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Die Pressekonferenz in Barcelona mit Lionel Messi. (Video: YouTube/FC Barcelona)
International

Emotionaler Abschied von Messi in Barcelona

Lionel Messi verabschiedet sich am Sonntag an einer emotionalen Medienkonferenz vom FC Barcelona und bedankt sich für die letzten Jahre.

Seine nächste Station dürfte Paris Saint-Germain sein. Vor seiner Familie, ehemaligen Mitspielern und anderen Klub-Mitgliedern äusserte sich Messi erstmals seit Bekanntgabe seines Weggangs von Barcelona. Der Argentinier brach schon nach wenigen Sekunden in Tränen aus und erklärte: «In den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, was ich sagen könnte. Aber die Wahrheit ist: Ich kann nichts sagen.»

Er sei noch im letzten Jahr überzeugt gewesen, in Barcelona zu bleiben, «bei mir zu Hause». «Aber heute muss ich auf Wiedersehen sagen. Ich war so lange hier, seit ich 13 Jahre alt war. Nach 21 Jahren verlasse ich Barcelona mit meiner Ehefrau und meinen drei Kindern.» Er bedankte sich beim katalanischen Klub für das Erlebte und wurde von den Zuhörern mit Standing Ovation bedacht. Bei einigen Spielern, wie Jordi Alba oder Gerard Piqué, flossen die Tränen.

Zu der wegen der finanziellen Probleme des FC Barcelona gescheiterten Vertragsverlängerung konnte Messi nichts Zusätzliches sagen. Dass er den Abgang forciert habe, verneinte er vehement. «Ich wollte bleiben.» Nun erlebe er seinen schwierigsten Moment der Karriere, bestätigte er eine diesbezügliche Frage eines Journalisten.

Zu seiner Zukunft äusserte sich der sechsfache Weltfussballer nicht konkret. Er habe in den letzten Tagen viele Anrufe erhalten: «Momentan ist nichts gesichert.» Paris Saint-Germain, der Klub, der gemäss diversen Medienberichten einer Verpflichtung des 34-Jährigen am nächsten steht, sei eine Option unter anderen.

Aus Frankreich und Argentinien tönt es derweil anders. Die Sportzeitung «L’Equipe» schrieb, dass sich Messi und PSG am Sonntag über die letzten Vertragsdetails einig geworden sind. Südamerikanische Quellen sprechen davon, dass der 151-fache Internationale spätestens am Montag seinen obligaten medizinischen Check in Paris absolvieren wird.

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