. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Umfrage: Zahlreiche Restaurants fürchten Einbussen mit Zertifikat
Schweizer Restaurants sorgen sich um ihren Umsatz. (Bild: Keystone)

Mehr als die Hälfte der Restaurants befürchten laut einer Umfrage des Branchenverbandes Gastrosuisse, dass ihr Umsatz mindestens 30 Prozent zurückgeht, sollte das Covid-Zertifikat für den Restaurant-Besuch doch noch Pflicht werden. Der Bundesrat hat den Boden vorbereitet für die Zertifikatspflicht, sie bisher aber nicht eingeführt.

«56,7 Prozent der befragten Betriebe befürchten, dass eine Einführung einer Zertifikatspflicht trotz Aufhebung der Kapazitätseinschränkungen zu Umsatzeinbussen von mindestens 30 Prozent führen wird», sagte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer am Samstag in der Sendung «Echo der Zeit» von SRF. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Maurer hält Umsetzung von Zertifikatspflicht für «schwierig»

Bundesrat Ueli Maurer hat sich in einem Interview skeptisch zu einer möglichen Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht geäussert. Diese sei schwierig umzusetzen, sagte der 70-jährige SVP-Magistrat dem «SonntagsBlick».

 

Hält die Umsetzung der Covid-Zertifikatspflicht für «schwierig»: SVP-Bundesrat Ueli Mauer. (Bild: Keystone)

«Bei Massenveranstaltungen geht es. Aber Servierpersonal, das zum Beispiel Berufsleuten ohne Zertifikat beim Znüni den Kaffee verweigert? Das gibt ein Puff», sagte der Finanzminister. Die Schweiz kann laut Maurer eine Ausweitung wie etwa in Österreich oder Italien zwar ebenfalls durchziehen. «Die Frage ist einfach: Welchen gesellschaftlichen und staatspolitischen Schaden richten wir an?» Alles zum Thema lesen Sie hier.

Brasilien setzt Verwendung von Millionen Dosen Sinovac aus

Die brasilianische Gesundheitsbehörde Anvisa setzt die Verwendung von mehr als zwölf Millionen Dosen des vom chinesischen Hersteller Sinovac Biotech entwickelten Corona-Impfstoffs für 90 Tage aus. Nach Informationen der Behörde wurden die Impfdosen in einer nicht von Anvisa zugelassenen Anlage hergestellt.

Anvisa werde versuchen, die Anlage zu inspizieren, hiess es am Samstag. Weitere neun Millionen Impfdosen aus der gleichen Produktionsstätte seien bereits auf dem Weg nach Brasilien.

Erneut Massenproteste in Frankreich gegen Corona-Politik von Macron

In Frankreich haben am achten Wochenende in Folge wieder mehr als hunderttausend Menschen gegen die verschärften Corona-Regeln demonstriert. Laut Innenministerium gingen am Samstag landesweit mehr als 140’000 Menschen auf die Strasse, über 18 000 in Paris. Die quer durch das Land organisierten Demonstrationen richteten sich gegen den von Präsident Emmanuel Macron und der Regierung verlangten Gesundheitspass zum Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test sowie die Impfpflicht bestimmter Berufsgruppen, darunter Beschäftigte im Gesundheitswesen.

In zahlreichen Städten wurden erneut Tausende Teilnehmer gezählt. Im südfranzösischen Montpellier sollen laut Präfektur mindestens 6000 Menschen auf die Strasse gegangen sein, in Avignon rund 4000. Das französische Innenministerium ging für diesen Samstag von bis zu 170 000 Teilnehmern landesweit aus. Im Juli und August waren an mehreren Samstagen jeweils mehr als 200’000 Menschen auf die Strasse gegangen.

Der in der landesweiten Corona-App speicherbare Gesundheitspass wird mittlerweile unter anderem zum Besuch von Museen, Schauspielhäusern, Kinos, Cafés und Restaurants sowie bei Reisen per Fernzug oder Flugzeug verlangt.

Ein paar Tausend demonstrieren in Chur gegen Corona-Massnahmen

Die Corona-Pandemie bewegt die Schweizer Bevölkerung nach wie vor: In Chur haben am Samstag ein paar tausend Menschen gegen die Corona-Massnahmen der Behörden demonstriert.

In Chur demonstrierten am Samstag ein paar Tausend Menschen gegen die Corona-Massnahmen. (Bild: Keystone)

Organisiert wurde der bewilligte Anlass von der Organisation «Stiller Protest» unter dem Motto «Stoppt die Spaltung des Volkes». Mit Ständen vor Ort anwesend waren aber auch die Aktionsbündnisse «für eine vernünftige Corona-Politik» aus der Urschweiz, dem Aargau und Zürich sowie die Vereinigung «Mass-Voll».

Die Kritikerinnen und Kritiker der Corona-Massnahmen versammelten sich nach dem Mittag auf der Quaderwiese im Churer Stadtzentrum. Kurz nach 14.00 Uhr setzten sie sich zu einem Protestmarsch durch die Churer Innenstadt in Bewegung. Alles zum Thema gibt es hier.

Adam Szalai infiziert

Stürmer Adam Szalai verpasst wegen einer Corona-Infektion die nächsten zwei Länderspiele der ungarischen Nationalmannschaft. Wie Ungarns Verband per Twitter mitteilte, wird der 33-jährige Stürmer und Captain das Mannschaftsquartier verlassen. Ungarn spielt in der WM-Qualifikation am Sonntag in Albanien und am Mittwoch zuhause gegen Andorra.

Neuseeland meldet ersten Corona-Todesfall in sechs Monaten

Erstmals seit mehr als sechs Monaten ist in Neuseeland ein Todesfall nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet worden. In einem Krankenhaus in Auckland sei eine um die 90 Jahre alte Frau gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Sie litt demnach noch an anderen Erkrankungen. Zuletzt hatte es in dem Pazifikstaat Mitte Februar einen Corona-Toten gegeben. Insgesamt wurden bislang 27 Todesfälle nach einer Corona-Ansteckung registriert.

Wegen eines Corona-Ausbruchs im August mit nunmehr 782 Fällen gelten in dem Land strikte Einschränkungen. In der Millionenmetropole Auckland selbst gilt ein strenger Lockdown, nur wesentliche Geschäfte wie Supermärkte und Apotheken dürfen öffnen.

Corona-Leugner stürmten slowenisches Staatsfernsehen

Eine Gruppe von Corona-Leugnern und Impfgegnern ist am späten Freitagabend in das Gebäude des slowenischen Staatsfernsehens RTVS in Ljubljana eingedrungen. Sie verlangten, dass der Sender ihre Meinung zu diesem Thema darstelle. Die Polizei beendete den Angriff umgehend und nahm 20 Eindringlinge im Nachrichtenstudio des Senders fest, wie die slowenische Nachrichtenagentur STA am Samstag berichtete.

«Dies ist ein inakzeptabler Angriff auf die Medien, den Journalismus und die Demokratie», sagte der Nachrichtenredakteur des Senders, Manica Janezic Ambrozic. Sloweniens Journalistenverband DNS erklärte, der Vorfall sei nur «die Spitze des Eisbergs» in der «Hasskampagne», die die Regierung von Premier Janez Jansa gegen die Medien führe.

Der Fernsehintendant Andrej Grah Whatmough bezeichnete den Vorfall als «schlimmen Angriff auf unser Medienunternehmen» und kündigte erhöhte Sicherheitsmassnahmen an.

Schwingerkönig Adrian Käser schwebte in Lebensgefahr
Der Schwingerkönig von 1989, Adrian Käser (Mitte), schwebte wegen des Coronavirus in Lebensgefahr. (Bild: Keystone)

Schwingerkönig Adrian Käser schwebte wegen einer Corona-Infektion in Lebensgefahr. Wie «Blick» berichtet litt er an einem kompletten Organversagen. Der 50-Jährige und seine ganze Familie waren nicht geimpft. Alles zum Thema gibt es hier.

Kubica statt Räikkönen im Alfa Romeo

Kimi Räikkönen kann am Grand Prix der Niederlande in Zandvoort nicht teilnehmen. Der Finne muss wegen eines positiven Covid-19-Tests passen.

Als Ersatz wird der Pole Robert Kubica antreten. Der Ersatz- und Simulator-Fahrer des Teams Alfa Romeo hat sein letztes Formel-1-Rennen beim Finale der vorletzten Saison in Abu Dhabi in einem Williams bestritten.

Zug-Billettes sollen teuer werden

Der Bund diskutiert über einen vorübergehenden Corona-Zuschlag auf Bahntickets. Eine Arbeitsgruppe geht der Frage nach, ob die Preise für Bahntickets und Abonnements erhöht werden sollen. Konkret zur Diskussion steht ein Corona-Sanierungszuschlag von zwei Prozent während vier Jahren.

 

Während vier Jahren sollen die Preise für Bahntickets und Abonnements erhöht werden. (Bild: Keystone)

So könnten rund 300 Millionen Franken zusammenkommen. Damit sollen die Nutzer einen Beitrag leisten, um das Finanzloch in der SBB-Kasse zu füllen, so ein Bericht der «Schweiz am Wochenende».

Rund 80 schwer erkrankte Schweizer sollen aus dem Ausland zurück verlegt werden

Die Schweiz plant, rund 80 schwer an Covid Erkrankte mit Wohnsitz in der Schweiz aus dem Ausland heimzufliegen, wie die Tamedia-Zeitungen am Samstag schreiben. Die Spitäler sollen die zusätzlichen Patienten aufnehmen, die während ihrer Auslandferien – rund die Hälfte auf dem Balkan – schwer erkrankt sind.

Für mindestens acht Personen gilt die Repatriierung als «dringlich». Der Sanitätsdienst der Armee rief die Kantone und Spitäler zu «Solidarität, Transparenz und Ehrlichkeit» auf. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

BAG-Digitalisierungschef San-Il Kim verlässt Amt nach nur eineinhalb Jahren
 

Zieht nach eineinhalb Jahren den Hut: Sang-Il Kim, Chef Digitalisierung beim BAG. (Bild: Keystone)

Der beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) für die Digitalisierung zuständige Chef Sang-Il Kim hat bereits wieder den Hut genommen. Das berichtet die Newslattform «Watson.ch» am Samstag.

Im August stieg ein Externer auf Mandatsbasis als Digitalisierungs-Chef ein. Kim verlässt das BAG definitiv Ende 2021 auf eigenen Wunsch. Er hatte das neue Amt im April 2020 mitten in der ersten Pandemie-Welle übernommen. Zwischenzeitlich litt er an einem Burnout. Das BAG geriet zu Beginn der Pandemie in die Kritik, weil Corona-Testresultate teils noch mit Faxgeräten übermittelt wurden.

Kuba startet Corona-Impfkampagne für Kinder zwischen zwei und 18

Kuba hat am Freitag (Ortszeit) mit einer Corona-Impfkampagne bei Kindern im Alter zwischen zwei und 18 Jahren begonnen. Zunächst sollen Kinder ab zwölf Jahren die in Kuba entwickelten Corona-Impfstoffe Abdala und Soberana erhalten, ab dem 15. September sind die jüngeren Kinder dran.

Die kommunistische Regierung des Karibikstaates sieht in der Impfkampagne eine Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts. Wegen der Corona-Pandemie waren Kubas Schulen seit März 2020 die meiste Zeit geschlossen. Die Kinder und Jugendlichen wurden via Fernsehen unterrichtet.

Alain Berset wirbt in TV-Show für albanisches Publikum fürs Impfen

Bundesrat Alain Berset hat in einer TV-Show für ein Albanisch sprechendes Publikum zur Corona-Impfung aufgerufen. Er kritisierte, dass die Hälfte der jüngsten Ansteckungen im Ausland erfolgten, hielt es aber für falsch, Balkan-Rückkehrer an den Pranger zu stellen.

«Es wäre falsch, auf ein Land oder eine Region zu zeigen», sagte der 49-jährige Gesundheitsminister in dem 40-minütigen Videobeitrag aus der Unterhaltungssendung «Fol Shqip Show» (auf Deutsch etwa «Sprich Albanisch»). Dieser wurde am Freitag von Tamedia und «Blick» online in Auszügen veröffentlicht.

Schlägt weiter die Werbetrommel für die Impfung: Gesundheitsminister Alain Berset. (Bild: Keystone)

Der SP-Bundesrat sagte weiter, wichtiger sei es, aus der Situation zu lernen, dass sich diese nicht ein zweites Mal ereigne. «Die Lösung ist ziemlich simpel: sich impfen lassen.» Die Impfung sei einfach und gratis. «Man schützt sich selbst, schützt die Familie. Und es hilft uns, aus dieser schwierigen Situation herauszukommen.» Alles zum Thema lesen Sie hier.

Studie: Delta führt nicht zu schwereren Corona-Fällen bei Kindern

Die Deltavariante des Coronavirus führt ersten Erkenntnissen zufolge nicht zu schwereren Verläufen von Covid-19 bei Kindern. Wie eine Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigt, unterscheidet sich der Anteil der schweren Krankheitsverläufe bei Kindern aktuell nicht wesentlich von dem im Januar, als in den USA die Alpha-Variante des Coronavirus vorherrschte.

 

Delta führt laut einer Studie nicht zu schwereren Corona-Fällen bei Kindern. (Bild: Keystone)

Ausserdem deuten die Daten auf eine hohe Wirksamkeit des Impfschutzes bei Jugendlichen hin. Die Rate der Corona-bedingten Spitaleinweisungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis 17 Jahren war in den USA zuletzt wieder stark gestiegen und lag Mitte August bei 1,4 pro 100’000. Die Forscher verglichen daraufhin rund 3100 Krankenhaus-Fälle vom Januar mit 164 aus der aktuellen Delta-Welle und stellten kaum Unterschiede bei der Stärke der Verläufe fest. Alles zum Thema lesen Sie hier.

Philippine Airlines beantragt Konkurs in den USA

Die philippinische Fluggesellschaft Philippine Airlines hat in den Vereinigten Staaten Konkurs nach Kapitel elf angemeldet. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der Schritt die Umstrukturierung und Reorganisation ihrer durch die Pandemie beeinträchtigten Finanzen ermöglichen.

Die Philippine Airlines müssen wegen der Pandemie in den USA Konkurs anmelden. (Bild: Keystone)

Kapitel 11 wird oft als «Reorganisationskonkurs» bezeichnet. Es ist für Unternehmen gedacht, die ihren Betrieb aufrechterhalten wollen, aber Zeit brauchen, um ihre Finanzen umzustrukturieren.

Der Umstrukturierungsplan müsse noch gerichtlich genehmigt werden und umfasse eine langfristige Finanzierung in Höhe von 505 Millionen Dollar durch den Mehrheitsaktionär der Fluggesellschaft und 150 Millionen Dollar zusätzlicher Fremdfinanzierung durch neue Investoren, erklärte das Unternehmen. Wie aus dem Gerichtsantrag hervorging, gehören Rolls-Royce und Lufthansa Technik zu den grössten ungesicherten Gläubigern des Unternehmens.

USA wollen sich besser für künftige Pandemien wappnen

Angesichts der verheerenden Folgen durch die Ausbreitung des Coronavirus wollen sich die USA besser für künftige Pandemien rüsten. Die US-Regierung stellte am Freitag Pläne vor, wie sie das Land für solche Gesundheitskrisen effizienter aufstellen will. Dazu gehöre unter anderem, landesweite Vorräte an Schutzausrüstung aufzustocken, Frühwarnsysteme zur Erkennung neuer gefährlicher Viren zu etablieren und systematisch die Grundlagen dafür zu schaffen, dass Impfstoffe und Behandlungspräparate rasant entwickelt und hergestellt werden können. Investiert werden müsse etwa auch in öffentliche Labore und die Rekrutierung von Gesundheitsexperten in Kommunen, Bundesstaaten und auf Bundesebene.

Der Wissenschaftsberater von US-Präsident Joe Biden, Eric Lander, sagte, für die Pläne seien über einen Zeitraum von sieben bis zehn Jahren Ausgaben in Höhe von gut 65 Milliarden US-Dollar (rund 55 Milliarden Euro) veranschlagt. In einem Papier der Regierung zu den Plänen hiess es, so erschütternd die Folgen durch das Coronavirus auch seien – künftige Pandemien könnten deutlich schlimmer werden. Im Fall von Corona habe es viel Vorwissen über verwandte Virusvarianten gegeben. Das könne in einer künftigen Krise anders sein. 175 Millionen Amerikaner seien aktuell vollständig geimpft.

Universitätsspital Zürich bereitet sich auf mögliche Triage vor

Die Lage am Universitätsspital Zürich spitzt sich drastisch zu: Weil immer mehr Covid-Patienten eingeliefert werden, sind immer weniger Spitalbetten frei. Die Auslastung steigt derart an, dass die Spitalführung die Mitarbeitenden auf eine mögliche Triage vorbereitet – also die Selektion der Patienten nach der Schwere der Fälle. Das berichtet Tele Züri. Dem Regionalsender liegt ein internes Schreiben des Unispitals vor, mit dem die Mitarbeitenden informiert wurden.

Die Spitalleitung bestätigt gegenüber dem «Blick» die Meldung und erklärt, dass man mit dem Schreiben sicherstellen wolle, dass «alle entsprechend auf diese aussergewöhnliche Situation vorbereitet sind.» Ein solches Schreiben habe es bereits letztes Jahr gegeben, als die Kapazitäten bei den Spitalbetten ebenfalls einen kritischen Punkt erreichten.

«Eine Triage wäre ein absoluter Ausnahmezustand und es wurden bewusst bereits klare Richtlinien und Vorgänge definiert, die dann zur Anwendung kämen», sagt Reto Schüpbach, Chef des Instituts für Intensivmedizin, gegenüber dem «Blick». Die Patienten-Triage sei wegen der hohen Infektionszahlen «ein realistisches Szenario». Ob es tatsächlich so weit kommt, würden die nächsten Wochen zeigen.

«Ein realistisches Szenario»: Die Leitung des Universitätsspitals Zürich bereitet die Mitarbeitenden auf eine mögliche Patienten-Triage vor. (Symbolbild: Keystone)
Corona-Infektionslage in Italien auf stabilem Niveau

Das Infektionsgeschehen in Italien stabilisiert sich. Im wöchentlichen Corona-Lagebericht vom Freitag gaben die Experten des Gesundheitsministeriums eine Sieben-Tage-Inzidenz von landesweit durchschnittlich 74 Fällen je 100’000 Einwohnern an. Der Wert der Vorwoche lag bei 77. Infektiologe Gianni Rezza sprach jedoch von einem steigenden Anteil der Corona-Patienten in den Krankenhäusern. Landesweit lag der Wert auf den Intensivstationen im Schnitt bei sechs Prozent.

In mehr Regionen herrscht ausserdem ein moderates statt eines niedrigen Infektionsrisikos wie in der zurückliegenden Woche. Im aktuellen Bericht ist von 17 die Rede, während es in der Vorwoche noch zehn waren. Am Freitag meldeten die Gesundheitsbehörden 6’735 Corona-Neuinfektionen und 58 Tote.

Die im Vergleich mit den anderen Regionen beunruhigendsten Daten kommen aus Sizilien. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der beliebten Ferieninsel berechneten die Experten mit 190,4, was jedoch einem leichten Rückgang entsprach. Sizilien ist seit Montag in der sogenannten Gelben Zone. Das bedeutet, dass die Menschen im Freien wieder Masken tragen müssen und in Restaurants an den Tischen ein Limit an Personen gilt. Der Rest Italiens ist in der lockersten Weissen Zone.

Britische Impfkommission rät von Impfung 12- bis 15-Jähriger ab

Die britische Impfkommission (JCVI) hat sich überraschend gegen flächendeckende Corona-Impfungen von 12- bis 15-Jährigen ausgesprochen. Die Kommission erweiterte zwar ihre Impfempfehlung für an Herz, Lungen und Leber erkrankte Kinder und Jugendliche dieser Altersgruppe, eine allgemeine Impfempfehlung wollte sie aber nicht aussprechen. Zur Begründung hiess es am Freitag in einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde Public Health England, die gesundheitlichen Vorteile einer Impfung seien für gesunde Menschen dieser Altersgruppe marginal. Zudem verwies die Kommission auf Hinweise eines Zusammenhangs zwischen Herzmuskelentzündungen und mRNA-Impfstoffen, deren Langzeitfolgen noch nicht abschätzbar seien.

Bislang lautete die Empfehlung der Kommission, 12- bis 15-Jährige nur zu impfen, wenn sie in die Gruppe der besonders durch Covid-19 gefährdeten Menschen fallen. Dazu gehören beispielsweise Menschen mit unterdrücktem Immunsystem.

Erst eine Woche zuvor hatte das britische Gesundheitsministerium mitgeteilt, sich auf die flächendeckende Impfung der 12- bis 15-Jährigen im grössten Landesteil England vorzubereiten. Ob die Regierung der Empfehlung der Impfkommission folgen wird, war zunächst unklar. Die medizinischen Chefberater der vier Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland sollen nun eine endgültige Empfehlung aussprechen, die neben der individuellen Gesundheit auch weitere Gesichtspunkte wie die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs einbezieht.

Wie São Paulo auf eine Impfquote von 104 Prozent kam

Die brasilianische Metropole São Paulo hat das nach den Regeln der Mathematik Unmögliche geschafft und mehr als 100 Prozent der Erwachsenen mit mindestens einer Dosis eines Vakzins gegen das Coronavirus geimpft.

In der Stadt leben nach einer Schätzung 9’230’227 Menschen, die älter als 18 Jahre alt sind. 9’628’888 Personen hätten mindestens eine Dosis eines Impfstoffs erhalten, hiess es in einer Mitteilung des Gesundheitssekretariats von São Paulo unter Berufung auf den jüngsten «Vacinômetro».

Dieser aktualisiert täglich die Impfsituation in der Millionen-Metropole. «Diese Zahlen entsprechen 104,3 Prozent für die erste oder einmalige Dosis.»

Als ein Grund für die rekordverdächtige Impfquote wird in der Mitteilung angeführt: Bei der Einwohnerzahl von Südamerikas grösster Stadt handele es sich um eine Schätzung, weil die aktuellste Zählung des brasilianischen Instituts für Geografie und Statistik (IBGE) aus dem Jahr 2010 stamme.

Ein weiterer Grund: São Paulo hat auch Bewohner anderer Städte geimpft, die in die Statistik einfliessen, wie ein Sprecher des Gesundheitssekretariats der Stadt der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das öffentliche brasilianische Gesundheitssystem SUS ist dezentral angelegt.

Warnung vor Überlastung des Gesundheitswesens

Die hohen Infektionszahlen und die tiefe Impfrate haben dazu geführt, dass die Spitäler stark belastet seien, teilte der Bundesrat am Freitag nach den Von-Wattenwyl-Gesprächen mit. Sowohl die Einweisungen ins Spital als auch die Verlegungen auf die Intensivpflegestationen hätten deutlich zugenommen.

Einige Spitäler würden bereits wieder nicht dringende Eingriffe verschieben. Wie sich die Lage weiter entwickeln werde, sei schwierig abzuschätzen. Bei einem weiteren Anstieg der Spitaleinweisungen drohe jedoch eine Überlastung der Spitäler, so der Bundesrat.

Der Bundesrat und Vertreter von Bundesratsparteien tauschten sich bei den Gesprächen darüber aus, wie die Impfquote erhöht und eine Überlastung des Gesundheitssystems vermieden werden kann. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) registrierte innert 24 Stunden 45 neue Spitaleinweisungen.

Fünf Millionen Menschen in der Schweiz mindestens einmal geimpft

Fünf Millionen Menschen in der Schweiz sind am heutigen Freitag mindestens einmal geimpft. Das verkündet Gesundheitsminister Alain Berset auf Twitter.

«Das Impfen nimmt wieder Fahrt auf», so der Bundesrat. «Das ist gut und nötig, denn Geimpfte stecken sich viel weniger an und erkranken viel seltener schwer. Jeder Spritze ist ein Schritt aus der Krise.»

BAK sieht für 2. Halbjahr weitere Normalisierung im Detailhandel

Die Konjunkturforscher von BAK Economics rechnen für das aktuelle Jahr unter dem Strich mit einem Wachstum der Umsätze im Schweizer Detailhandel von 1,5 Prozent. Für den weiteren Jahresverlauf sei zwar eine Abschwächung zu erwarten, im ersten Halbjahr hatte es dafür ein starkes Plus gegeben.

Der Nachholbedarf, der in den ersten Monaten noch zu spüren war, habe sich im Mai wieder abgeschwächt, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Im Juni habe der Detailhandelsumsatz dann leicht über dem Vorjahresniveau stagniert. Das lässt gemäss den BAK-Ökonomen erwarten, dass sich der Konsum wieder auf dem Weg zur Normalisierung befindet.

Serbien und Albanien in Deutschland Corona-Hochrisikogebiete

Die deutsche Regierung stuft Serbien und Albanien von Sonntag an als Hochrisikogebiete in der Corona-Pandemie ein. Auch Aserbaidschan, Guatemala, Japan, die Palästinensischen Gebiete und Sri Lanka fallen dann in diese Kategorie, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilte. Dagegen gilt Kuwait dann nicht mehr als Hochrisikogebiet.

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Erst nach fünf Tagen können sie sich mit einem negativen Test davon befreien.

Zwei Drittel der Franzosen sind geimpft

Zwei Drittel der Menschen in Frankreich sind inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, 72,3 Prozent haben eine erste Impfdosis erhalten.

Parallel dazu sinke die Zahl der Klinikeinweisungen von Corona-Patienten, und die Sieben-Tage-Inzidenz sei rückläufig, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag in Paris mit. Dies gilt auch für die von Deutschland als Hochrisikogebiet eingestuften Regionen Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d’Azur sowie die Insel Korsika. Angespannt bleibt die Lage in den französischen Überseegebieten. Auch unter den Beschäftigten im Gesundheitsbereich, die von einer Impfpflicht betroffen sind, stieg die Quote weiter an.

Was bisher geschah

Die bisherigen Kurzmeldungen aus der Schweiz und der Welt zu Corona finden Sie hier.

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