Die Kriminalität hat in Basel zugenommen. (Symbolbild: Keystone)
Basel

40 Prozent mehr Tötungsdelikte und Vergewaltigungen

Die Stadt Basel ist krimineller geworden. Das zeigt der Trend aus dem ersten halben Jahr 2021, den die Staatsanwaltschaft vorgelegt hat.

Die Basler Staatsanwaltschaft legte am Dienstag eine Übersicht der Trends verschiedener Kriminaldelikte aus dem ersten Halbjahr 2021 vor. Die Zahlen sind erschreckend: Laut Statistik hat die Zahl der Tötungsdelikte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 um ganze 40 Prozent zugenommen. Darin enthalten sind auch versuchte vorsätzliche Tötungen. Während den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 gab es in Basel-Stadt fünf Tötungsdelikte, beziehungsweise den Versuch einer Tötung. Dieses Jahr sind es sieben.

Gleiches trifft auf die Zahl der Vergewaltigungen zu. Auch dort verzeichnet die Staatsanwaltschaft eine Zunahme von 40 Prozent: 14 Fälle im ersten Halbjahr 2021 gegenüber zehn Fällen im Vorjahreszeitraum. Ebenfalls einen satten Anstieg gibt es bei Einbrüchen und Einschleichdiebstählen. Diese haben gemäss Trendstatistik um 25 Prozent zugenommen.

Weniger Betrugsfälle

Insgesamt zeigt der Trend in Basel-Stadt in keine gute Richtung: Im ersten Halbjahr 2021 sei eine Zunahme der Gesamtkriminalität um knapp elf Prozent festzustellen, so die Staatsanwaltschaft. Sie stützt sich hierbei auf die Zahl der eingegangenen Strafanzeigen.

Weniger Delikte verzeichnet der Kanton übrigens bei den Betrugsfällen. Diese haben um 37 Prozent abgenommen.

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