Das Exil des Landrats im Congress Center der Messe Basel kostete 600'000 Franken. (Foto: Key)
Baselland

Baselbieter Landrat kehrt nach Basler Exil nach Liestal zurück

Nach anderthalb Jahren im pandemiebedingten Exil im Congress Center der Messe Basel kehrt der Baselbieter Landrat am 2. September zurück nach Liestal.

Die am Donnerstag veröffentlichte Traktandenliste brachte Klarheit: Nach anderthalb Jahren und 24 Sitzungstagen im Basler Exil kehrt der Baselbieter Landrat für seine Sitzung vom 2. September nach Liestal zurück. Das Schutzkonzept sieht unter anderem eine Maskentragpflicht im Landratssaal und auf der Medientribüne vor. Die Zuschauertribüne bleibt geschlossen.

Auf eine Zertifikatspflicht muss der Landrat gemäss Covid-19-Verordnung des Bundes verzichten. Für politische Versammlungen wie eben Parlamentssitzungen ist eine entsprechende Zugangsbegrenzung unzulässig. Nicht geimpften Ratsmitgliedern wird im Schutzkonzept die Teilnahme an der freiwilligen Reihe «Breites Testen Baselland» nahegelegt.

Das pandemiebedingte Exil des Landrats ist ins Geld gegangen. Pro Sitzungstag musste der Landrat für die Miete und die Technik im Congress Center 24’000 Franken zahlen. Bei insgesamt 24 Sitzungen kam somit die Summe von 600’000 Franken zusammen.

Basel-Stadt entscheidet am Montag

Ob der baselstädtische Grosse Rat sein Exil im Congress Center ebenfalls aufgeben wird, ist noch nicht klar. Das Ratsbüro werde am Montag über eine allfällige Rückkehr ins Basler Rathaus entscheiden, sagte eine Sprecherin der Basler Parlamentsdienste auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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