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Der Telebasel News-Beitrag vom 26. August 2021.
Basel

In vier Basler Museen wird es «tierisch»

Vier grosse Basler Museen spannen zusammen: In der gemeinsamen Ausstellung «tierisch!» thematisieren sie die uralte Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Vier Museen, vier Ausstellungen, ein Thema: «tierisch!». Das Museum der Kulturen, das Antikenmuseum, das Historische Museum und das Pharmaziemuseum der Universität Basel präsentieren eine gemeinsame Ausstellung. Als erstes wird heute das Museum der Kulturen seine Türen zur neuen Ausstellung öffnen.

Der Telebasel Glam Beitrag vom 31. August 2021:

(Video: Telebasel)

«Menschheit ohne Tiere unvorstellbar»

Tiere dienen in unserem Leben als Haustiere, Glücksbringer, Gottheiten, Arbeitskräfte oder auch als Nahrungs- und Medizinlieferanten. Rund um all diese Facetten des Tiers nehmen die vier Museen verschiedenste Themen und Fragen auf. Sie haben sich die Ausstellung aufgeteilt. «Man kann dadurch viel mehr Aspekte andeuten und zeigen. Jedes Museum hat zudem seine eigene Fachdisziplin», sagt Anna Schmid, Direktorin des Museums der Kulturen Basel.

Die Ausstellung im Museum der Kulturen heisst «Keine Kultur ohne Tiere». Der Grund: «Wir können uns ja nicht vorstellen, dass es eine Menschheit ohne Tiere gibt», erklärt Anna Schmid. Die Ausstellung behandle verschiedene Fragen, beispielsweise: «Wie hat sich dieses Zusammenleben entwickelt? Was ist daraus geworden? Und wie geht man in anderen Kulturen mit Tieren um?», so Anna Schmid weiter.

Vier Museen, vier Ausstellungen, ein Thema: «tierisch!» (Bild: tierischbasel.ch)

Furchteinflössende Mischwesen und musikalische Tiere

Im Antikenmuseum Basel werden BesucherInnen ab September in die Welt wilder Tieren und furchteinflössender Mischwesen eintauchen können. Die Ausstellung wirft einen Blick zurück in das alte Griechenland und Ägypten. Einen anderen Schwerpunkt legt dann ab Oktober das Historische Museum Basel. Es wird die vielfältige Verbindung zwischen Tieren und Musik thematisieren. So wird danach gefragt, inwiefern Tiere musikalisch sind und wie aus tierischen Materialien Instrumente hergestellt werden.

Das vierte Museum, das Pharmaziemuseum, wird ab Dezember medizinische Aspekte behandeln. «Hier spielt die Jagd und Fischerei eine Rolle, und wie man anschliessend aus Tieren wie Ziegen, Bibern oder Schlangen Medikamente hergestellt hat», führt Direktor Philippe Wanner aus.

Wann die jeweiligen Ausstellungen ihre Türen öffnen, sehen Sie hier.

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