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(Video: Telebasel)
Basel

Murat Yakin: «Bei der Hymne hatte ich sehr spezielle Gefühle»

Der Basler gibt in Basel sein Debüt als Trainer der Nationalmannschaft. Und das gleich mit einem Sieg im Test gegen Griechenland.

Hand aufs Herz: So lautet das Motto der Schweizer Nationalmannschaft und des neuen Trainers Murat Yakin während der Nationalhymne. Ein besonderer Moment, der Spuren hinterlässt: «Es ist natürlich immer erfreulich, wieder zu Hause zu sein. Bei der Hymne hatte ich sehr spezielle Gefühle», so Yakin.

Eine Frage der Verantwortung

Herausgestochen beim Schweizer Team ist Steven Zuber. Einer der Spieler, die im Vorfeld des Zusammenzugs nicht viele Minuten im Verein gespielt hat und dennoch dem Spiel seinen Stempel aufsetzen konnte. «Er ist trotzdem im Rhythmus. Er ist in Form», meint Yakin.

Sportlich lief das Debüt von Murat Yakin an der Seitenlinie durchwachsen. «Wir hatten Phasen im Spiel, die nicht so gut waren. Das hat mir nicht so gut gefallen. Aber im Ganzen war es ein positiver Einstand», so Yakin. Viele Eckpfeiler des Teams fehlten. Shaqiri, Embolo und Gavranovic mussten bereits im Vorfeld der Partie verletzt abreisen. Kapitän Granit Xhaka fiel aufgrund eines positiven Corona-Tests zudem aus. «Wir haben viele gute Spieler, die nun Verantwortung übernehmen müssen. Ich habe jetzt noch die Möglichkeit im Training, die Mannschaft so einzustimmen, dass sie gegen Italien als Kollektiv auftreten wird.»

Mit Zuversicht gegen Italien

Das Duell gegen den Europameister ist für die Schweiz ein kapitales Spiel. Die Zuversicht auf ein positives Resultat schwindet beim neuen Nati-Trainer trotz der gewichtigen Ausfälle nicht: «Wir spielen gegen Italien. Wir können nur mit Freude aufs Spielfeld gehen und zeigen, dass wir den Europameister ärgern können.»

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