Mateo Sanz Lanz sicherte sich den 8. Platz im Schlussklassement. (Bild: Keystone)
International

Olympisches Diplom für Mateo Sanz Lanz

Mit einem taktisch hervorragend gefahrenen Medal Race und Platz 3 in der Tageswertung sichert sich Mateo Sanz Lanz den 8. Platz im Schlussklassement.

Bei seiner zweiten Teilnahme an Olympischen Spielen zeigte der spanisch-schweizerische Doppelbürger über die ganze Regattaserie eine starke Leistung und belohnte sich mit einem olympischen Diplom. «Auch wenn bezüglich der Rangliste keine Verbesserung mehr möglich war, wollte ich beim Medal Race nochmals vorne mitsegeln. Das ist mir geglückt», freute sich der 27-Jährige im Ziel.

Insgesamt kann Sanz Lanz auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken. Der Leichtwindspezialist eröffnete die Serie mit zwei Laufsiegen und zierte nach dem ersten Tag die Ranglistenspitze. Der vorbeiziehende Taifun No. 8 machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung: An den darauffolgenden Starkwind-Tagen ging es für den 27-Jährigen nur noch darum, den Rückstand auf die Spitze jeweils in Grenzen zu halten. Was ihm mit einer kämpferischen Leistung gelang.

«Dass ich bei diesen Bedingungen nicht weiter zurückfiel, ist das Resultat unserer Arbeit in den letzten fünf Jahren. Und zeigt, dass ich seit Rio Fortschritte gemacht habe», bilanzierte Sanz Lanz. Olympiasieger wurde der grosse Favorit Kiran Badloe. Der Niederländer tritt in die Fussstapfen seines Landsmanns Dorian van Rijsselberge, der sowohl 2012 als auch 2016 die Goldmedaille bei den Windsurfern holte.

Die weiteren Schweizer

Schon zu Ende sind die olympischen Segelwettkämpfe für die 49er-Segler Sébastien Schneiter und Lucien Cujean. Die beiden Genfer kamen auch am letzten Tag nicht auf Touren und verpassten mit dem 14. Schlussrang das angestrebte Medal Race der besten zehn klar. «Wir sind sehr enttäuscht und wissen im Moment auch nicht, woran es gelegen hat», sagte der 25-jährige Schneiter etwas ratlos. Sein 31-jähriger Vorschoter Lucien Cujean richtete den Blick bereits nach vorne: «Wir müssen uns jetzt erholen und dann die richtigen Schlüsse ziehen.»

Am Sonntag ist mit den 470-Frauen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler das letzte noch im Wettkampf steckende Schweizer Team wieder im Einsatz.

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