Der Energieversorger AEW Energie erhöht 2022 die Strompreise - für Privathaushalte um rund 5 Prozent. (Bild: AEW Energie AG)
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Aargauer AEW Energie AG erhöht Strompreise um 4,8 Prozent

Der Aargauer Energieversorger AEW Energie AG erhöht die Strompreise. Ein durchschnittlicher Haushalt muss ab 2022 gemäss AEW Energie 4,8 Prozent mehr zahlen.

Umgerechnet sind das rund 42 Franken. Für Gewerbebetriebe bleibe der Preis nahezu unverändert, teilte der Energieversorger am Dienstag weiter mit. Die per Anfang 2022 gestiegenen Beschaffungskosten seien der Grund für die Erhöhung der Strompreise.

Wegen der Erhöhung der vorgelagerten Netzkosten verteuere sich auch das Netznutzungsentgelt. Einzig die Abgaben – Systemdienstleistungen und Netzzuschlag – blieben für 2022 unverändert. Im laufenden Jahr hatte der Energieversorger die Strompreise für einen durchschnittlichen Haushalte mit einem Verbrauch von 4500 Kilowattstunden (kWh) um 10 Prozent gesenkt.

Höhere Vergütung

Produzenten von Solarstrom erhalten 2022 eine höhere Vergütung. Seit diesem Jahr können alle Solarstrom-Produzenten mit einer Anlage mit einer Leistung bis 30 kWp am AEW-Verteilnetz die Herkunftsnachweise für 3 Rappen pro Kilowattstunde an den Energieversorger verkaufen.

Sie erhalten für den selbst produzierten und ins Netz eingespeisten Strom eine Vergütung und können auch den ökologischen Mehrwert direkt an die AEW Energie verkaufen. Die Vergütung für den Herkunftsnachweis bleibt für 2022 unverändert, die Energievergütung hingegen wird um 5,5 Prozent erhöht.

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