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Der Telebasel News-Beitrag vom 26. August 2021.
Basel

Löst dieser Vorschlag den Knoten am Aeschenplatz?

Der Knoten am Aeschenplatz soll gelöst werden – aber richtig. Das fordern IGöV und Gewerbeverband. Dazu müsse man aber auch den Bankverein mit einbeziehen.

BVD-Vorsteherin Esther Keller will aufräumen am Aeschenplatz: Vergangenen März präsentierte die Regierungsrätin die geplanten baulichen Veränderungen. Dass sich etwas ändern muss, das finden auch die IG öffentlicher Verkehr (IGöV) und der autofreundliche Gewerbeverband. Das unheilige Bündnis der Beiden kam zustande, weil die beiden nicht zufrieden sind mit dem Vorschlag der Regierung. «Zwei haben zusammengefunden im Willen, einen Kompromiss zu finden, der verbessert, was auf dem Tisch ist», kommentiert Stephan Appenzeller, Geschäftsleiter IGöV, die Situation.

Stephan Appenzeller und Gabriel Barell, Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt, haben heute ihren Gegenvorschlag zu den Plänen der Regierung präsentiert. Ein Dorn im Auge ist ihnen, dass das 15er-Tram neu einen Umweg von einer Minute über die Gartenstrasse fahren würde. Aber auch, dass der Autokreisel nicht durchgehend zweispurig werden würde. Kurz: Sie wollen mehr Platz für den Individualverkehr.

Die Verkehrsberuhigung, die sich viele am Aeschenplatz wünschen, würden sie an den Bankverein auslagern. «Die Hauptidee ist, dass man den Bankverein verkehrsberuhigen würde – und damit diese Anforderung dort erfüllt – und somit hier die Funktion eines flüssigen Verkehrs erhält», erklärt Gabriel Barell.

Das Bau- und Verkehrsdepartement sagt dazu auf Anfrage, der Ball liege aktuell beim grossen Rat. Dieser müsse entscheiden, ob und wie der Aeschenplatz umgestaltet wird.

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