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Der Telebasel News Beitrag vom 13. August 2021.
Basel

Ein Sprung in den Rhein birgt noch Gefahren

30 Grad und blauer Himmel. Die Bedingungen für das Rheinschwimmen sind eigentlich perfekt. Doch in den Fluten lauern noch Gefahren.

Mit den aktuellen Wassergeschwindigkeiten von 2 Metern pro Sekunde, treibt man innerhalb von 5 Minuten rund 500 Meter weit. Das ist ziemlich rasant. Und auch Steine, die sonst vom Land aus sichtbar sind, können zur Gefahr werden. «Dadurch, dass wir solch einen hohen Pegelstand haben und eine grosse Abflussmenge, sind in Birsfelden die Schleusen offen, also die Schürzen. Wir haben Treibholz drin. Man ist schneller unterwegs und das ist eigentlich der Punkt», erklärt der OK-Chef des offiziellen Basler Rheinschwimmens Christian Senn.

Beim Rundgang am Rheinbord zur Mittagszeit waren auch nur entsprechend wenige Rheinschwimmer unterwegs. Vereinzelte gehen sie das Risiko aber ein (Reaktionen oben im Video). Andere waren zurückhaltender und streckten aktuell nur die Füsse ins Wasser. Das an den wenigen Tagen, an denen es schön ist, auch noch das Rheinschwimmen nicht empfohlen ist, ist definitiv ein Wermutstropfen. Bald könnte es aber wieder sicherer sein. «Wenn er jetzt weiter so fällt, könnte ich mir vorstellen, dass es ab Mitte nächster Woche etwas angenehmer sein könnte», so Senn.

Das Wetter könnte dem ein Strich durch die Rechnung machen. Schon nächste Woche soll es wieder mehrheitlich regnen.

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