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Der Telebasel News-Beitrag vom 29. August 2021.
Basel

Glacé aus geretteten Lebensmitteln

Das Team von Löööv macht Glacé aus geretteten Lebensmitteln. So entstehen die skurrilsten Geschmacksrichtungen.

In der WERT!Stätte arbeiten rund 40 freiwillige Helferinnen und Helfer gegen Food Waste. Einer von ihnen ist Nico Theiler. Er absolviert in seinen Semesterferien ein Praktikum bei der WERT!Stätte. Bei einem Detailhändler holt er Früchte ab, die dieser nicht mehr verkaufen kann. Die vor Food Waste geretteten Früchte werden dann in die Küche der Heilsarmee gebracht. Diese wird dem Team der WERT!Stätte freundlicherweise zur Verfügung gestellt, verrät uns Sonja Grässlin, Leiterin der WERT!Stätte.

Grässlin ist es jedoch nicht nur wichtig, dass die Lebensmittel eine zweite Chance bekommen, auch den Leuten eine Beschäftigung zu geben, hält sie für ebenso notwendig. «Die freiwilligen Helfer bestehen aus Studenten, AsylbewerberInnen, Arbeitslosen, usw. Der Austausch und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Menschen sei ein wichtiger sozialer Bestandteil», sagt Sonja Grässlin.

Nach der Verarbeitung gehen die Früchte dann an verschiedene Organisationen. Eine von ihnen ist der regionale Glacé-Hersteller Löööv. Mitgründer Till Szabo nimmt die Früchte in Empfang. Als gelernter Koch kennt er das Problem von Food Waste, das bei Detailhändlern, aber auch in Restaurants herrscht. Die gelieferten Früchte werden dann zu Glacé verarbeitet. Da Till Szabo nie genau weiss, was ihm die WERT!Stätte liefert, entstehen manchmal exotische Kreationen.

Und auch wenn das Start Up aufgrund der Regentage nicht gerade einen lukrativen Sommer hatte, ist man dennoch zuversichtlich, dass sich die abgepackten exotischen Glacé-Sorten gut verkaufen werden.

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