Die Paketpreise sollen bleiben, aber die Briefpreise werden ab 2022 erhöht. (Bild: Keystone)
Schweiz

Post erhöht ab 2022 die Briefpreise

Der boomendem Online-Handel hat der Post im ersten Halbjahr einen Gewinn von 247 Millionen Franken beschert. 2022 sollen trotzdem die Briefpreise erhöht werden.

Die Post steigerte in den ersten sechs Monaten den Betriebsertrag im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent auf 3’630 Millionen Franken, wie das Unternehmen am 26. August mitteilte. Das bessere Ergebnis sei vor allem auf die steigenden Paketmengen zurückzuführen. Dazu komme der direkte Vergleich mit dem stark vom Corona-bedingten Lockdown belasteten Resultat im ersten Halbjahr 2020.

Das Betriebsergebnis (EBIT) betrage 249 Millionen Franken (plus 188 Millionen Franken). Wie es weiter heisst, tragen fast alle Bereiche zum guten Gesamtergebnis des Unternehmens bei.

Im Vergleich zum letzten Jahr sei die Zahl der zugestellten Pakete nochmals um 15,8 Prozent gestiegen – von Januar bis Ende Juni 2021 habe die Post 105 Millionen Pakete zugestellt (Vorjahr rund 90 Millionen). Das Logistiknetz solle deshalb weiter ausgebaut werden.

Nach 18 Jahren sollen erstmals wieder die Briefpreise erhöht werden. A-Post Briefe kosten ab 2022 10 Rappen mehr, bei der B-Post beträgt der Zuschlag 5 Rappen. Die Paketpreise bleiben gleich, wie es weiter hiess.

1 Kommentar

  1. Ich habe schon seit Monaten Etiketten welche ich auf meine erhaltene Post, über die Empfängeradresse klebe und die Briefe wieder in einen öffentlichen Briefkasten werfe. Der Absender erhält den Brief zurück, und siehe da: Ich erhalte mittlerweile 90% der Briefpost elektronisch als Mail.
    Offizielle Briefe von Ämtern, müssen zwingend angenommen werden, aufgrund unserer Rechtslage. Denn diese darf nur die Post zustellen.Report

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