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Der Telebasel News Beitrag vom 10. August 2021.
Region

Grünes Licht für Portiunkula – Hoffen auf die Herbstmesse

Das «Portsjunkeli» in Dornach findet statt. Es gilt als Markt, nicht als Grossanlass. Die Marktfahrer sind erleichtert und hoffen ebenso auf die Herbstmesse.

Beinahe wäre das «Portsjunkeli» erneut der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Nun aber sind die Vorbereitungen im Gange: Vom 13. bis am 15. August kann der traditionelle Markt stattfinden. Was die Planung speziell machte: Der Portiunkula-Markt findet nicht nur auf Dornacher, sondern auch auf Aescher und Reinacher Boden statt. Somit steht er mit einem Bein im Kanton Solothurn, mit dem anderen im Baselland.

Entsprechend unterschiedlich ist auch die Handhabung der Corona-Massnahmen. «Baselland hat ziemlich schnell die Bewilligungen gegeben. Wir haben zuerst zwei Absagen bekommen», erklärt Marktchef Dieter Binggeli. Er ist für den eigentlichen Markt auf Dornacher Boden zuständig, für den kleinen Luna-Park auf der anderen Seite der Birs kümmern sich die Kollegen in Aesch.

Buden und Bahnen, doch keine Beizen-Freinacht

Schlussendlich lenkten auch die Solothurner Behörden ein. Die Gemeinde Dornach konnte nämlich Massnahmen vorlegen, um den Markt regelkonform durchzuführen. Dafür werden den Ständen mehr Strassen zur Verfügung gestellt, um die Abstände zu gewährleisten. Eine Freinacht ist nicht möglich, um halb eins ist Schluss in den Beizen. Auch die Disco im Festzelt und eine zweistöckige Bar wurden gestrichen.

Wie Dieter Binggeli betont, täten die Einschränkungen dem Markt keinen Abbruch. «Die ganze Gemeinde stand dahinter, wir haben mit allen Mitteln gekämpft, damit wir es machen können und zwar so ein Portsjunkeli, wie wir ihn gewohnt sind, wie ihn die Leute lieben», sagt Dieter Binggeli. Obschon eine vierstellige Anzahl BesucherInnen erwartet wird: Das «Portsjunkeli» gilt als Markt, nicht als Grossveranstaltung. Entsprechend anders sind somit die Regeln. 

Baldiger Entscheid zur Basler Herbstmesse

Erleichtert über die Zusage für den Portiunkula-Markt ist Gian Jonasch. Er wird ab Freitag selbst mit dem Confiserie-Stand vor Ort sein. «Wir sind sehr gespannt und erfreut, dass wir mal drei Tage hintereinander arbeiten dürfen», erklärt der Co-Präsident des Nordwestschweizer Marktverbands. Zudem könne die Durchführung eines grösseren jahrmarktähnlichen Anlasses ein gutes Signal für die bevorstehende Basler «Mäss» sein. «Man kann die kleinen und grossen Märkte nicht in die gleiche Schachtel packen wie eine Herbstmesse und die ganz grossen Veranstaltungen. Aber wir hoffen bis auf die letzte Sekunde, dass die Herbstmesse stattfindet», sagt Gian Jonasch.

Für wen das Mässglöggli dieses Jahr alles läuten wird, ist noch unklar. Wie das Präsidialdepartement auf Anfrage von Telebasel bestätigt, gehe man weiterhin von einer Durchführung der Messe aus. Die Rahmenbedingungen, sowie die Zu- und Absagen für die Schausteller und Stände, werden Ende Monat bekannt.

Marktfahrer offen für Zertifikatspflicht

Auch wenn der grosse Anlass zertifikatspflichtig werden sollte: Für so manche MarkthändlerInnen ist das in dieser schwierigen Zeit durchaus eine Option, wie Gian Jonasch sagt. Insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn die Fallzahlen steigen könnten. «Jeder Strohhalm, den wir packen können, interessiert uns. Darum ist alles vorstellbar, auch mit Zertifikat, mit Geimpften oder Genesenen», so Gian Jonasch.

3 Kommentare

  1. kmischer nur komerz wenn schausteller und verkäufer auchwiedermal arbeiten möchten und wier besucher auch freude haben an die herbstmesse zu gehen
    zudem kosten die bshnen und buden nicht nur standgebühr und strom auch ankauf ind lagerung sind nicht gratis mrines wissens!!!Report

  2. Herr Wortmann. Was meinen Sie mit Kommerz? Wissen Sie was das Wort bedeutet? Klar ist es Kommerz, die Schausteller möchten ja nicht gratis Arbeiten.Report

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