Basel ist der Schauplatz einer neuen SRF-Krimiserie. (Bild: Keystone)
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Neue SRF-Krimiserie spielt in Basel

Das Nachfolge-Projekt von «Der Bestatter» wird in Basel gedreht. Ab November soll hier der nächste Hit-Krimi des Schweizer Fernsehens entstehen.

Basel soll die Kulisse für einen neuen SRF-Krimi werden. Wie die «Schweiz am Wochenende» berichtet, schreibt ein Team um «Zwingli»-Autorin Simone Schmid das Drehbuch. Die Serie soll an den Erfolg der Hitserie «Der Bestatter» anknüpfen: Rund 700’000 ZuschauerInnen haben die Sendung gesehen.

Das neue Projekt hat sich gegen 40 eingereichte Entwürfe durchgesetzt. Federführend sind Simone Schmid und Francesco Rizzi. Die Zürcher Drehbuchautorin schrieb auch mehrere Folgen des «Bestatters» mit. Regisseur Francesco Rizzi wurde für sein Werk «Cronofobia» (2018) ausgezeichnet. Die beiden sind miteinander verheiratet.

Schmid ist zudem in der Region aufgewachsen. Der Grund, weshalb die Serie in ihrer früheren Heimat spielen soll: «Basel ist vielseitig, und die Stadt ist filmisch untererzählt» – es werde dort weniger gedreht als in Zürich, wird sie von der Zeitung zitiert.

Drehstart im November

Die Serie soll sich um einen vormaligen Kommissär der Basler Polizei drehen, der eine Detektivschule am Kleinbasler Hafen gründet und seinen Schülern reale Fälle zu lösen gibt. Der Name der Serie, die eine Mischung aus Krimi, Drama und Comedy werden soll, steht noch nicht fest. Klar ist jedoch bereits jetzt: Wie beim «Bestatter» soll sich die Lösung eines Falles jeweils durch eine ganze, sechsteilige Staffel ziehen, während die Detektive in jeder Folge ein weiteres Verbrechen aufdecken. Wer mitspielt, ist derzeit noch geheim: Ab November soll in Basel gedreht werden. Der Sendestart ist auf Herbst 2022 angesetzt.

In der Abteilung Fiktion des Schweizer Fernsehens SRF hoffe man, dass der Basler Krimi bei den Zuschauern einen ähnlichen Erfolg landen kann, wie mit dem «Bestatter», der in Aarau spielte. SRF ist zwar auf Sparkurs – der Generaldirektor der SRG, Gilles Marchand, sagte aber in früheren Interviews, dass er die Produktion von fiktionalen Serien davon ausnehmen wolle.

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