Während des Hochwassers im Rhein gaben sich drei Menschen in Gefahr. (Bild: Facebook/Kantonspolizei Basel-Stadt)
Basel

Stand-Up-Paddler und Schlauchbootfahrer müssen Rettung bezahlen

Sie fuhren während des Hochwassers auf dem Rhein. Nun müssen zwei Schlauchbootfahrer und ein Stand-Up-Paddler eine Busse wegen des Rettungseinsatzes bezahlen.

Die grossen Niederschlagsmengen im Juli liessen den Rhein mächtig anschwellen. Der Fluss wurde wegen Hochwassers für die Schifffahrt gesperrt und auch die Rheinpromenade war nicht mehr zugänglich: Die Behörden sperrten diese ab, damit sich niemand in Gefahr begeben konnte.

Wie die Kantonspolizei Basel-Stadt nun auf Facebook schreibt, gingen am 18. und 19. Juli dennoch Menschen in den Rhein. Passanten alarmierten damals die Einsatzzentrale: «Einmal waren zwei junge Männer im Schlauchboot und am Tag darauf ein Stand-Up-Paddler auf dem Rhein unterwegs», wie die Behörden schreiben.

Einsatzkosten müssen bezahlt werden

In beiden Fällen wurde neben der Polizei auch die Rettung Basel-Stadt aufgeboten. Dies für eine allfällige Rheinrettung. «Diese Einsatzkosten wurden den drei jungen Herren nun aufgrund ihres fahrlässigen Verhaltens in Rechnung gestellt», wie die Polizei weiter schreibt. «Es handelt sich dabei um Beträge von 3’253 Franken, respektive 2’440 Franken. Ein teurer ‹Spass›!»

Die Polizei will mit dem Post warnen. «Wenn der Rhein einen hohen Pegelstand hat, Schwemmholz den Bach runtertreibt, die Schifffahrt eingestellt und das Ufer abgesperrt ist – dann sind Schwimmen und Wassersport auf dem Rhein tabu, weil gefährlich.»

«Bitte haltet euch in Gefahrensituationen an die Verhaltensempfehlungen und Warnungen der Behörden. Solch waghalsige Aktionen wie oben beschrieben können teuer werden – im schlimmsten Fall bezahlt man mit dem Leben», so die Warnung weiter.

4 Kommentare

  1. Wenn es zum Notfall kommt, müssen andere nicht ihre Leben riskieren. Und leider lernen Gewisse nur, bei hohen Kosten, das solche Unternehmungen bei Hochwasser, oder anderen gefährlichen Aktionen, verboten sind. Polizisten, Retter, Sanitäter, Feuerwehrmänner und Frauen, haben Angehörige, und sie möchten gesund, immer wieder nach ihrem Dienst nach Hause zu ihren Familien, und Freunden kommen. Die Kostenübernahme ist berechtigt, und die sollten mal ein paar Tage auf die Tour mitgehen müssen vielleicht kommt dann das grosse einsehen, erwachen.Report

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