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Der Telebasel News-Beitrag vom 16. August 2021.
Basel

Basel erlebt einen fast normalen Schulstart

Rund 1'600 Kinder haben am 16. August im Kanton Basel-Stadt ihren ersten Schultag erlebt. Dabei ist vieles wieder wie vor der Pandemie.

Mit Musik, Gesang und farbenfrohem Empfang wurden die 40 neuen Erstklässler des Schulhauses Lysbüchel willkommen geheissen. Dabei war auch der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer. Der Schulstart ist dabei nicht nur ein wichtiger Tag für alle Kinder. Dieses Jahr bedeutet er auch die Rückkehr zum (fast) normalen schulischen Leben.

Nach Monaten mit Einschränkungen ist im neuen Schuljahr wieder vieles möglich. Zum Beispiel müssen Lehrpersonen keine Masken mehr tragen. Auch Klassenlager oder klassenübergreifende Projekte sind wieder möglich: «Wir sind sehr froh, dass vieles wieder gelockert werden konnte. Das wir diese Dinge wieder durchführen können, ist natürlich wunderbar», äussert sich Christian Engels, Schulleiter des Primarschulhaus Lysbüchel.

Lehrpersonen ohne Masken

Genauso wichtig sei, dass die Lehrpersonen die Masken ablegen können: «Dass die Maske wegfällt, ist für ganz viele Kinder, die darauf angewiesen sind, dass sie dich sehen, sehr wichtig. Je jünger, desto wichtiger ist das. Da sind wir sehr froh». Das Schulhaus wurde im Herbst 2020 bezogen. Der aktuelle Jahrgang ist also der erste, der hier startet. Ganz ohne Corona-Restriktionen ging der Schulstart aber nicht über die Bühne. So wurden die Eltern und andere Anwesende aufgefordert, während des Empfangs eine Maske zu tragen. Die Eltern durften wegen der Covid-Massnahmen, das Schulhaus nicht betreten.

Direkt im Anschluss an den Empfang informierten Conradin Cramer und der Leiter der Volksschulen Urs Bucher über das neue Schuljahr. Im neuen Schuljahr gelte es weiterhin, die Corona-Situation im Auge zu behalten. Jedoch gibt es weitere Schwerpunkte, auf die das Erziehungsdepartement den Fokus legen will. «Man muss sagen, das wir während der Akutphase der Pandemie alle Ressourcen voll darauf konzentrierten, den Schulbetrieb weiterlaufen zu lassen – auch unter diesen sehr besonderen Bedingungen. Und ganz viele andere Baustellen, die auch wichtig sind, konnten nicht weiterbearbeitet werden», so Cramer.

Fokus auf drei Schwerpunkte

In den Volksschulen soll die Integrative Schule weiterentwickelt werden. So plant man, mehr sonderpädagogisches Personal in den Angeboten einzusetzen. Ausserdem werden spezialisierte Förderkonzepte für Schülerinnen und Schüler mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) entwickelt.

Einen weiteren Fokus will man auf der Qualitätsentwicklung des Unterrichts setzen. Als dritter grosser Schwerpunkt wird die Digitalisierung genannt. Die technische Ausstattung soll ausgebaut und die Rahmenkonzepte für den Einsatz der Geräte weiterentwickelt werden.

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