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Der Telebasel News Beitrag vom 15. August 2021.
Basel

Jede Hilfe für Stichwaffen-Opfer zu spät: «Sie probierten alles, was möglich war»

Ein 28-jähriger Mann ist in der Nacht auf Sonntag beim Lysbüchelplatz durch eine Stichwaffe getötet worden. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.

Ein 28-jähriger Mann ist in der Nacht auf Sonntag in Basel mit einer Stichwaffe tödlich verletzt worden. Der mutmassliche Täter, ein 22-Jähriger, wurde festgenommen.

Gemäss Mitteilung der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt seien am Sonntagmorgen gegen 2:30 Uhr beim Lysbüchelplatz zwei Gruppen aufeinander getroffen. Die Gruppen gerieten in einen Streit, worauf der 28-jährige Deutsche von einem 22-jährigen Kroaten aus der anderen Gruppe angegriffen und mit einer Stichwaffe schwer verletzt wurde. Trotz Reanimation sei der Mann noch vor Ort gestorben.

Mutmasslicher Täter festgenommen

Der 22-Jährige und seine Freunde seien zunächst durch das Lysbüchelareal in Richtung Schlachthofstrasse geflüchtet. Dennoch habe der mutmassliche Täter in der Nähe festgenommen werden können. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft habe für die weiteren Ermittlungen eine Sonderkommission eingesetzt. Diese habe bereits mehrere Personen befragt.

Kriminalkommissär René Gsell sprach mit Telebasel über den Vorfall von Sonntagnacht. Das ganze Interview mit Gsell sehen Sie hier:

Kriminalkommissär René Gsell im Interview über den Tötungsdelikt beim Lysbüchelplatz. (Video: Telebasel)

5 Kommentare

  1. Ich bin vollkommen fassungslos und sehr sehr traurig: das Opfer war ein herzensguter, friedlicher junger Mann. Was der Täter der Familie angetan hat, ist nicht wiedergutzumachen. Man kann nur hoffen, dass der Täter umgehend in seine Heimat abgeschoben wird.Report

  2. Wie sieht das aus? Wenn Herr Jans meint, unsere Stadt sei sauber genug obwohl es für jeden einigermassen anständigen Bürger immer bedenklicher aussieht, denkt er auch in unserer Stadt sei es sicher genug?Report

  3. Mir fehlen am Sonntag Morgen die Worte……., wie lange wird da noch zugeschaut? Gehört unterdessen ein Messer beim Besuch in der Stadt zum Sackbefehl? Früher hatten wir in der Stadt Ausweiskontrollen und «Taschen leeren» über uns ergehen lassen müssen. War absolut kein Problem, da wir ja nichts vestecken mussten.Report

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