Strafbefehl gegen die Basler Traditionsbeiz «Zem alte Schluuch». (Bild: Telebasel)
Basel

Strafverfahren gegen Wirtin vom «Alte Schluuch»

Die Kleinbasler Beiz «Zem alte Schluuch» hat wegen Missachtung der Corona-Massnahmen ein Strafverfahren am Hals. Die Wirtin muss 2'000 Franken Busse bezahlen.

Die anfangs Jahr geltenden Corona-Massnahmen verboten grössere Menschenansammlungen. Trotzdem gab es vor der Traditionsbeiz ständig grossen Aufmarsch. Es kam zu hitzigen Diskussionen zwischen Stammgästen und PolizistInnen. Wie die Wirtin Aisha Schreiner damals erklärte, habe sie die Gäste immer wieder darauf aufmerksam gemacht, genügend Abstand zu halten – leider ohne Erfolg. Das hat jetzt ein Nachspiel.

«Mehrfache Widersetzung gegen Corona-Massnahmen»

Anfangs Woche erhielt die Wirtin von der Basler Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl mit der Begründung: «Mehrfache Widersetzung gegen Massnahmen gegenüber der Bevölkerung i.S. des Epidemiengesetzes». Ihr wird unter anderem vorgeworfen, dass sie die Abstände und Maskenpflicht vor der Beiz sowie die Sperrstunden nicht eingehalten habe. Als Strafe muss sie eine Busse von 2’000 Franken bezahlen.

Auf Anfrage von Telebasel wollte sich Aisha Schreiner vor der Kamera nicht zum Vorfall äussern. Am Telefon hat sie aber angekündigt, Einsprache gegen den Strafbefehl zu erheben. Sie kritisiert, dass man an ihrem Lokal ein Exempel statuieren wolle.

8 Kommentare

  1. Ich habe Es genug gesehen Jeden Tag wen ich auf das Tram warte was da abging ich sah nie eine wirtin die etwas sagte nur einen Haufen Leute die sich nicht an die Abstants Regel Hielten Selberschuld !
    C.AReport

  2. Die Wirtin ist verantwortlich für diese Situation im Schluch. Wenn schon sie sich nicht durchsetuten kann hätte sie die Polizei anrufen können. Es scheint mir das es ihr auch egal gewesen ist und nur aufs Geld aus war. Das wäre möglich! Nun die Strafe ist noch mild was sie zahlen muss. Ordnung muss sein, auch im alten Schluch.Report

  3. Hat sie nicht. Die Leute vor der Bar haben gegen die Regeln verstossen, so wie an anderen unzähligen Orten auch. Sollen die Wirte mit einem Massband herumrennen und die Abstände zwischen den Gästen messen während sie die Leute bedienen müssen? Das Problem ist nicht die Wirtin, sondern Regeln die A. wenig nützen und B. unmöglich zu kontrollieren sind und deshalb endlich abgeschafft gehören. Ich komme in’s Restaurant und muss die Maske tragen, darf sie dann am Tisch aber abnehmen, dann auf’s Klo, wieder Maske auf, dann zurück Maske ab. Ja, haben wir denn alle den Verstand verloren oder machen wir den Zirkus einfach mit, weil uns nichts Besseres einfällt?Report

  4. Es ist lächerlich, eine Wirtin für «grössere Menschenansammlungen» vor (!) ihrer Beiz verantwortlich zu machen. Klar: Das Gesetz sieht das vor, aber das Gesetz ist eben auch lächerlich!Report

  5. Nun ich denke, dass bei Aisha Schreiner ein Exempel der Staatsanwaltschaft Plaziert wird : Unterschiedliches Vorgehen im Gross- und Kleinbasel. Was hat die Polizei während der EURO in der Steinenvorstadt unternommen?
    Relativ wenig mit der Begründung – KEINE PANIK zu verursachen. Also wird die Schluuch – Wirtin zu einer Busse von CHF 2’000 verurteilt und setzt bei Ihr die Corona Massnahmen durch. Ich wünsche Aisha bei der Einsprache viel Erfolg.Report

  6. Ich weiss nicht was es da zu reden gibt. Wenn sie gegen die Regeln verstossen hat ist sie selber Schuld.
    Die Gesetze sind dafür da das man sie einhält.
    So einfach ist dasReport

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel