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Der Telebasel Sport-Beitrag vom 17. August 2021.
Basel

Täglich zwölf Stunden für den FCB im Einsatz

Danique Stein arbeitet tagsüber für die Stiftung Nachwuchs-Campus und trainiert am Abend die FCB-Frauen. Telebasel hat die 31-Jährige einen Tag lang begleitet.

Danique Stein steht in der kommenden Saison an der Seitenlinie der FCB-Frauen. Die 31-Jährige hatte ihre eigene Fussballkarriere bereits mit 26 Jahren beendet. Danach wollte sich die Baslerin mehr auf die Familie, Freunde und ihren Job konzentrieren. Sie übernahm mehr Verantwortung in der Stiftung Nachwuchs-Campus FC Basel. Dort ist die neue FCB-Cheftrainerin noch heute tätig.

Ohne Kaffee geht nichts

Der Arbeitstag von Danique Stein beginnt um 8 Uhr in der Früh. Um diese Uhrzeit macht sich die Trainerin Stein auf den Weg in ihr Büro auf dem Nachwuchs-Campus. Während der Hinfahrt erzählt Danique Stein Telebasel von ihrem Morgen, den sie gerne gemütlich angeht. «Mein Wecker klingelt zwischen 6 und 6:30 Uhr morgens. Das Erste, was ich mache, ist Kaffee trinken. Ich brauche meinen ersten Kaffee relativ zackig. Anschliessend ziehe ich mich um und bereite mich mental auf den Tag vor. So kann ich positiv starten. Da ich ein Morgenmuffel bin, brauche ich länger als die Anderen.»

Danique Stein, links, war auch als Spielerin beim FC Basel tätig. (Bild: Keystone)

Beim Campus angekommen, macht sich Danique Stein auf den Weg in ihr Büro. Denn der Arbeitstag der ehemaligen FCB-Spielerin beginnt am Schreibtisch und nicht auf dem Rasen. «Ich arbeite für die Stiftung Nachwuchs-Campus Basel und bin hier in der Geschäftsführung 60 Prozent angestellt. Ich bin verantwortlich für Finanzen, Administration und Events. Wir haben auch hier auf dem Campus diverse Events, die es nun hoffentlich auch langsam wieder gibt. Dies organisiere ich. Ich schaue zudem, dass die Zahlen soweit im grünen Bereich sind», erklärt Danique Stein ihre Tätigkeit in der Stiftung.

Hohe Erwartungen der Spielerinnen

Um 18 Uhr geht es dann in Richtung Trainingsplatz. Obwohl die 31-Jährige erst vor kurzem zur Mannschaft stiess, hat sie mit den FCB-Frauen bereits Grosses vor. «Ich arbeite nun seit drei Wochen mit der Mannschaft zusammen. Die ersten beiden Wochen mehr im physischen Bereich, damit wir auch wirklich fit sind. Natürlich auch, dass ich die Spielerinnen schnellstmöglich kennenlerne. Dass auch das Trainer-Team harmoniert und der Team-Spirit da ist. Nun können wir Tag für Tag an den Details arbeiten.»

Nicht nur Danique Stein möchte eine harmonische Mannschaft, auch die Spielerinnen erwarten einiges von ihrer neuen Trainerin: «Dass sie mit viel Freude dabei ist. Dass sie eine gute Mischung zwischen streng und witzig findet. Ebenfalls erhoffe ich mir, dass sie mit allen Spielerinnen gleich umgeht und eine Linie hat, an die sie sich hält und durchzieht», sagt Melanie Huber, Verteidigerin bei den FCB-Frauen.

Nach zwei Stunden ist die Trainingseinheit um 20 Uhr beendet. Für Danique Stein geht ein langer Arbeitstag zu Ende, der nächste beginnt bereits in zwölf Stunden. Und am Sonntag gilt es auch in der Meisterschaft bereits wieder ernst. Dann treffen die FCB-Frauen auswärts auf die Frauen des BSC YB.

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