Nach rassistischen Attacken gegen Sions Goalie Timothy Fayulu will die SFL gegen Diskriminierung vorgehen. (Bild: Keystone)
Schweiz

SFL setzt Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung

Die Swiss Football League (SFL) und ihre Klubs setzen an diesem Wochenende ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.

In den fünf Spielen der Super League und den vier Partien der Challenge League tragen alle Captains sowie die Schiedsrichter eine Armbinde mit der Aufschrift «NO TO RACISM». «Wir stehen alle in der Verantwortung, uns gegen Rassismus zu stellen», sagt Claudius Schäfer, CEO der SFL. «Dabei müssen wir bei uns selber damit beginnen, Vorurteile und Diskriminierung zu erkennen und gemeinsam und mit vereinten Kräften zu bekämpfen. Dazu braucht es die bewusste Handlung jedes Einzelnen, sonst bleibt auch die stärkste Botschaft nur ein Lippenbekenntnis.»

Deshalb fordert die Liga alle Fans dazu auf, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und zu hinterfragen, was sie gegen rassistische, homophobe und Gewalt verherrlichende Äusserungen und Handlungen unternehmen können.

Am vergangenen Samstag ist es im Stadion des FC St. Gallen zu einem möglichen Rassismus-Vorfall gekommen. Sions Goalie Timothy Fayulu wurde nach eigenen Angaben nach Spielschluss von Anhängern der Ostschweizer als «Affe» beschimpft. Daraufhin eröffnete die Disziplinarkommission der SFL ein Verfahren.

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