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Der Telebasel Report vom 25. August 2021.
Baselland

Report: ein Jahr vor dem ESAF in Pratteln

Genau in einem Jahr beginnt in Pratteln das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF). Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren.

Das Geschehen auf den Sägemehlringen in Muttenz ist zwar nur kantonal, die Themen an den Festbänken jedoch längst eidgenössisch. Wie wird das ESAF wohl werden in Pratteln? Wer wird dabei sein? Wer gewinnt? Völlig klar: Auch am Kantonalschwingfest Baselland dreht sich alles um das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 in Pratteln.

Noch ist es ruhig. Bereits ab Herbst 2021 werden aber erste Drainage-Leitungen verlegt und der Rasen angesät, der später als Untergrund für die Sägemehlringe dient. (Bild: Telebasel)

Speaker-Premiere

Nicht nur die Fans, sondern auch das Organisationskomitee nutzt das Schwingfest in Muttenz als Gluschtigmacher fürs ESAF. Es stehen Fotoshootings und Filmdrehs an für die Trailer-Videos, mit denen man für den Mega-Event werben möchte.

Im Fokus steht vor allem das Speaker-Team. Zum ersten Mal überhaupt stehen die drei offiziellen Stimmen des ESAFs zusammen im Einsatz. Arnold Schumacher, Thomas Jäger und Eliane Gnägi werden genau in einem Jahr dafür sorgen, dass das Pratteler Publikum ordentlich informiert und unterhalten wird.

Erster Einsatz für die offiziellen Stimmen des ESAF 2022: Thomas Jäger am Mikrofon, daneben Eliane Gnägi. (Bild: Telebasel)

Auswahlverfahren mit über 20 Namen

Bei der Wahl ihres Speaker-Teams sind die Organisatoren eines Eidgenössischen frei. Man habe Anfangs eine Liste von über 20 Namen beisammen gehabt, sagt ESAF-Geschäftsführer Matthias Hubeli gegenüber Telebasel.

Danach habe man darauf geachtet, dass sicher jemand aus der Region stammt, dass an allen drei Speakers irgendwo etwas Sägemehl klebt – und dass nicht zuletzt auch jemand dabei ist, der bereits ESAF-Erfahrung mitbringt.

Ein Ticket in Pratteln kostet 15 bis 20 Franken mehr als noch in Zug. Offizielle Begründung: Das im Ticket inbegriffene ÖV-Billett ins abgelegene Basel sei für viele Fans einiges teurer als ins zentrale Zug. (Grafik: Telebasel)

ESAF-Drehbuch wird minutiös geplant

Diese eine Person haben sie in Gestalt von Eliane Gnägi gefunden. Die Bernerin hat bereits drei Eidgenössische mitgemacht und gehört auf dem Weissenstein zum Inventar. Sie weiss genau, was auf der Zielgeraden aufs Speaker-Team zukommt: «Nun gilt es ein Drehbuch zu erstellen. Wir planen minutiös, wann welche Verbände wo in die Arena einmarschieren».

Des Weiteren werde man in den nächsten Monaten mehrere Schwingfeste als Probebühne nutzen, um sich als Team weiter einzuspielen. Nach den ersten Erfahrungen in Muttenz ist Eliane Gnägi überzeugt: «Das kommt gut».

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