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Die Telebasel Sommerserie vom 10. August 2021.
Baselland

«Vo Schönebuech bis Ammel»: Die letzten Kilometer der Sommerserie

In unserer Sommerserie «von Schönenbuch bis Ammel» nehmen wir Sie mit auf eine Reise durch das Baselbiet. Letzte Etappe: von Hersberg nach Augst.

In den letzten Wochen ist die Telebasel quer durchs Baselbiet gewandert und nun neigt sich unsere Sommerserie dem Ende zu. Auf die letzten Kilometer nimmt Sie Sport-Moderator Yannick Fuhrer mit. Er wandert von Hersberg bis nach Augst an den Rhein. Die Route ist zirka 10 Kilometer lang und dauert je nach Lauftempo zwei bis zweieinhalb Stunden.

In den Baselbieter Anden

Im ersten Teil geht es tierisch zu und her. In Hersberg treffen wir schon nach wenigen Metern auf Alpakas. Diese gehören Barbara Flückiger. Sie hält die Alpakas zur Selbstversorgung und die Wolle verschenkt sie an Freunde. Die Haltung der Tiere sei sehr einfach und vor allem sind sie sehr pflegeleicht. Alpakas und Lamas sind für ihr Spucken berüchtigt. Die Alpaka-Besitzerin klärt uns allerdings auf, dass sie sich nur gegenseitig anspucken. Menschen lassen sie in Ruhe.

Brennereikultur in Arisdorf

Weiter geht die Route über Olsberg nach Arisdorf. Am Ende des Dorfes ist der Sitz der Spezialitätenbrennerei Zuber. Seit dem Jahr 1933 gibt es dieses Unternehmen. Was als Getreidemühle und Obsthandelsunternehmen begann, gilt heute als eine der besten Brennereien der Region und sogar der ganzen Schweiz.

Wir sind mit dem Inhaber und Edelbrandsommelier Andreas Gerber verabredet. Er erzählt uns die Geschichte seines Unternehmens, erklärt uns wie ein Brennvorgang funktioniert und am Schluss zeigt er uns seinen Laden. Natürlich dürfen wir auch das eine oder andere Gläschen degustieren. Zudem gibt er uns spannende Tipps mit auf den Weg:  Bei Bränden sei das Glas ein wesentlicher Faktor. Trinkt man Brände aus einem Shotglas, hat man nicht das gleiche Trinkerlebnis wie aus einem gewölbten Schnapsglas. Trinken Sie deshalb einen Schnaps nie aus einem Shotglas!

Brände neigen dazu, dass sie zu Hause schon lange rumstehen und deshalb oft entsorgt werden. Auch das sei falsch, sagt der Experte. Wenn man die Flasche kurz auf den Kopf stellt sei der Schnaps danach so gut wie eh und je.

Die Römer warten

Nach ein, zwei Gläsern Schnaps mussten wir aber wieder weiter. Über Giebenach ging es nach Augst oder besser gesagt nach Augusta Raurica. Das heute kleine Dorf Augst war früher zu Römerzeiten eine Metropole. Museumsleiterin Lilian Rasseli klärt uns über die damalige Handelsstadt auf: «Um 200 n. Chr. lebten hier etwa 10’000 Menschen, das war zu dieser Zeit sehr viel.» Im Vergleich: Rom hatte zu dieser Zeit etwa 200’000 Einwohner.

Augusta Raurica ist immer einen Besuch Wert: Vom Theater über das Amphitheater zum Museum bis hin zum Tierpark, für jeden ist etwas dabei. Das Highlight des Jahres steigt normalerweise im August mit dem Römerfest. Dieses musste aber aufgrund der Corona-Pandemie, wie so viele Veranstaltungen, ein zweites Mal abgesagt werden.

Sehen Sie hier Teil 1:

Die Telebasel Sommerserie vom 5. August 2021.

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