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Der Telebasel News-Beitrag vom 23. August 2021.
Basel

Umliegende Gastrobetriebe begrüssen Foodtruck-Konkurrenz

Nach der Innenstadt sollen Verpflegungsstände künftig auch Basler Wohnquartiere bereichern. Der Wirteverband glaubt, auch Restaurants könnten profitieren.

Geplant sind die Foodtrucks für Verpflegung in Kleinbasel auf dem Max-Kämpf-Platz, Im Triangel, auf dem Horburgplatz, an der Ecke Riehenstrasse/Riehenring und in Grossbasel auf dem Helvetiaplatz, bei der Heuwaage und auf der Breitematte. Dies teilte das Bau- und Verkehrsdepartement am Freitag, 20. August, mit.

Die Verkaufsstände sollen gemäss Mitteilung eine schnelle Verpflegung oder Erfrischung anbieten. Von Saftbars bis zu Würstchenbuden seien verschiedene Angebote denkbar, heisst es. Die Standorte der Foodtrucks, die bis zur nächsten Ausschreibung für fünf Jahre genutzt werden können, haben keinen Strom- oder Wasseranschluss. Bis Ende Oktober 2021 will die Allmendverwaltung die Betreibenden auswählen. Voraussichtlich ab Frühling 2022 sollen die Imbiss-Stände Gäste empfangen können.

Wirteverband sieht keine Konkurrenz

Vis-à-vis vom Stand an der Heuwaage hat vor rund einem Monat das Pop-up-Restaurant 6 Chefs, 6 Kitchens aufgemacht. Dahinter stehen die Macher von La Manufacture. Angst, dass der Foodtruck ihnen Kunden wegnimmt, hat man hier nicht. Im Gegenteil: «Ich finde ich es eigentlich schön, das Foodtrucks in Basel mehr Platz bekommen. Es ist wichtig, dass auch junge Unternehmer Fuss fassen können in Basel. Auch in diesem System. Für uns ist es eigentlich nur positiv», sagt Loïc Vrignaud, Mitbegründer und Inhaber von La Manufacture . Ausserdem habe das Quartier etwas frischen Wind bitter nötig: «Seit es die Kuppel nicht mehr gibt, ist hier wenig los».

Auch der Basler Wirteverband ist nicht grundsätzlich gegen die neuen Foodtrucks. Auf Anfrage schreibt dieser: «Unsere grössten Konkurrenten sind die Gastronomiebetriebe im benachbarten Ausland, sowie Bäckereien, Supermärkte und Convenience-Stores, die immer mehr verzehrfertige Speisen und Getränke anbieten. Im Vergleich dazu sind die sieben geplanten Verkaufsstände nahezu bedeutungslos».

Die zusätzlichen Anbieter störten den Verband nicht. Im besten Fall würden nahegelegene Gastronomiebetriebe sogar neue Absatzstellen schaffen.

3 Kommentare

  1. Zitat: Die Standorte, die bis zur nächsten Ausschreibung für fünf Jahre genutzt werden können, haben keinen Strom- oder Wasseranschluss. Aha und wie will man denn ohne das den kochen? Wird Strom mit langen Verlängerungskabel von jemanden bezogen und Wasser in grossen Kanister gelagert?Report

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